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REACH: Mehr Laborkapazität

24. Januar 2012 – Am 1. Juni 2013 endet die Ablauffrist nach REACH für die Registrierung von Chemikalien im mittleren Mengenband von 100 bis 1.000 Tonnen pro Jahr (t/a). Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Hersteller und Importeure ihre Registrierungsdossiers bei der europäischen Chemikalienagentur ECHA einreichen. Die Zahl der Stoffe im mittleren ist deutlich höher als die im hohen Mengenband. Es stehen für diese Stoffe aber deutlich weniger Daten zur Physikochemie, Toxikologie und Ökotoxikologie zur Verfügung. Für die Unternehmen ist es daher wichtig, sich rechtzeitig Laborkapazitäten zu sichern, um die Daten fristgerecht im Registrierungsdossier einreichen zu können. Die Dekra hat dafür mit Chilworth Global in Southhampton einen Labordienstleister mit GLP-Akkreditierung akquiriert. Damit steht ein REACH-Komplettservice von der Eingangsberatung über die Laboranalytik und die Arbeit im Konsortium bis zur Erstellung des Dossiers bereit.

Weitere Informationen unter www.dekra.com


Erholung des Lack- und Farbenmarktes

24. Januar 2012 – Die deutsche Lack- und Druckfarbenindustrie erzielte im ersten Halbjahr 2011 einen Zuwachs von 5,4 Prozent bei der Produktion und dem Absatz von Lacken, Farben und Druckfarben in Deutschland. Die entsprechenden Umsätze der Inlandsproduktion stiegen um 11,4 Prozent. Trotz einer Abflachung im dritten Quartal zeigten sich die Hersteller nach Angaben des Verbandes weitgehend zufrieden und das Wachstum des Inlandmarktes lag nach Berechnungen des VdL über den langfristigen Zuwächsen des letzten Jahrzehnts. Problematisch bleibt nach Angaben des Verbandes allerdings die Situation der Lack- und Druckfarbenhersteller bei den Rohstoffkosten. Bei einer Pressekonferenz in Stuttgart kritisierte Verbandspräsident Becker in diesem Zusammenhang die Tendenz der Rohstoffhersteller, nur die Lieferstrukturen außerhalb Europas auszubauen und nannte dies eine kurzsichtige Strategie.

Weitere Informationen unter www.lackindustrie.de und unter www.druckfarben-vdl.de


25-Jahr-Feier

11. Juli 2011 – Bio-Circle Surface Technology GmbH, ein weltweit agierendes Unternehmen mit Hauptsitz in Gütersloh, feiert am 25.Juni sein 25-jähriges Firmenjubiläum.

Das 1985 von den Brüdern Ulrich und Manfred Berens gegründete Unternehmen hat inzwischen Niederlassungen in Österreich, Schweiz, Kanada und Brasilien. Mit seinen 120 Mitarbeitern in Deutschland, werden täglich Produkte rund um die Oberflächentechnologie produziert und vertrieben. Mit den wässrigen bio-chem Produkten können Lösemittel in vielen Anwendungen komplett ersetzt werden. Die Produkte, die in jeder Industriebranche einzusetzen sind, erobern weltweit Marktanteile und ermöglichen dem Anwender ein nachhaltiges Wirtschaften bei gleichzeitig geringeren Kosten.

Weitere Informationen unter www.www.bio-circle.de


Zukauf von Know-how und Standorten

7. Juli 2011 – Zum 1. Juli hat die Sturm-Gruppe den Bereich Verfahrenstechnik „System Burkamp“ und den Bereich Reinigungstechnik der Moll Maschinenbau GmbH gekauft. Zudem kommen neue Niederlassungen dazu.

