Newsarchiv

2009 bis 2011



- 2011 -


25-Jahr-Feier

11. Juli 2011 – Bio-Circle Surface Technology GmbH, ein weltweit agierendes Unternehmen mit Hauptsitz in Gütersloh, feiert am 25.Juni sein 25-jähriges Firmenjubiläum. .

Das 1985 von den Brüdern Ulrich und Manfred Berens gegründete Unternehmen hat inzwischen Niederlassungen in Österreich, Schweiz, Kanada und Brasilien. Mit seinen 120 Mitarbeitern in Deutschland, werden täglich Produkte rund um die Oberflächentechnologie produziert und vertrieben. Mit den wässrigen bio-chem Produkten können Lösemittel in vielen Anwendungen komplett ersetzt werden. Die Produkte, die in jeder Industriebranche einzusetzen sind, erobern weltweit Marktanteile und ermöglichen dem Anwender ein nachhaltiges Wirtschaften bei gleichzeitig geringeren Kosten.

Weitere Informationen unter www.www.bio-circle.de


Zukauf von Know-how und Standorten

7. Juli 2011 – Zum 1. Juli hat die Sturm-Gruppe den Bereich Verfahrenstechnik „System Burkamp“ und den Bereich Reinigungstechnik der Moll Maschinenbau GmbH gekauft. Zudem kommen neue Niederlassungen dazu.

Die Verfahrenstechnik wird in die Sturm Maschinenbau GmbH Bereich Beschichtungsanlagen integriert. Der Bereich Reinigungstechnik wird in die SMP Maschinenbau GmbH integriert. Mit der Übernahme der zwei Bereiche von Moll – Verfahrens- und Reinigungstechnik – ist der Sturm-Gruppe hat Sturm seine horizontale Diversifikation ausgebaut. Durch die Übernahme werden unter anderem auch die „außer-bayerischen“ Stützpunkte der Sturm-Gruppe deutschlandweit ausgebaut. Es kommen vier Außenstellen dazu: Owen/Teck, Offenbach, Arnsberg und Meißen. Arnsberg (bei Dortmund) und Meißen (in Sachsen) gehören zu System Burkamp und werden nahezu unverändert übernommen, räumlich, wie personell. Neu werden zeitgleich weitere Außenstellen in Owen/Teck (bei Stuttgart) und in Offenbach (bei Frankfurt a. M.) geschaffen.

Weitere Informationen unter www.sturm-gruppe.de


Erweitertes Abkommen

4. Juli 2011 – Univar Inc., ein führender weltweiter Chemiedistributor, hat seine bestehende europäische Vertriebsvereinbarung mit Dow Corning Coatings (DCC) deutlich erweitert.

Neu hinzugekommen sind Österreich, Türkei, der baltische Raum, Zentral- und Osteuropa (CEE) und Südafrika. Das Angebot von DCC basiert vor allem auf Silikonadditiven und Bindern, welche unter anderem in Industrielacken, Tinten und dekorativen Farben verwendet werden. DCC begrüßt Univar’s neues Beschichtungslabor und seine Präsenz vor Ort in Schlüsselregionen wie das Baltikum, die Türkei und Südafrika.

Weitere Informationen unter www.univareurope.com und www.dowcorning.com


Zukunftstage für Schüler

20. Juni 2011 – Schülern gibt die Sturm-Gruppe in der ersten Sommerferienwoche (1.-5. August 2011) die Möglichkeit, sich über ihre berufliche Zukunft zu informieren.

Die Sturm-GRUPPE stellt Schülern, die im Sommer 2012 die Schule verlassen, verschiedene gewerbliche Ausbildungen vor: Feinwerkmechaniker, Elektriker, Mechatroniker und technischer Produktdesigner (früher Technischer Zeichner). Die Schüler erwartet eine spannende, abwechslungsreiche Woche mit viel Information und praktischen Übungen, um sich so einen möglichst guten Einblick in die Ausbildungsberufe zu verschaffen. Ein Blick hinter die Kulissen und Gespräche mit Auszubildenden helfen den Schülern dabei, sei es ein Studium, gewerbliche oder kaufmännische Ausbildung.

