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Leitfaden liegt als Entwurf aus
1. September 2010 – Der ZVO legt den Entwurfs-Leitfaden „Sicherheitsanforderungen an Transporteinrichtungen von Galvanik-Anlagen“ zur Kommentierung vor. Stellungnahmen werden erbeten bis Ende des Jahres.
In Ermangelung einer nationalen und harmonisierten Europäischen Norm für die Sicherheit von Transportsystemen für vertikale Galvanikanlagen soll der Entwurfs-Leitfaden des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. (ZVO) als Hilfsmittel für die Beurteilung der Konformität mit den „grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen bei Konzipierung und Bau von Maschinen und Sicherheitsbauteilen“ der EG – Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, anzuwenden ab dem 29.12.2009, dienen. Er zeigt, ohne verbindlich zu sein, Maßnahmen zur Erreichung der Konformität auf.
Der Leitfaden bezieht sich auf zweckdienliche europäische und internationale Normen. Diese sind als normative Verweisungen aufgeführt. Weiterhin sind nationale Normen und Richtlinien angegeben, die zur Erfüllung der EG – Maschinenrichtlinie nützlich sind. Diese sind in Anhang A (informativ) aufgelistet.
Transportsysteme im Sinne des Leitfadens sind Hebe- und Fördereinrichtungen einer vertikalen Galvanikanlage, die ausschließlich dem Transport der Ware und eventuell vorhandenen Anodenträgern von einer Position zur anderen dienen. Das Dokument beschreibt alle signifikanten Gefährdungen, Gefährdungssituationen und Gefährdungsereignisse, die auf diese Transportsysteme zutreffen, wenn sie bestimmungsgemäß und entsprechend den vorhersehbaren Bedingungen des Herstellers verwendet werden.
Der Entwurfs-Leitfaden wird der Öffentlichkeit zur Prüfung und Stellungnahme vorgelegt. Stellungnahmen werden erbeten bis 31.12.2010, vorzugsweise als Datei per E-Mail an: mail@zvo.org oder schriftlich an den Zentralverband Oberflächentechnik e.V., Postfach 101063. 40710 Hilden. Der Entwurfs-Leitfaden ist ausschließlich im Internet unter www.fvo.org / Technischer Ausschuss abrufbar.
Weitere Informationen unter www.fvo.org
Pilotanlage zur Rotorblattbeschichtung
23. August 2010 – Allein für neu installierte Windenergieanlagen besteht eine zusätzliche Fertigungskapazität von jährlich 13.500 Rotorblättern. Deren Oberfläche trägt maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit der Anlage bei. ABB Robotics hat hierzu eine Beschichtungstechnologie entwickelt, die Einsparungen je nach Parameter zwischen 10 und 40 Prozent ermöglicht.
Rotorblätter messen in der Länge bis zu 70 Meter bei einer Oberfläche von 80 bis 300 Quadratmeter. Ihre Oberfläche ist ein Erfolgskriterium für die Effizienz des gesamten Systems: Eine gleichmäßige Beschichtung schützt vor Witterungseinflüssen und insbesondere vor Verschleiß. Damit wird der Servicebedarf verringert und die Lebensdauer gesteigert.
Zur Beschichtung hat ABB das Konzept Lackierportal entwickelt. Ein Portal fährt über den Flügel, und zwei oder mehrere seitlich hängend angeordnete Roboter bewegen sich auf einer vertikalen Verfahrachse. Die Robotersteuerung koordiniert die Bewegungen und dosiert den Materialauftrag mit den integrierten Zerstäubern. Aktuell baut ABB mit einem Windenergieanlagen-Hersteller eine Pilotanlage. Nach Studien der auf automatisiertes Lackieren spezialisierten Experten sinken die Materialkosten für mittlere Anlagengrößen um 10 Prozent, die Investitionskosten, der Energieverbrauch und die Vorbereitungszeit um je 20 Prozent sowie die benötigte Hallenfläche um 40 Prozent.
Die Portaltechnik Lackierportal zum Beschichten der Oberflächen von Windrotorblättern oder anderer großer Komponenten stellt ABB auf der Husum Wind Energy 2010 vom 21. bis 25. September vor.
Weitere Informationen unter www.abb.de/robotics.
Marktpräsenz in Indien
16. August 2010 – Mit der Übernhame der Haden India Pvt. Ltd. erweitert Eisenmann
seine Marktpräsenz in Indien. Dadurch wird das Unternehmen über
insgesamt vier Stanorte in Indien verfügen.