Die Verfahrenstechnik wird in die Sturm Maschinenbau GmbH Bereich Beschichtungsanlagen integriert. Der Bereich Reinigungstechnik wird in die SMP Maschinenbau GmbH integriert. Mit der Übernahme der zwei Bereiche von Moll – Verfahrens- und Reinigungstechnik – ist der Sturm-Gruppe hat Sturm seine horizontale Diversifikation ausgebaut. Durch die Übernahme werden unter anderem auch die „außer-bayerischen“ Stützpunkte der Sturm-Gruppe deutschlandweit ausgebaut. Es kommen vier Außenstellen dazu: Owen/Teck, Offenbach, Arnsberg und Meißen. Arnsberg (bei Dortmund) und Meißen (in Sachsen) gehören zu System Burkamp und werden nahezu unverändert übernommen, räumlich, wie personell. Neu werden zeitgleich weitere Außenstellen in Owen/Teck (bei Stuttgart) und in Offenbach (bei Frankfurt a. M.) geschaffen.

Weitere Informationen unter www.sturm-gruppe.de


Erweitertes Abkommen

4. Juli 2011 – Univar Inc., ein führender weltweiter Chemiedistributor, hat seine bestehende europäische Vertriebsvereinbarung mit Dow Corning Coatings (DCC) deutlich erweitert.

Neu hinzugekommen sind Österreich, Türkei, der baltische Raum, Zentral- und Osteuropa (CEE) und Südafrika. Das Angebot von DCC basiert vor allem auf Silikonadditiven und Bindern, welche unter anderem in Industrielacken, Tinten und dekorativen Farben verwendet werden. DCC begrüßt Univar’s neues Beschichtungslabor und seine Präsenz vor Ort in Schlüsselregionen wie das Baltikum, die Türkei und Südafrika.

Weitere Informationen unter www.univareurope.com und www.dowcorning.com


Zukunftstage für Schüler

20. Juni 2011 – Schülern gibt die Sturm-Gruppe in der ersten Sommerferienwoche (1.-5. August 2011) die Möglichkeit, sich über ihre berufliche Zukunft zu informieren.

Die Sturm-GRUPPE stellt Schülern, die im Sommer 2012 die Schule verlassen, verschiedene gewerbliche Ausbildungen vor: Feinwerkmechaniker, Elektriker, Mechatroniker und technischer Produktdesigner (früher Technischer Zeichner). Die Schüler erwartet eine spannende, abwechslungsreiche Woche mit viel Information und praktischen Übungen, um sich so einen möglichst guten Einblick in die Ausbildungsberufe zu verschaffen. Ein Blick hinter die Kulissen und Gespräche mit Auszubildenden helfen den Schülern dabei, sei es ein Studium, gewerbliche oder kaufmännische Ausbildung.

Weitere Informationen unter www.sturm.de


Neues Farbschnellwechsel-System prämiert

16. Juni 2011 – Den 1. Preis des Neuheiten-Symposiums erhielt Venjakob auf der Ligna für sein Farbschnellwechsel-System für die holzver- und -bearbeitende Branche.

Aus der Liste der vorgestellten 59 Neuheiten aus den letzten zwei Jahren konnte das automatisierte Farbmanagement von Venjakob punkten, welches Farbwechsel während der laufenden Produktion in wenigen Sekunden ermöglicht, wobei auch 2-komponentige Lacke erst am integrierten Farbwechsler dosiert und vermischt werden. Bisher waren Farbwechsel im laufenden Prozess kaum wirtschaftlich zu handhaben. Das System, das bis zu sieben verschiedene Farben gleichzeitig zur Verfügung stellt, begünstigt zeitliche Einsparungen. Bedingt durch die kurzen Zuleitungen zwischen System und Sprühpistolen lässt sich der Lackverbrauch außerdem deutlich verringern. Zudem muss weniger Spülmittel eingesetzt werden.

Das Farbschenllwechselsystem, das mit Komponenten der L & S Oberflächentechnik GmbH & Co. KG ausgestattet ist, ist bereits bei einigen Venjakob-Kunden in die Produktion integriert.

Weitere Informationen unter www.venjakob.de


Auftrag für ungarische Lackiererei erhalten

14. Juni 2011 – In Ungarn baut Dürr für die Audi AG eine Lackiererei. Am Standort Györ wurde besonderes Augenmerk auf niedrige Betriebs- und Energiekosten gelegt. Die Anlage soll 2013 in Betrieb gehen.