Weitere Informationen unter www.sturm.de


Neues Farbschnellwechsel-System prämiert

16. Juni 2011 – Den 1. Preis des Neuheiten-Symposiums erhielt Venjakob auf der Ligna für sein Farbschnellwechsel-System für die holzver- und -bearbeitende Branche.

Aus der Liste der vorgestellten 59 Neuheiten aus den letzten zwei Jahren konnte das automatisierte Farbmanagement von Venjakob punkten, welches Farbwechsel während der laufenden Produktion in wenigen Sekunden ermöglicht, wobei auch 2-komponentige Lacke erst am integrierten Farbwechsler dosiert und vermischt werden. Bisher waren Farbwechsel im laufenden Prozess kaum wirtschaftlich zu handhaben. Das System, das bis zu sieben verschiedene Farben gleichzeitig zur Verfügung stellt, begünstigt zeitliche Einsparungen. Bedingt durch die kurzen Zuleitungen zwischen System und Sprühpistolen lässt sich der Lackverbrauch außerdem deutlich verringern. Zudem muss weniger Spülmittel eingesetzt werden.

Das Farbschenllwechselsystem, das mit Komponenten der L & S Oberflächentechnik GmbH & Co. KG ausgestattet ist, ist bereits bei einigen Venjakob-Kunden in die Produktion integriert.

Weitere Informationen unter www.venjakob.de


Auftrag für ungarische Lackiererei erhalten

14. Juni 2011 – In Ungarn baut Dürr für die Audi AG eine Lackiererei. Am Standort Györ wurde besonderes Augenmerk auf niedrige Betriebs- und Energiekosten gelegt. Die Anlage soll 2013 in Betrieb gehen.

In Vorbehandlung und KTL kommt die Rotationstauchlackierung Rodip M zum Einsatz. Dabei ermöglicht die Drehbewegung der Karosse den Verzicht auf die Ein- und Auslaufschrägen beim Tauchbecken. Die Folge da-von ist, neben der Platzersparnis, auch der Minderverbrauch von Energie und Chemikalien aufgrund kleinerer Badvolumina. Die Spritzkabinen im Füller- und im Decklackbereich werden mit dem Lackierkabinensystem Ecodry Scrubber zur Trockenabscheidung von nassem Lack-Overspray ausgerüstet. Dieses System, das ohne Wasser und Chemikalien aus-kommt, spart durch Umluftführung 60 Prozent Energie und der Anlagenquer-schnitt der Lackierkabine reduziert sich um 35 Prozent.

Zum Lieferumfang von Dürr bei diesem im ersten Quartal erteilten Auftrag gehören auch die Leittechnik sowie die interne Fördertechnik samt der zugehörigen Elektrik. Darüber hinaus ist Dürr verantwortlich für die Gesamtkoordination des Projekts. Das Volumen des Dürr-Anteils beläuft sich auf nahezu 60 Millionen Euro. Ab 2013 wird Audi in dieser Anlage bis zu 125.000 Fahrzeuge pro Jahr lackieren.

Weitere Informationen unter www.durr.de


Kompetenznetz für Reinigungstechnik

9. Juni 2011 – Die stetig steigenden Ansprüche an die technische Sauberkeit im Produktionsprozess optimal umzusetzen und Know-how auszutauschen - das ist das Ziel des neu gegründeten Netzwerks für „Industrielle Bauteile- und Oberflächenreinigung“.

Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart wurde das „Kompetenznetzwerk für industrielle Bauteile- und Oberflä-chenreinigung e. V.“ ins Leben gerufen. Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören neben der LPW Reinigungssysteme GmbH aus Riederich noch 23 weitere Unternehmen und die Stadt Leonberg als künftiger Geschäftsstellensitz.