Künftig firmiert Haden India mit seinen drei Standorten unter dem Namen Eisenmann Surface Finishing Systems India Pvt. Ltd. Die neue deutsche Muttergesellschaft ist bereits seit Juni 2010 mit der Eisenmann India Pvt. Ltd. in Chennai auf dem indischen Markt präsent. Die insgesamt vier Standorte sind in den iindischen Wirtschaftszentren Chennai, Mumbai (Thane), Pune und Delhi angesiedelt.
Das Portfolio von Haden India passt nahezu perfekt zu dem seines neuen deutschen Mutterunternehmens. Vor allem die Business Units General Finishing (Metall- und Kunststoff-Lackieranlagen) sowie Automotive Systems (Anlagentechnik für die Automobilindustrie) sind durch das bisherige Engagement und die Kundenbasis der neuen Dependance vertreten. Deshalb soll sie ihren eigenständigen Charakter behalten und passende Eisenmann-Technologien schrittweise in ihr Portfolio integrieren. Darüber hinaus wird sich Eisenmann India künftig um die Erschließung neuer Absatzmärkte im Land kümmern, dazu zählen vor allem die Umwelttechnik- und Karbonfaserindustrie, für die das Familienunternehmen hochtechnologische Lösungen im Portfolio hat.
Weitere Informationen unter www.eisenmann.com.
Sulzer übernimmt Bekaert-Sparte
12. August 2010 – Sulzer Metco ergänzt sein Produktportfolio in der Dünnschichttechnik um die Sparte Diamond-like Carbon (DLC) Coatings (diamantähnliche Kohlenstoffbeschichtungen). Das von Bekaert übernommene DLC-Geschäft ist auf die Entwicklung und Vermarktung von Dünnschichtverfahren spezialisiert.
Der Transaktionswert beträgt 11,0 Millionen Euro (14,5 Millionen Schweizer Franken). Dieses Geschäft erzielte 2009 mit seiner DLC-Technologie einen Umsatz von 12,5 Millionen Euro (16,5 Millionen Schweizer Franken). Die Akquisition stärkt die geographische Präsenz und ergänzt das Technologieangebot von Sulzer Metco in der Dünnschichttechnik. Die Bekaert-Produktnamen wie Cavidur und Dylyn bleiben bestehen, nur der Markenname wird von Bekaert auf Sulzer geändert.
Durch die Akquisition stärkt Sulzer Metco das Servicenetz in Europa und in den USA. Die Transaktion umfasst alle sechs Produktionsstandorte in Belgien, Frankreich, Deutschland und den USA mit insgesamt rund 150 Mitarbeitern. Die DLC-Aktivitäten werden in das bestehende Dünnschichtgeschäft von Sulzer Metco integriert, das sich damit auf Anwendungen in der Zerspanung, der Umformung, der allgemeinen Automobilindustrie, dem Motorsport, der Halbleitertechnik und der Kunststoffverarbeitung konzentriert.
Weitere Informationen unter www.sulzer.com.
Qualicoat plus Seaside
9. August 2010 – Das Problem der Filiformkorrosion bei pulverbeschichteten Aluminiumteilen beschäftigt Architekturplaner und die Anbieter von Fassaden- und Gebäudebauteilen. Voranodisation samt anschließender Pulverbeschichtung führt die König Metallveredelung GmbH durch. Sie ist auf der Messe Aluminium 2010 vertreten.
Umfangreiche Untersuchungen und Laborprüfungen haben gezeigt, dass die bisher angewandten Vorbehandlungsverfahren (Chromatierung, chromfreie Vorbehandlung) keinen ausreichenden Schutz gegen das Phänomen Filiformkorrosion bieten. Nach heutigem Erkenntnisstand ist allein die Voranodisation geeignet, Filiformkorrosion zu unterbinden, sofern dieses Verfahren unter exakt definierten und kontrollierten Bedingungen durchgeführt wird.
Bereits seit einigen Jahren hat die König Metallveredelung GmbH die Voraussetzungen dafür geschaffen, was mit dem Prüfzeugnis des ifo Instituts für Oberflächentechnik in Schwäbisch Gmünd bestätigt wird. Damit ist König berechtigt, die Voranodisation und die anschließende Pulverbeschichtung als Komplettleistung im eigenen Hause auszuführen.
Zwischenzeitlich wurde die Lizenz zur Führung des international anerkannten Qualicoat-Qualitätslabels mit dem zusätlichen Vermerk Seaside speziell für Anwendungen in besonders aggressiven Küstenregionen erworben.