In Vorbehandlung und KTL kommt die Rotationstauchlackierung Rodip M zum Einsatz. Dabei ermöglicht die Drehbewegung der Karosse den Verzicht auf die Ein- und Auslaufschrägen beim Tauchbecken. Die Folge davon ist, neben der Platzersparnis, auch der Minderverbrauch von Energie und Chemikalien aufgrund kleinerer Badvolumina. Die Spritzkabinen im Füller- und im Decklackbereich werden mit dem Lackier-kabinensystem Ecodry Scrubber zur Trockenabscheidung von nassem Lack-Overspray ausgerüstet. Dieses System, das ohne Wasser und Chemikalien auskommt, spart durch Umluftführung 60 Prozent Energie und der Anlagenquerschnitt der Lackierkabine reduziert sich um 35 Prozent.

Zum Lieferumfang von Dürr bei diesem im ersten Quartal erteilten Auftrag gehören auch die Leittechnik sowie die interne Fördertechnik samt der zugehörigen Elektrik. Darüber hinaus ist Dürr verantwortlich für die Ge-samtkoordination des Projekts. Das Volumen des Dürr-Anteils beläuft sich auf nahezu 60 Millionen Euro. Ab 2013 wird Audi in dieser Anlage bis zu 125.000 Fahrzeuge pro Jahr lackieren.

Weitere Informationen unter www.durr.de


Kompetenznetz für Reinigungstechnik

9. Juni 2011 – Die stetig steigenden Ansprüche an die technische Sauberkeit im Produktionsprozess optimal umzusetzen und Know-how auszutauschen - das ist das Ziel des neu gegründeten Netzwerks für „Industrielle Bauteile- und Oberflächenreinigung“.

Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart wurde das „Kompetenznetzwerk für industrielle Bauteile- und Oberflä-chenreinigung e. V.“ ins Leben gerufen. Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören neben der LPW Reinigungssysteme GmbH aus Riederich noch 23 weitere Unternehmen und die Stadt Leonberg als künftiger Geschäftsstellensitz.

Mit den traditionellen Industrien Metall sowie Maschinen- und Fahrzeugbau ist Baden-Württemberg eine Hochburg für die industrielle Reinigungstechnik. Die Initiatoren des Kompetenzzentrums, welches künftig unter dem Namen „Cleaning Excellence Center“ (CEC) etabliert werden soll, waren Vertreter der Firmen fairXperts, Nerling Systemräume, Benseler Entgratungen, Quality Analysis sowie Gerhard Koblenzer von LPW Reinigungssysteme. In den kommenden Wochen werden die Gründungsmitglieder ihre Geschäftsstelle sowie das geplante Demonstrationszentrum in Leonberg aufbauen und das Arbeitsprogramm bestimmen.

Weitere Informationen unter www.lpw-reinigungssysteme.de


Großes Jubiläum

7. Juni 2011 – Vor zwanzig Jahren gründete Roland Harter seine Firma für Schlammtrocknung. Die Weiterentwicklung seiner Technologie stieß auch in vielen anderen Bereichen auf reges Interesse. Zuletzt wurde das neue Trocknungssystem Airgenexmed zum Einsatz in der Pharmaindustrie und in der Medizintechnik eingeführt.

Im September 1991 bezog der Firmengründer Roland Harter mit einer innovativen Idee und einer kleinen, aber hochmotivierten Mannschaft seine ersten Büro- und Fertigungsräume in Lindenberg im Allgäu. Die „Harter Oberflächen- und Umwelttechnik GmbH“ war gegründet. Roland Harter hatte damals im Sinn, industrielle Schlämme als Abfallprodukt aus Fertigungsprozessen zu trocknen – mit einer damals noch völlig neuen Technologie. Seine Idee war die Trocknung bei niedrigen Temperaturen und extrem trockener Luft im geschlossenen System. Die von Harter entwickelten Schlammtrocknungsanlagen stießen auf dem Markt auf großes Interesse.