Mit den traditionellen Industrien Metall sowie Maschinen- und Fahrzeugbau ist Baden-Württemberg eine Hochburg für die industrielle Reinigungstechnik. Die Initiatoren des Kompetenzzentrums, welches künftig unter dem Namen „Cleaning Excellence Center“ (CEC) etabliert werden soll, waren Vertreter der Firmen fairXperts, Nerling Systemräume, Benseler Entgratungen, Quality Analysis sowie Gerhard Koblenzer von LPW Reinigungssysteme. In den kommenden Wochen werden die Gründungsmitglieder ihre Geschäftsstelle sowie das geplante Demonstrationszentrum in Leonberg aufbauen und das Arbeitsprogramm bestimmen.

Weitere Informationen unter www.lpw-reinigungssysteme.de


Großes Jubiläum

7. Juni 2011 – Vor zwanzig Jahren gründete Roland Harter seine Firma für Schlammtrocknung. Die Weiterentwicklung seiner Technologie stieß auch in vielen anderen Bereichen auf reges Interesse. Zuletzt wurde das neue Trocknungssystem Airgenexmed zum Einsatz in der Pharmaindustrie und in der Medizintechnik eingeführt.

Im September 1991 bezog der Firmengründer Roland Harter mit einer innovativen Idee und einer kleinen, aber hochmotivierten Mannschaft seine ersten Büro- und Fertigungsräume in Lindenberg im Allgäu. Die „Harter Oberflächen- und Umwelttechnik GmbH“ war gegründet. Roland Harter hatte damals im Sinn, industrielle Schlämme als Abfallprodukt aus Fertigungsprozessen zu trocknen – mit einer damals noch völlig neuen Technologie. Seine Idee war die Trocknung bei niedrigen Temperaturen und extrem trockener Luft im geschlossenen System. Die von Harter entwickelten Schlammtrocknungsanlagen stießen auf dem Markt auf großes Interesse.

Wenige Jahre später wurde das Verfahren für den Einsatz in Produktionsprozessen weiterentwickelt. Das Airgenex-Trocknungsverfahren trocknet im Niedertemperaturbereich mit Wärmerückgewinnung im geschlossenen System. Die Technologie fand Einzug in viele Fertigungshallen, in denen die konventionelle Heißlufttrocknung bis dato Probleme bereitet hatte. Über 700 Trocknungsanlagen hat Harter bis heute überwiegend im deutschsprachigen Raum, aber auch in anderen europäischen Ländern und weltweit platziert.

Der Trocknungsanlagenbauer war selbst oft erstaunt über die Vielzahl an Trocknungsproblemen quer durch die ganze Industrie. Der anfängliche Kundenkreis der Lohn- und Inhousegalvaniken im Automotive-Bereich vergrößerte sich, der Elektronik- und Kunststoffbereich und andere mehr kamen hinzu. Auch metall- und holzverarbeitende Unternehmen wurden auf die Vorteile der neuen Trocknungstechnik aufmerksam. Schnell wurde klar, dass Airgenex auch eine gute Lösung für die Trocknung von wasserhaltigen Lacken war. So wurde die Lacktrocknung ein weiteres Segment von Harter. Heute ist Harter weiter auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr wurde das neue Trocknungssystem Airgenexmed zum Einsatz in der Pharmaindustrie und in der Medizintechnik erfolgreich eingeführt.

Über die Jahre wuchs das Unternehmen Harter zusehends und bezog im Jahr 2001 das jetzige Firmengelände in Stiefenhofen. Das Team von circa 30 Mitarbeitern wird heute von Mitinhaber und Geschäftsführer Reinhold Specht, dem Schwager des 1998 verstorbenen Roland Harter, in Zusammenarbeit mit Prokuristin Ursula Harter geleitet.

Weitere Informationen unter www.harter-gmbh.de


Filtration in neuer Hand

26. Mai 2011 – Eaton schließt die Übernahme von Internormen Technology Group ab, einer führenden Unternehmensgruppe im Bereich Hydraulikfilter und Messanlagen.