Aluminium 2010 in Essen
Wie bereits in den Vorjahren wird König auch 2010 auf der wichtigsten Messe der Aluminiumbranche in Essen vom 14.-16. September 2010 vertreten sein – wieder als Mitaussteller in Halle 7, Stand 7B16 auf dem Messestand des Aluminiumforum Hochrhein, zu dessen Gründungsmitgliedern das Unternehmen zählt.
Das nächste „Großereignis“ steht dann im Jahr 2011 an. Zurzeit plant man bei der König Metallveredelung für das dann anstehende 50-jährige Jubiläum.
Weitere Informationen unter www.koenigmetall.de
Gemeinsam forschen und entwickeln
14. Juli 2010 – BASF Coatings GmbH und Henkel AG & Co KGaA haben die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens vereinbart, um Korrosionsschutz-Lösungen für die Automobilindustrie zu entwickeln.
Beide Partner werden sich zu je 50 Prozent an dem Joint Venture beteiligen, das voraussichtlich Anfang 2011 seine Arbeit aufnehmen wird. Die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens mit Sitz in Düsseldorf bedarf noch der kartellrechtlichen Zustimmung.
Das Joint Venture ist zunächst auf Forschung und Entwicklung ausgerichtet. Es soll die spezifischen Kompetenzen beider Unternehmen in den Bereichen Metallvorbehandlung und Tauchlackierung zusammenführen. Dabei ist es das Ziel, Produkte und Verfahren zu entwickeln, die hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und Umweltverträglichkeit deutliche Vorteile bieten gegenüber den heutigen Standardprozessen zum Korrosionsschutz in der Automobilindustrie. Insbesondere eine Verringerung der Prozessschritte für Metallvorbehandlung und Korrosionsschutz würde für die erste Phase der Automobillackierung Vorteile bieten. Ihr bisheriges Produktportfolio werden beide Partner weiterhin getrennt vermarkten.
Weitere Informationen unter www.basf-coatings.de und unter www.henkel.de.
TÜV-zertifiziert
14. Mai 2010 – Media Soft erhielt unlängst für ihr Qualitätsmanagementsystem das TÜV Cert Siegel des TÜV Saar. Relevante Prüfkriterien waren dabei primär die Entwicklung von Software, die Stabilität und Zukunftssicherheit der Programme, das Projektmanagement bei der Einführung und die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen. Auch die Reaktionszeiten an der Hotline und die Bewertung der Kundenzufriedenheit wurden berücksichtigt.
Mit dem OTEC Leitstand bietet Media Soft ein schnelles Werkzeug zur Feinplanung, Auftragssteuerung, Durchsetzung und Überwachung der Fertigung beziehungsweise von Fertigungsterminen. Durch einfache Bedienung lassen sich Aufträge anlagenübergreifend einplanen und ändern. Die Einplanung erfolgt wahlweise auf Basis von Artikel- oder Verfahrensarbeitsplänen, wobei die einzelnen Arbeitsgänge auch noch im eingeplanten Zustand änderbar sind. Die „Gantt“ Darstellung erlaubt eine umfassende Übersicht in beliebigen Zeiträumen über eine beliebige Zahl von Anlagen.
Kurzfristige Aufträge und eilige Lieferungen werden durch den OTEC Leitstand schnell, effizient und problemlos planbar. Dabei verschaffen graphische Darstellungen und auswählbare Zeiträume Planungssicherheit und erleichtern die Handhabung. Zusätzlich können die durch den Leitstand vorhandenen Informationen für Auswertungen herangezogen werden.
Ergänzend für das in die Systemsoftware OTEC integrierte Dokumentenmanagementsystem OTEC DMS wurde ein automatisiertes Scanmodul entwickelt, das mit Hilfe einer Barcodeorganisation den Scanvorgang externer Dokumente vereinfacht. Damit können nun auch Dokumente wie Vereinbarungen, Kundenbestellungen, Kundenlieferscheine und andere relevante Dokumente mit geringem Aufwand innerhalb der bereits vorhandenen Dokumentenstruktur vorgangs- und/oder schlagwortbezogen abgelegt werden. Dies vereinfacht Auftragsrecherchen und die Auffindung von kompletten Vorgängen.
Weitere Informationen unter www.media-soft.com und im Online-Messeführer.