Wenige Jahre später wurde das Verfahren für den Einsatz in Produktionsprozessen weiterentwickelt. Das Airgenex-Trocknungsverfahren trocknet im Niedertemperaturbereich mit Wärmerückgewinnung im geschlossenen System. Die Technologie fand Einzug in viele Fertigungshallen, in denen die konventionelle Heißlufttrocknung bis dato Probleme bereitet hatte. Über 700 Trocknungsanlagen hat Harter bis heute überwiegend im deutschsprachigen Raum, aber auch in anderen europäischen Ländern und weltweit platziert.

Der Trocknungsanlagenbauer war selbst oft erstaunt über die Vielzahl an Trocknungsproblemen quer durch die ganze Industrie. Der anfängliche Kundenkreis der Lohn- und Inhousegalvaniken im Automotive-Bereich vergrößerte sich, der Elektronik- und Kunststoffbereich und andere mehr kamen hinzu. Auch metall- und holzverarbeitende Unternehmen wurden auf die Vorteile der neuen Trocknungstechnik aufmerksam. Schnell wurde klar, dass Airgenex auch eine gute Lösung für die Trocknung von wasserhaltigen Lacken war. So wurde die Lacktrocknung ein weiteres Segment von Harter. Heute ist Harter weiter auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr wurde das neue Trocknungssystem Airgenexmed zum Einsatz in der Pharmaindustrie und in der Medizintechnik erfolgreich eingeführt.

Über die Jahre wuchs das Unternehmen Harter zusehends und bezog im Jahr 2001 das jetzige Firmengelände in Stiefenhofen. Das Team von circa 30 Mitarbeitern wird heute von Mitinhaber und Geschäftsführer Reinhold Specht, dem Schwager des 1998 verstorbenen Roland Harter, in Zusammenarbeit mit Prokuristin Ursula Harter geleitet.

Weitere Informationen unter www.harter-gmbh.de


Filtration in neuer Hand

26. Mai 2011 – Eaton schließt die Übernahme von Internormen Technology Group ab, einer führenden Unternehmensgruppe im Bereich Hydraulikfilter und Messanlagen.

Mit der Übernahme will Eaton seine Angebotspalette im Bereich der Filtrationsprodukte um hochentwickelte Produkte und Systeme für Mobil-, Industriehydraulik- und Prozessanwendungen erheblich erweitern. Internormen Technology, mit Sitz in Altlußheim, Baden-Württemberg, verfügt über Verkaufs- und Vertriebsniederlassungen in Indien, China, Brasilien und den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen hat etwa 360 Beschäftigte und verzeichnete 2010 einen Umsatz von mehr als USD 55 Mio.

Internormen Technology befindet sich seit seiner Gründung im Jahre 1972 im Besitz der Familie Franger. Nach Abschluss des Verkaufs des Unternehmens werden die Söhne des Unternehmensgründers, Stefan und Bernhard Franger, die bei Internormen Führungspositionen hatten, bei Eaton ähnliche Führungsaufgaben übernehmen.

Weitere Informationen unter www.eaton.com/hydraulics


18. DFO Automobil-Tagung

23. Mai 2011 – Was tut sich zum Thema Beschichtung derzeit im Automobilbereich? Die 18. DFO Automobiltagung vom 10. bis 11. Mai in Heidelberg lieferte den mehr als 80 Teilnehmern interessante Antworten.

So ist es laut Expertenmeinung mehr als wahrscheinlich, dass sich in der Zukunft die Dünnschichtvorbehandlung auch im Karosseriebereich zu einer verlässlichen Alternative zur Zinkphosphatierung entwickeln wird. Auch laufen Entwicklungen für pigmentfreie KTL-Lacke. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es einem schwedischen Autobauer gelang, die Kapazitäten von zwei Phosphatierungslinien durch überschaubare Retrofit Maßnahmen in einer Linie zu bündeln – bei verbesserter Umweltschonung und massiven Einsparung bei den Betriebskosten.