Mit der Übernahme will Eaton seine Angebotspalette im Bereich der Filtrationsprodukte um hochentwickelte Produkte und Systeme für Mobil-, Industriehydraulik- und Prozessanwendungen erheblich erweitern. Internormen Technology, mit Sitz in Altlußheim, Baden-Württemberg, verfügt über Verkaufs- und Vertriebsniederlassungen in Indien, China, Brasilien und den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen hat etwa 360 Beschäftigte und verzeichnete 2010 einen Umsatz von mehr als USD 55 Mio.

Internormen Technology befindet sich seit seiner Gründung im Jahre 1972 im Besitz der Familie Franger. Nach Abschluss des Verkaufs des Unternehmens werden die Söhne des Unternehmensgründers, Stefan und Bernhard Franger, die bei Internormen Führungspositionen hatten, bei Eaton ähnliche Führungsaufgaben übernehmen.

Weitere Informationen unter www.eaton.com/hydraulics


18. DFO Automobil-Tagung

23. Mai 2011 – Was tut sich zum Thema Beschichtung derzeit im Automobilbereich? Die 18. DFO Automobiltagung vom 10. bis 11. Mai in Heidelberg lieferte den mehr als 80 Teilnehmern interessante Antworten.

So ist es laut Expertenmeinung mehr als wahrscheinlich, dass sich in der Zukunft die Dünnschichtvorbehandlung auch im Karosseriebereich zu einer verlässlichen Alternative zur Zinkphosphatierung entwickeln wird. Auch laufen Entwicklungen für pigmentfreie KTL-Lacke. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es einem schwedischen Autobauer gelang, die Kapazitäten von zwei Phosphatierungslinien durch überschaubare Retrofit Maßnahmen in einer Linie zu bündeln – bei verbesserter Umweltschonung und massiven Einsparung bei den Betriebskosten.

Die Ansprüche der Automobilkunden bezüglich exklusiver Effektlacke steigen immer weiter. Thema waren auch die Herausforderungen von Effektlacken an die Applikation, insbesondere bei den sogenannten „Dreischichtern“ ist eine extrem gleichmäßige Schichtdickenverteilung des zweiten Basislacks notwendig, um eine gleichmäßige Farbwirkung zu erhalten.

Weitere Informationen unter www.dfo.info


Geschäftsbereich Beschichtungen erweitert

11. Mai 2011 – Die Looser Gruppe erweitert ihren Geschäftsbereich Beschichtungen um die Otto Weibel AG in Urdorf. Im Bereich Produktion und Handel mit Lacken und Farben für die holzverarbeitende Industrie und das Gewerbe gehört die Otto Weibel AG zu den grössten Anbietern in der Schweiz.

Die Otto Weibel AG zu beschäftigt 34 Mitarbeitende und erwirtschaftete in den vergangenen Jahren Umsätze in der Höhe von 12 Millionen Franken. Alle Mitarbeitende werden von der Looser Gruppe übernommen. Über den Kaufpreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Looser Gruppe übernimmt alle Mitarbeitende; Arbeitgeberin bleibt die Otto Weibel AG.

Die Akquisition der Otto Weibel AG in Urdorf bedeutet für die Looser-Gruppe in Arbon (Schweiz) und ihre Beschichtungs-Gruppe einen weiteren wichtigen Schritt in der Umsetzung der Wachstumsstrategie und eine signifikante Stärkung ihrer Position im Holzlackmarkt Schweiz. Die Otto Weibel AG ist ein bedeutendes Unternehmen im Bereich Lacke und Farben für die industrielle Verarbeitung von Möbel und Täfer in der
Schweiz.

Weitere Informationen unter www.looserholding.com


Mehrsprachiges VDMA-Lieferverzeichnis Strahltechnik

5. Mai 2011 – die VDMA-Fachabteilung Oberflächentechnik hat in 1. Auflage ein Lieferverzeichnis Strahltechnik in zehn Sprachen herausgegeben.