Perspektiven der Industriellen Lackiertechnik
15. April 2010 – Die Industrielle Lackiertechnik bietet nach wie vor enorme Einsparpotenziale beim Energie- und Materialverbrauch, ist sich der Abteilungsleiter der Lackiertechnik des Fraunhofer IPA Dieter Ondratschek sicher. Um Wirtschaftlichkeit und Ökologie miteinander zu vereinbaren, müssen einige wichtige Ziele umgesetzt werden, betonte er auf der Pressekonferenz zur Paintexpo.
Angestrebt wird eine Verkürzung der Prozesskette und der Prozesszeiten. Einsparpotentiale lassen sich zum einen durch den Einsatz von Überwachungssystemen bei Lackierprozessen realisieren, und zum anderen durch eine Minimierung von Einschaltzeiten. Eine Anlagensteuerung bezüglich aktuell geforderter Leistung und Standby-Schaltungen bei Umrüstungen sind sinnvoll.
Die Entwicklung gleichwertiger Alternativen zu den beim Lackieren am meisten verwendeten Spritzverfahren wird von hoher Bedeutung für zahlreiche lackierverarbeitende Unternehmen sein. Ziel ist hier die Verminderung der Lackoverspray-Entstehung auf ein Maß, das einen weitgehenden Verzicht erstens der großen Zu- und Abluftmengen und zweitens die Maßnahmen zu Beseitigung des Lackoverspays auf einen minimalen Aufwand reduziert. Masterial und Kosten könnten eingespart werden. Wenn sich der Lack-Overspray ließe, würde auch der hohe Energiebedarf zur Konditionierung der Spritzkabinenluft auf einen Bruchteil schrumpfen. Dieser Ansatz kann zum Beispiel beim selektiven Beschichten bereits ohne Maskierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Hier kommen neu entwickelte Beschichtungsmodule zum Einsatz.
Lackierunternehmen sollten um laufende Informationen zu Neuenticklungen von Beschichtungsmaterialien und -technologien bemüht sein. Die Eignung neuer Technologien für den Lackierbetrieb ist von einer ganzheitlichen Bewertung abhängig.
Weitere Informationen unter www.ipa.fraunhofer.de
Wissenschaftlich fundierte Schaumanalyse
25. März 2010 – Schäumbarkeit - Stabilität - Drainage: Mit dem Dynamic Foam Analyzer DFA100 schnürt Krüss ein Rundumpaket für die Schaumanalyse.Schaum- und Flüssigkeitsvolumen werden permanent und berührungslos bestimmt.Dank hoher Aufnahmerate nimmt das Gerät es auch mit sehr instabilen Schäumen auf.
In der Säule werden Volumina ab 20 Milliliter mit hoher Reproduzierbarkeit aufgeschäumt - per Gasstrom oder Rührer. Die Software liefert routinemäßig Kenngrößen wie Zerfallshalbwertszeit oder Werte analog zu Ross-Miles. Zugleich bestimmt sie mit neuen, patentierten Parametern den Übergang von der reinen Drainage zum Zerfall und den Endpunkt der Drainage. Die Messung kann sehr flexibel parametrisiert werden.
Raumsparendes Design, zügiger Säulenwechsel bei einfacher Reinigung sowie automatische, statistisch ausgewertete Wiederholungsmessungen bedeuten hohen Messkomfort. Erheblichen Zeitgewinn bringt die Option zur parallelen und unabhängigen Messung an mehreren Säulen ein. Wer Schaumerzeugung oder -vermeidung analysieren will, findet im DFA100 einen kompetenten Helfer. Das Gerät wird auf der Analytica 2010 zum ersten Mal präsentiert.
Weitere Informationen unter www.kruss.de
Gemeinsame Implantatherstellung
11. März 2010 – Formschleifen, Fräsen, Konturbearbeiten und High-End-Finish: die Haas Schleifmaschinen GmbH und die Rösler Oberflächentechnik GmbH, bündeln seit kurzem ihr Know-how auf dem Gebiet der Implantatherstellung.
Hochpräzises Schleifen und Fräsen hat sich in der formgebenden Geometrieherstellung für orthopädische Implantate (Knie, Hüfte) als der Kernprozess weltweit durchgesetzt. Dies beruht maßgeblich auf der Maschinen- und Fertigungstechnik des Schleifspezialisten Haas. Parallel forschte und entwickelte Rösler eine Prozess- und Anlagentechnik auf Basis des Schleppschleifens für die anschließende Finalbearbeitung. Addieren sich beide Technologien, kann so aus Rohguss- oder Schmiedewerkstücken ein High-End-Produkt entstehen. Beide Partner haben deshalb ein gemeinsames Ziel: Die komplette Prozesstechnologie für die Oberflächenbearbeitung von Implantaten anzubieten - vom Formschleifen, Fräsen, Konturbearbeiten bis zum Oberflächenfinish. Haas und Rösler präsentieren sich gemeinsam an unterschiedlichen Fachmessen 2010 – erstmals an der Grindtec in Augsburg.