Die Ansprüche der Automobilkunden bezüglich exklusiver Effektlacke steigen immer weiter. Thema waren auch die Herausforderungen von Effektlacken an die Applikation, insbesondere bei den sogenannten „Dreischichtern“ ist eine extrem gleichmäßige Schichtdickenverteilung des zweiten Basislacks notwendig, um eine gleichmäßige Farbwirkung zu erhalten.

Weitere Informationen unter www.dfo.info


Geschäftsbereich Beschichtungen erweitert

11. Mai 2011 – Die Looser Gruppe erweitert ihren Geschäftsbereich Beschichtungen um die Otto Weibel AG in Urdorf. Im Bereich Produktion und Handel mit Lacken und Farben für die holzverarbeitende Industrie und das Gewerbe gehört die Otto Weibel AG zu den grössten Anbietern in der Schweiz.

Die Otto Weibel AG zu beschäftigt 34 Mitarbeitende und erwirtschaftete in den vergangenen Jahren Umsätze in der Höhe von 12 Millionen Franken. Alle Mitarbeitende werden von der Looser Gruppe übernommen. Über den Kaufpreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Looser Gruppe übernimmt alle Mitarbeitende; Arbeitgeberin bleibt die Otto Weibel AG.

Die Akquisition der Otto Weibel AG in Urdorf bedeutet für die Looser-Gruppe in Arbon (Schweiz) und ihre Beschichtungs-Gruppe einen weiteren wichtigen Schritt in der Umsetzung der Wachstumsstrategie und eine signifikante Stärkung ihrer Position im Holzlackmarkt Schweiz. Die Otto Weibel AG ist ein bedeutendes Unternehmen im Bereich Lacke und Farben für die industrielle Verarbeitung von Möbel und Täfer in der
Schweiz.

Weitere Informationen unter www.looserholding.com


Mehrsprachiges VDMA-Lieferverzeichnis Strahltechnik

5. Mai 2011 – die VDMA-Fachabteilung Oberflächentechnik hat in 1. Auflage ein Lieferverzeichnis Strahltechnik in zehn Sprachen herausgegeben.

Der VDMA-Arbeitskreis Strahltechnik bündelt die Interessen der Strahltechnikhersteller. In der Arbeitsgruppe "Strategische Marktbearbeitung" haben die Mitgliedsunternehmen - basierend auf dem Einheitsblatt "VDMA 24379 Strahltechnik – Anwendungen, Verfahren und Anlagen" - ein zehnsprachiges Lieferverzeichnis für die Strahltechnik erstellt. Das Lieferverzeichnis informiert mit einer detaillierten Übersicht zum Produkt- und Leistungsangebot der Strahltechnikanbieter.

Das Lieferverzeichnis in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch, Chinesisch, Russisch, Tschechisch und Polnisch kann kostenfrei bei der VDMA-Fachabteilung Oberflächentechnik unter oberflaeche@vdma.org angefordert werden.

Weitere Informationen unter www.vdma.org/strahltechnik.de


Bereich Wasseraufbereitung ausgebaut

2. Mai 2011 – BASF hat eine Einigung über den Erwerb der Inge Watertechnologies AG und deren Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen erzielt. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Ein entsprechender Vertrag wurde mit der Investorengruppe der Inge Watertechnologies AG unterzeichnet. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im Laufe des dritten Quartals 2011 gerechnet Inge Watertechnologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen im Bereich der Ultrafiltrationstechnologie, einer Methode zur Aufbereitung von Trinkwasser, Prozesswasser, Abwasser und Meerwasser mithilfe von speziellen Membranen. Mit dem Niedrigdruck-Membran-Verfahren wird Wasser von Schwebstoffen und Mikroorganismen getrennt. Das global aufgestellte Unternehmen hat seinen Sitz in Greifenberg in der Nähe von München und beschäftigt circa 85 Mitarbeiter. Zum Produktportfolio gehören Hauptbestandteile von Wasseraufbereitungsanlagen, wie zum Beispiel hocheffiziente Ultrafiltrationsmodule und wirtschaftliche Rack-Konstruktionen (Modulträger).