Der VDMA-Arbeitskreis Strahltechnik bündelt die Interessen der Strahltechnikhersteller. In der Arbeitsgruppe "Strategische Marktbearbeitung" haben die Mitgliedsunternehmen - basierend auf dem Einheitsblatt "VDMA 24379 Strahltechnik - Anwendungen, Verfahren und Anlagen" - ein zehnsprachiges Lieferverzeichnis für die Strahltechnik erstellt. Das Lieferverzeichnis informiert mit einer detaillierten Übersicht zum Produkt- und Leistungsangebot der Strahltechnikanbieter.

Das Lieferverzeichnis in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch, Chinesisch, Russisch, Tschechisch und Polnisch kann kostenfrei bei der VDMA-Fachabteilung Oberflächentechnik unter oberflaeche@vdma.org angefordert werden.

Weitere Informationen unter www.vdma.org/strahltechnik.de


Bereich Wasseraufbereitung ausgebaut

2. Mai 2011 – BASF hat eine Einigung über den Erwerb der Inge Watertechnologies AG und deren Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen erzielt. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Ein entsprechender Vertrag wurde mit der Investorengruppe der Inge Watertechnologies AG unterzeichnet. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im Laufe des dritten Quartals 2011 gerechnet Inge Watertechnologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen im Bereich der Ultrafiltrationstechnologie, einer Methode zur Aufbereitung von Trinkwasser, Prozesswasser, Abwasser und Meerwasser mithilfe von speziellen Membranen. Mit dem Niedrigdruck-Membran-Verfahren wird Wasser von Schwebstoffen und Mikroorganismen getrennt. Das global aufgestellte Unternehmen hat seinen Sitz in Greifenberg in der Nähe von München und beschäftigt circa 85 Mitarbeiter. Zum Produktportfolio gehören Hauptbestandteile von Wasseraufbereitungsanlagen, wie zum Beispiel hocheffiziente Ultrafiltrationsmodule und wirtschaftliche Rack-Konstruktionen (Modulträger).

Mit diesem Schritt kann die BASF ihre Position im Bereich der Wasseraufbereitung, einem attraktiven und schnell wachsenden Markt, weiter ausbauen. Es bietet die Möglichkeit, Membrantechnologie mit chemischem Know-how zu verbinden, aufbauend auf der BASF-Erfahrung in der Polymerforschung und Wasserbehandlung.

Weitere Informationen unter www.basf.com


Weltkorrosionstag

26. April 2011 – Korrosion kostet 3,3 Billionen US-Dollar jährlich weltweit. Darum haben 27 Organisationen in der ganzen Welt den 26. April zum Weltkorrosionstag ausgerufen. Damit wollen sie auf die schädlichen Auswirkungen der Korrosion aufmerksam machen.

Öffentlichkeit, Industrie, Politik und Bildungseinrichtungen sollen über negative Effekte der Korrosion auf das alltägliche Leben, die weltweite Wirtschaft und die Umwelt besser informiert werden. Nach Schätzungen belaufen sich die Kosten, die durch Korrosion entstehen, weltweit auf 3,3 Billionen US-Dollar jährlich. Doch diese Zahl umfasst nur die direkten Kosten wie Instandhaltung, Reparaturen, Bau und Monitoring. Zusätzlich entstehen indirekte Kosten: Personenschäden, Schäden durch das Auslaufen umweltschädlicher Flüssigkeiten, Produktionsausfälle und Anlagenstillstände für kurzfristige Instandhaltungsmaßnahmen. In den meisten Industrieländern liegen die Kosten durch Korrosion bei etwa 3 % des BIP und erreichen in einigen Fällen bis zu 5 %. Dennoch sind sich die wenigsten Politiker darüber bewusst, dass durch den Einsatz von vorhandener Technologie zur Korrosionsminderung bis zu 990 Milliarden US$ jährlich eingespart werden könnten.