Weitere Informationen unter www.rosler.de
Welt der Oberfläche
5. März 2010 – Auf der Welt der Oberfläche, dem Gemeinschaftsstand des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. (ZVO), präsentieren die Mitaussteller zur O&S vom 8. bis 10. Juni zahlreiche Neuheiten – von dekorativen und funktionellen Oberflächen über Kunststoffmetallisierung sowie Anlagen- und Automatenbau bis zur Industriellen Teilereinigung.
Unter anderem bietet die AGO Argentum GmbH mechanische Bearbeitung von Schleifen über Polieren bis zu Strahlen an. An dekorativen Beschichtungen werden Kupfer/Nickel, Kupfer/Nickel/Chrom, Kupfer/Zinn- und Ruthenium angeboten, außerdem Versilbern und Vergolden. Atotech hat mit der Einführung von Zylite ST 40 in den europäischen Markt ein ammoniumfreies saures Zinkverfahren entwickelt, das ohne Borsäure arbeitet. Denn im Rahmen des GHS (Global Harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien) soll Borsäure spätestens zum 1. Dezember 2010 als giftig deklariert werden. Bandelin stellt auf der O&S die Oszillation MO 40 mit dem Ultraschaffreinigungsgerät Sonorex Technik RM 40 UH aus. Die oszillierende Bewegung des Reinigungsgutes im Bad verstärkt die Reinigungswirkung des Ultraschalls und spült angelöste Verschmutzungen besser ab. Diese automatische Kobbrwegung wird in Kombination mit einem Ultraschall-Reinigungsrät der Sonorex Technik RM-Reihe eingesetzt.
Weitere Informationen unter www.zvo.org
Gut Beraten
3. März 2010 – Der Technologiepark RhyTech Materials World im Schweizer Neuhausen am Rheinfall ist um eine weitere Firmenansiedlung reicher: FME GmbH - Fuchs Materials & Engineering ist per 1. Januar 2010 operativ tätig. Die FME bietet Beratung und Entwicklung in ausgewählten Bereichen der Material- und Beschichtungstechnik im Korrosionsschutz sowie der Licht- und Solartechnik an.
Der Firmengründer Dr. Roman Fuchs war seinerzeit auf exakt diesem Gelände bei der damaligen Alusuisse (heute: Alcan) Abteilungsleiter Oberflächen, später Leiter Entwicklung und Innovation in einem Aluminiumwerk und schließlich Technischer Leiter in einem im Korrosionsschutz sowie der Lackproduktion tätigen KMU gewesen. Diese Kompetenzen bündelt er nun in seinem eigenen Unternehmen im RhyTech. Dort hat er zwei Räume angemietet, samt eigenem Versuchs- und Prüfraum. In zwei bis drei Jahren, so lautet seine Planung, soll aus seinem Einmannbetrieb eine Firma mit mehreren Angestellten werden.
RhyTech Materials World ist im Jahre 2008 gegründet worden. Der Technologiepark ist ein Gemeinschaftsprojekt der Alcan Technology & Management AG, Neuhausen, dem ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen und dem Kanton Schaffhausen.
Weitere Informationen unter www.fme-gmbh.ch
Automatik/Hand im Doppelpack
26. Februar 2010 – Um den Ansprüchen der Kunden auch durch Automatikbeschichtung im Serienbereich auf Jumbo-Coat-Anlagen gerecht zu werden, entwickelte die Meeh GmbH in Wimsheim eine Kombikabine.
Diese ermöglicht dem Kunden wahlweise die Applikation bei sperrigen Werkstücken von Hand in der Großraumkabine oder die Beschichtung von Standardprodukten in einem direkt daran angeschlossenen Automatikbereich der optional auf Rückgewinnung gefahren werden kann. Hierbei kann sowohl von Hand vor- oder nachbeschichtet werden. Die erste Anlage mit Kombikabine wird bereits bei einem Kunden mit Erfolg eingesetzt.