Mit diesem Schritt kann die BASF ihre Position im Bereich der Wasseraufbereitung, einem attraktiven und schnell wachsenden Markt, weiter ausbauen. Es bietet die Möglichkeit, Membrantechnologie mit chemischem Know-how zu verbinden, aufbauend auf der BASF-Erfahrung in der Polymerforschung und Wasserbehandlung.

Weitere Informationen unter www.basf.com


Weltkorrosionstag

26. April 2011 – Korrosion kostet 3,3 Billionen US-Dollar jährlich weltweit. Darum haben 27 Organisationen in der ganzen Welt den 26. April zum Weltkorrosionstag ausgerufen. Damit wollen sie auf die schädlichen Auswirkungen der Korrosion aufmerksam machen.

Öffentlichkeit, Industrie, Politik und Bildungseinrichtungen sollen über negative Effekte der Korrosion auf das alltägliche Leben, die weltweite Wirtschaft und die Umwelt besser informiert werden. Nach Schätzungen belaufen sich die Kosten, die durch Korrosion entstehen, weltweit auf 3,3 Billionen US-Dollar jährlich. Doch diese Zahl umfasst nur die direkten Kosten wie Instandhaltung, Reparaturen, Bau und Monitoring. Zusätzlich entstehen indirekte Kosten: Personenschäden, Schäden durch das Auslaufen umweltschädlicher Flüssigkeiten, Produktionsausfälle und Anlagenstillstände für kurzfristige Instandhaltungsmaßnahmen. In den meisten Industrieländern liegen die Kosten durch Korrosion bei etwa 3 % des BIP und erreichen in einigen Fällen bis zu 5 %. Dennoch sind sich die wenigsten Politiker darüber bewusst, dass durch den Einsatz von vorhandener Technologie zur Korrosionsminderung bis zu 990 Milliarden US$ jährlich eingespart werden könnten.

Die Weltkorrosionsorganisation WCO ist eine internationale Vereinigung von Gesellschaften und Organisationen, die sich mit Korrosionsmanagement und -kontrolle beschäftigen. Sie wurde 2006 von der Australasian Corrosion Association, der Chinese Society for Corrosion and Protection, der European Federation of Corrosion und NACE International - The Corrosion Society gegründet. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig, um gemeinsame Initiativen zur Eindämmung der Korrosion in allen Ländern zu erarbeiten. Um die Ziele der WCO zu unterstützen, wurde ihr von der UN-Hauptabteilung Presse und Information der Status einer Nichtregierungsorganisation (NGO) zuerkannt.

In Deutschland sind die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. ,die GfKORR - Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V. und der Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. Mitglied der WCO

Weitere Informationen unter www.dechema.de


Kapazitäten stark erhöht

21. April 2011 – Die Benseler-Firmengruppe hat am Standort Frankenberg in vier neue Sondermaschinen für das Entgraten von Injektorkörpern investiert. erweitert damit ihre Kapazität für die Elektrochemische Metallbearbeitung (ECM) um 30 Prozent.

Benseler stärkt damit seine Stellung bei Continental als Alleinlieferant bei der elektrochemischen Bearbeitung von Komponenten für moderne Einspritzanlagen. Eine ebenfalls neue Hochdruckwasserstrahlanlage ergänzt den Prozess. Die HDW-Anlage ist vorgelagert und entspant zunächst die Bauteile, um einen Kurzschluss bei der elektromechanischen Bearbeitung zu verhindern.

Der Standort Frankenberg befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Automobilherstellern und großen Zulieferern in Sachsen. „Mit unserem bestehenden Mitarbeiterstamm können wir das hohe Auftragsvolumen nicht bewältigen“, berichtet Dr. Wilfried Müller, Geschäftsführer e rBenseler Sachsen GmbH & Co. KG. „Daher stellen wir insbesondere qualifizierte Fachkräfte wie Mechatroniker ein. Zugleich können wir den 17 Auszubildenden in Frankenberg eine gute berufliche Perspektive bieten“, ergänzt Müller.

Weitere Informationen unter www.benseler.de


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