Die Weltkorrosionsorganisation WCO ist eine internationale Vereinigung von Gesellschaften und Organisationen, die sich mit Korrosionsmanagement und -kontrolle beschäftigen. Sie wurde 2006 von der Australasian Corrosion Association, der Chinese Society for Corrosion and Protection, der European Federation of Corrosion und NACE International - The Corrosion Society gegründet. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig, um gemeinsame Initiativen zur Eindämmung der Korrosion in allen Ländern zu erarbeiten. Um die Ziele der WCO zu unterstützen, wurde ihr von der UN-Hauptabteilung Presse und Information der Status einer Nichtregierungsorganisation (NGO) zuerkannt.

In Deutschland sind die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. ,die GfKORR - Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V. und der Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. Mitglied der WCO

Weitere Informationen unter www.dechema.de


Kapazitäten stark erhöht

21. April 2011 – Die Benseler-Firmengruppe hat am Standort Frankenberg in vier neue Sondermaschinen für das Entgraten von Injektorkörpern investiert. Sie erweitert damit ihre Kapazität für die Elektrochemische Metallbearbeitung (ECM) um 30 Prozent.

Benseler stärkt damit seine Stellung bei Continental als Alleinlieferant bei der elektrochemischen Bearbeitung von Komponenten für moderne Einspritzanlagen. Eine ebenfalls neue Hochdruckwasserstrahlanlage ergänzt den Prozess. Die HDW-Anlage ist vorgelagert und entspant zunächst die Bauteile, um einen Kurzschluss bei der elektromechanischen Bearbeitung zu verhindern.

Der Standort Frankenberg befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Automobilherstellern und großen Zulieferern in Sachsen. "Mit unserem bestehenden Mitarbeiterstamm können wir das hohe Auftragsvolumen nicht bewältigen", berichtet Dr. Wilfried Müller, Geschäftsführer e rBenseler Sachsen GmbH & Co. KG. "Daher stellen wir insbesondere qualifizierte Fachkräfte wie Mechatroniker ein. Zugleich können wir den 17 Auszubildenden in Frankenberg eine gute berufliche Perspektive bieten", ergänzt Müller.

Weitere Informationen unter www.benseler.de


Ausbau der Befülltechnik geplant

20. April 2011 – Profitables Wachstum erwartet Dürr für seinen Bereich Befülltechnik, vor allem die Einführung des umweltverträglichen Kältemittels R1234yf, das seit 2011 in den Klimaanlagen aller neuen Pkw-Modelle und leichten Nutzfahrzeuge in der EU eingesetzt werden muss.

Die Umstellung auf das Kältemittel R1234yf erzeugt in den kommenden Jahren zusätzlichen Investitionsbedarf in der Automobilindustrie, da für die Zuführung des neuen Kältemittels spezielle Befüllanlagen erforderlich sind. Im Dürr-Konzern wird das Geschäft mit Befülltechnik für die Automobilproduktion von der Dürr Somac GmbH betrieben. Das Unternehmen, das über Fertigungsstätten in Stollberg/Erzgebirge und Shanghai verfügt, beschäftigt weltweit 185 Mitarbeiter.

Seit Anfang 2011 ist R1234yf in der EU das einzig zugelassene Kältemittel für neu entwickelte Fahrzeuge; ab 2017 ist es für alle Fahrzeuge vorgeschrieben. Es enthält deutlich weniger Treibhausgase, ist aber leicht brennbar. Deshalb kann die Automobilindustrie ihre existierenden Befüllanlagen nicht für die Zuführung von R1234yf verwenden und benötigt neue Anlagen, beispielsweise je eins für lösungsmittelhaltige und lösungsmittelfreie Farben.