Weitere Informationen unter www.jumbo-coat.de
Solid slide
22. Februar 2010 – Einen gleitmodifizierten POM-Werkstoff (Polyoximethylen) für die elektrostatische Beschichtung hat die Solid Composites GmbH in Zusammenarbeit mit weiteren Firmen entwickelt. Das thermoplastische Beschichtungspulver zeichnet sich durch gutes Gleit- und Reibverhalten insbesondere gegen Stahl und Polyamid aus.
Die tribologischen Eigenschaften thermoplastischer Kunststoffe werden entscheidend durch den Aufbau ihrer Makromoleküle geprägt. Die daraus resultierenden Kennwerte wie E-Modul, Druckfestigkeit und Kristallinität sind für die Abriebbeständigkeit verantwortlich. Hohe Festigkeiten führen zu einer Abnahme der wahren Kontaktfläche und des Deformationsvolumens. Für den Spritzguss sind je nach tribologischer Anforderung zahlreiche Polymere wie beispielsweise PA (Polyamide) oder PBT (Polybutylenterephthalat) oder verfügbar, die durch Zugabe von Gleitadditiven oder mittels Faserverstärkung zusätzlich modifiziert werden.
Als Beschichtungswerkstoffe sind diese jedoch nicht einsetzbar. Der Markt bietet heute drei thermoplastische Beschichtungspulver in Elektrostatikqualität an: PA12, PA11 und PP/PE. Im Hochtemperaturbereich sind Fluorpolymere und PEEK-Werkstoffe verfügbar. Die Solid Composites GmbH – ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT – hat in Zusammenarbeit mit weiteren Firmen erstmals einen gleitmodifizierten POM-Werkstoff für die elektrostatische Beschichtung entwickelt. Das Material lässt sich wie ein konventioneller Pulverlack bei Objekttemperaturen von 200 °C in jeder ES-Beschichtungsanlage zu gleichmäßigen funktionalen Schichten verarbeiten. Die Haftung auf metallischen Substraten wird durch den Einsatz eines angepassten Primersystems erreicht. Der niedrige Gleitkoeffizient von 0,07 und die hohe Abriebfestigkeit des POM ermöglichen ausgezeichnetes Gleit- und Reibverhalten insbesondere gegen Stahl und Polyamid. Bei Temperatur bis 100 °C in der Anwendung ist das System damit vielen teureren Hochleistungspolymerschichten überlegen. Das Pulver wird unter dem Handelsnamen »Solid slide« vertrieben.
Weitere Informationen unter www.neuematerialien.de
Partner für Benelux-Markt
16. Februar 2010 – Eine exklusive Vertriebsvereinbarung für den Benelux-Markt haben Reiter, Winnenden, Hersteller von automatischen Nasslackieranlagen für die Holzverarbeitung, und Range + Heine, Winnenden, Hersteller von Flut- und Spritzanlagen sowie Lackrückgewinnungssystemen, geschlossen.
Sämtliche Geräte und Anlagen von Range + Heine für die Holzindustrie werden von Reiter, Büro Benelux, vertreten. Die Geräte und Systeme von Range + Heine in Verbindung mit Reiter Lackieranlagen bilden ein Gesamtkonzept, wenn es sich um vollautomatische Lackieranlagen für die Holzindustrie handelt. Beide Unternehmen sind durch ihre langjährige Erfahrung und Aktivitäten in der Holzimprägnierung, Fluten, Lackieren, Abwasserentsorgung sowie Rückgewinnung von Overspray in der Lage, ihre Kunden kompetent zu beraten.
Die Kombination des Know-hows von Reiter und Range + Heine ermöglicht das Projektieren und Realisieren kompletter Lackieranlagen für die Holzindustrie. Reiter ist ein Anbieter automatischer elektrostatischer Lackier- und Applikationstechnik in Europa mit Tochterfirmen in Großbritannien, Österreich, Benelux und Indien.
Weitere Informationen unter www.reiter-oft.de, www.range-heine.de
Vorläufige Zahlen 2009
18. Februar 2010 – Nach dem schwierigem Geschäftsjahr 2009 blickt Dürr optimistischer in die Zukunft. Das operative Ergebnis ist mit 25 Millionen Euro deutlich positiv und der Auftragsbestand um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zudem konnte die Nettofinanzverschuldung durch einen starken Cashflow komplett abgebaut werden.
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau verzeichnete im Jahr 2009 infolge der Wirtschaftskrise einen ungemein starken Einbruch. Auch Dürr litt unter dieser Entwicklung. Nach voäufigen Zahlen ging der Auftragseingang des Konzerns um 19 Prozent auf 1.185 Millionen Euro zurück.