Weitere Informationen unter www.durr.com/de/


CPS Color übernimmt Dosieranlagen-Spezialisten

5. April 2011 – Die CPS Color Gruppe Oy hat mit Lenteq Industries B.V. einen Spezialisten für Dosier- und Mischsysteme übernommen. Das im niederländischen Lisserbroek angesiedelte Unternehmen verfügt über moderne Kolbenpump-Technologie.

Um für jeden Kunden das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, müssen die Abtönsysteme sehr genau an die individuellen Anforderungen hinsichtlich der gewünschten Volumina, der Verarbeitungsgeschwindigkeit sowie der verwendeten Pigmentpasten angepasst werden. Während einige Pigmentpasten besonders für Balgpumpen geeignet sind, ist in anderen Fällen eine Kolbenpumpe passender. Kolbenpumpen-Abtönsysteme sind bereits jetzt als Teil der Produktlinie Corob im Angebot von CPS Color. Die Kolbenpump-Systeme von Lenteq erweitern diese Serie. Sie decken ein breites Anwendungsspektrum von 16-Kanister- bis 32-Kanister-Maschinen ab. Zwar nutzen wenige Farbhersteller 32 Pigmentpasten, doch können auf einer 32-Kanister-Maschine zwei getrennte Abtönsysteme mit je 16 Kanistern betrieben werden – beispielsweise je eins für lösungsmittelhaltige und lösungsmittelfreie Farben.

CPS Color erwarb Lenteq von der niederländischen Investment-Gruppe Stibbe Management B.V. Der Jahresumsatz von Lenteq erreicht annähernd 3 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter www.cpscolor.com


International anerkannte Kalibrierung

28. März 2011 – Das DKD-Labor von Mahr erhielt nach erfolgreicher Umstellung die Akkreditierungsurkunde und arbeitet nach ISO 17025. Somit kann das Göttinger DAkkS / DKD-Labor Normale und Messobjekte auf Radien, Abstände, Winkel, Rundheit, Geradheit, Parallelität, Zylinderform, Profiltiefe, Rautiefe und Messuhr- und Feinzeigerprüfgeräte für die Kunden kalibrieren.

Mahr in Göttingen betreibt ein Kalibrierlabor für Oberfläche, Form, Kontur und Länge. In 2010 erfolgte bei Mahr ein Audit durch die neue Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) aus Berlin. Diese arbeitet im Bereich Metrologie mit Begutachtern der Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB). Dabei konnte die internationale Norm zum Betreiben von Kalibrierlaboren DIN EN ISO 17025 erneut erfüllt werden. Die durchgeführten Vergleichsmessungen haben den bisherigen Umfang bestätigt und ermöglichten die kleinsten angebbaren Messunsicherheiten abzusenken. Ab sofort ist Mahr akkreditiert durch die DAkkS GmbH, in der seit 2010 auch der Deutsche Kalibrierdienst (DKD) integriert ist.

Alle Unternehmen, die ihre Messgeräte im DAkkS / DKD-Labor von Mahr überprüfen, ihre Normale vermessen oder Werkstücke kalibrieren lassen, erhalten objektive Messergebnisse und einen rückgeführten Kalibrierschein. Sie sichern und dokumentieren damit ihre Qualität, können ihre Maschinen anhand der Werte justieren und kalibrieren und schaffen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung ihres Qualitätsmanagements. Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) gemeinsam mit der International Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC) bieten die Nutzung des „Kombinierten MRA-Zeichens“ an. Damit wird national und international anerkannt, dass das DAkkS akkreditierte Laboratorium Messdienstleistungen wie Kalibrierungen kompetent durchführen kann. Für diese akkreditierten Bereiche ist das Laboratorium berechtigt, das offizielle Kombinierte MRA-Zeichen von ILAC zu verwenden.

Weitere Informationen unter www.mahr.com


Gleichzeitig statt nacheinander gesprüht

7. März 2011 – Ein Team um Gero Decher vom Institut Charles Sadron in Straßburg hat ein neues Verfahren zur Herstellung ultradünner Beschichtungen vorgestellt, das besonders einfach, vielseitig anwendbar und auch für die industrielle Produktion, unter anderem zur Herstellung von Kontaktlinsen, Implantate oder Solarzellen, geeignet ist.