Damit entwickelte sich Dürr allerdings deutlich besser als der Durchschnitt des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, der einen Bestellrückgang von 38 Prozent verzeichnete. Der Auftragseingang von Dürr verbesserte sich im Jahresverlauf 2009 kontinuierlich und lag im vierten Quartal 81 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Umsatz fiel im Geschäftsjahr 2009 um 33 Prozent auf 1.078 Millionen Euro. Dafür war neben dem schwachen Auftragseingang zwischen Ende 2008 und Mitte 2009 auch der überraschend starke Rückgang im Service-Geschäft verantwortlich. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende mit 1,0 Milliarden Euro um acht Prozent über dem Vorjahreswert und stellt somit eine gute Ausgangsposition für 2010 da.
Das operative Ergebnis, also das Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungsergebnis und Steuern (EBIT) betrachtet vor dem Einmalaufwand, war mit 25 Millionen Euro wie erwartet klar positiv (Vorjahr 73 Millionen Euro). Auch nach Restrukturierungskosten und anderen Einmalaufwendungen war das EBIT mit 6 Millionen Euro positiv. Vor allem aufgrund von steuerlichen Sondereffekten betrug das Ergebnis nach Steuern -26 Millionen Euro. Der operative Cashflow verbesserte sich 2009 von Quartal zu Quartal und verdreifachte sich gegenüber dem Vorjahr auf 95 Millionen Euro. Die Nettofinanzverschuldung konnte Dürr nach eigenen Angaben zum Jahresende komplett abbauen. Erstmals seit zehn Jahren wurde damit ein positiver Finanzstatus erzielt. Die Eigenkapitalquote lag mit 31 Prozent über der Zielgröße von 30 Prozent. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich zum Jahresende 2009 um 7 Prozent auf 5.712 Personen.
Der Anlagenhersteller erwartet für das Jahr 2010 eine Umsatzausweitung von mindestens sieben Prozent. Eingerechnet sind eine Umwandlung der Auftragsbestände zum Jahresende 2009 im Jahr 2010 zu rund 80 Prozent in Umsatz, außerdem anstehenden Neuprojekte in den Emerging Markets und die erwartete Erholung im Service-Geschäft. Das EBIT wird sich aus heutiger Sicht aufgrund der umgesetzten Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen deutlich verbessern und das Ergebnis nach Steuern mindestens die Nulllinie erreichen. <
Der komplette Jahresabschluss 2009 wird nach Prüfung und Billigung durch den Aufsichtsrat auf der Bilanzpressekonferenz am 17. März 2010 in Stuttgart vorgestellt. Die Ergebnisse in dieser Meldung sind vorläufig und wurden weder durch den Aufsichtsrat genehmigt noch von dem externen Wirtschaftsprüfer geprüft.
Weitere Informationen unter www.durr.de
Partner für Benelux-Markt
16. Februar 2010 – Eine exklusive Vertriebsvereinbarung für den Benelux-Markt haben Reiter, Winnenden, Hersteller von automatischen Nasslackieranlagen für die Holzverarbeitung, und Range + Heine, Winnenden, Hersteller von Flut- und Spritzanlagen sowie Lackrückgewinnungssystemen, geschlossen.
Sämtliche Geräte und Anlagen von Range + Heine für die Holzindustrie werden von Reiter, Büro Benelux, vertreten. Die Geräte und Systeme von Range + Heine in Verbindung mit Reiter Lackieranlagen bilden ein Gesamtkonzept, wenn es sich um vollautomatische Lackieranlagen für die Holzindustrie handelt. Beide Unternehmen sind durch ihre langjährige Erfahrung und Aktivitäten in der Holzimprägnierung, Fluten, Lackieren, Abwasserentsorgung sowie Rückgewinnung von Overspray in der Lage, ihre Kunden kompetent zu beraten.
Die Kombination des Know-hows von Reiter und Range + Heine ermöglicht das Projektieren und Realisieren kompletter Lackieranlagen für die Holzindustrie. Reiter ist ein Anbieter automatischer elektrostatischer Lackier- und Applikationstechnik in Europa mit Tochterfirmen in Großbritannien, Österreich, Benelux und Indien.
Weitere Informationen unter www.reiter-oft.de, www.range-heine.de
Professionelles Gleitschleifen
8. Februar 2010 – Die Avatec GmbH ist der neue Ansprechpartner für Gleitschleiftechnik. Das Stuttgarter Unternehmen wurde im Januar dieses Jahres gegründet.
Der Geschäftsführer Andreas Haller ist kein Unbekannter in der Branche und kann bei Bearbeitungs- und Prozessfragen seine langjährige Erfahrung einbringen. Avatec stellt vom 17.-20. März in Augsburg auf der GrindTec in Halle3, Stand 328 zusammen mit den Firmen Niederberger PFS AG (Bürst- und Entgratmaschinen) und Stähli Läpp Technik AG (Läppmaschinen) aus.
Weitere Informationen unter www.avatec.de
Service Center eröffnet
4. Februar 2010 – Die CPS Color GmbH hat ihren deutschen Standort aus dem Rheinland-Pfälzischen Bornich nach Hückelhoven in Nordrhein-Westfalen verlegt. Der neue Standort vereint auf einer Fläche von 460 Quadratmetern mehrere Büros, ein Warenlager für Maschinen und Ersatzteile sowie einen Showroom, in dem die breite Produktpalette an Maschinen, Anlagen und Software präsentiert wird.
Die neuen Büros liegen in einem Gewerbepark, der nur 25 Kilometer vom niederländischen Sittard entfernt ist. Hier befindet sich eine der Produktionsstätten für Pigmentpasten von CPS Color. So können die Servicemitarbeiter viel enger mit ihren niederländischen Kollegen aus Forschung, Entwicklung und Produktion zusammenarbeiten.
Geplant ist, im Showroom die gesamte Produktpalette einschließlich sequentieller und simultaner Dosieranlagen, Mischer, Rüttler und verschiedener Softwareprodukte auszustellen. Durch die kurze Entfernung zwischen Sittard und Hückelhoven können Kunden, die an unserer Komplettlösung interessiert sind, sowohl die Pigmentpastenfertigung in Sittard als auch die Dosieranlagen, Softwareprodukte und den Service-Bereich in Hückelhoven an einem Tag besichtigen.
In ihren neuen Bürogebäuden kann CPS Color Anlagen vorinstallieren, ein Lager aufbauen und gebrauchte Geräte reinigen und überholen, um somit deren Lebensdauer zu verlängern. Durch die Einrichtung einer Telefon-Hotline mit technischem Support für Kunden und eines Ersatzteilversands können die Dienstleistungen des neuen Kompetenzzentrums weiter ausgebaut werden.
Das Service Competence Center bietet in naher Zukunft auch spezifische Schulungsmöglichkeiten für interne und externe Servicetechniker. Einige der elf Mitarbeiter arbeiten am neuen Standort; die Mehrheit von ihnen arbeitet jedoch in größtmöglicher Kundennähe im Außendienst und bildet so das Servicenetzwerk in Deutschland.
Weitere Informationen unter www.cps-color.de
Kalibrieren
2. Februar 2010 – Mahr in Göttingen betreibt ein DKD-Labor für Oberflächen, Form- und Konturnormale. Ab sofort ist dieses Labor auch für vertikale Längenprüfgeräte akkreditiert. Das Audit zur Erweiterung der Akkreditierung erfolgte 2009 durch die Begutachter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Die DIN EN ISO 17025 konnte voll erfüllt werden und die beantragte Erweiterung zur Kalibrierung von Messuhren- und Feinzeiger-Prüfgeräten wurde bestätigt.
Bisher wurden Handmessmittel wie Messuhren und Feinzeiger zur rückführbaren (Re-)Kalibrierung zum Hersteller eingeschickt. Jetzt ist es dem Kunden möglich, diese Messmittel mit seinem eigenen Messuhren-Prüfgerät selbst bei kleinsten Unsicherheiten zu kalibrieren. Ab sofort kann das Messgerät selbst, das heißt unabhängig vom Hersteller, mit DKD-Kalibrierschein versehen werden. Die dadurch angebbare kleinste Unsicherheit ist 0,15 Mikrometer.
Alle Unternehmen, die ihre Messgeräte im DKD-Labor von Mahr überprüfen und kalibrieren lassen, erhalten objektive Messergebnisse und Dokumentation. Sie sichern und dokumentieren damit ihre Qualität, können ihre Messmittel wie Messuhren und Feinzeiger selbst kalibrieren und schaffen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung ihres eigenen Qualitätsmanagement-Systems z.B. nach ISO 9001. Sie sichern damit den Anschluss an das nationale und internationale Längeneinheitensystem.
Weitere Informationen unter www.mahr.de
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