Eine einfache und gleichzeitig äußerst leistungsfähige Methode zur Herstellung von Nano-Beschichtungen ist die weit verbreitete Layer-by-Layer-Technik. Zwei miteinander wechselwirkende Substanzen, etwa positiv und negativ geladene Ionen, werden dabei abwechselnd auf Oberflächen abgeschieden und bilden in einem Selbstorganisationsprozess dünne Filme. Eine entscheidende Verbesserung dieser Beschichtungstechnik konnte durch ein Sprühverfahren erreicht werden, bei dem die Lösungen der beiden Substanzen mittels Düsen abwechselnd aufgetragen werden. Sprühen führt zu einer erheblichen Beschleunigung des Verfahren und hat dazu beigetragen, es auf technische Maßstäbe zu übertragen.

Bei dem „Simultaneous Spray Coating of Interacting Species“ (SSCIS) genannten Verfahren werden die beiden komplementären Komponenten nicht abwechselnd sondern gleichzeitig aufgesprüht. In Abhängigkeit von den Verfahrensbedingungen lagern sich die Partner-Substanzen rasch an der Grenzfläche unter Bildung einer Schicht zusammen. Die Schichtdicke wird dabei über die Dauer des Sprühvorgangs gezielt zwischen wenigen Nanometern bis in den Mikrometerbereich eingestellt. Es entstehen sehr homogene Filme, die sogar optische Qualität erreichen. Als gemeinsam aufgesprühtes Substanz-Duo eignen sich im Grunde alle miteinander wechselwirkenden Verbindungen, sogar entgegengesetzt geladene anorganische Ionen. So lassen sich etwa Filme aus Calciumfluorid (für optische Bauteile) oder Calciumphosphat (für Biomaterialien) herstellen.

Weitere Informationen unter www.gdch.de


Kurs auf Vorkrisenniveau

18. Februar 2011 – Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter in Deutschland ist 2010 um gut 18 Prozent gestiegen, so der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM). Der Umsatz der Branche betrug 2010 rund 66 Milliarden Euro. Der Auftragseingang aus dem In- und Ausland – Indikator für die künftige Produktion – hat ebenfalls deutlich zugelegt (plus 30 Prozent).

Der Produktionseinbruch des Krisenjahres 2009 (minus 25 Prozent) konnte teilweise wieder aufgeholt werden. Gleichwohl wird das Vorkrisenniveau voraussichtlich erst 2012 erreicht, da die Wachstumsdynamik in diesem Jahr nachlassen dürfte. „2011 erwarten wir fünf bis acht Prozent Produktionszuwachs. Dies ist eine weitaus erfreulichere Entwicklung als noch im Herbst vorherzusehen war“, sagt WSM-Präsident Michael Schädlich. Wachstumstreiber wird nach wie vor die boomende Nachfrage aus Asien sein.

Die Unternehmen haben im vergangenen Jahr 12.000 neue Mitarbeiter eingestellt, das bedeutet einen Zuwachs von 3 Prozent im Jahresverlauf. Gleichzeitig hat sich die Produktivität der Unternehmen verbessert. Die Kapazitäten waren Ende 2010 durchschnittlich zu 81,5 Prozent ausgelastet. Zum Vergleich: Im Vorkrisenjahr 2007 lag die Auslastung bei 84,8 Prozent. „Diese Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Branchensegmente sehr unterschiedlich entwickeln.“ Die Zulieferer der Automobilindustrie fertigen teilweise bereits wieder in 21 Schichten an ihrer Kapazitätsgrenze. Dagegen wird in einzelnen Betrieben, die für den Großanlagenbau oder Großprojekte fertigen, immer noch kurz gearbeitet. Auch die Hersteller von Konsumgütern sind mit der konjunkturellen Lage noch nicht vollends zufrieden.

Weitere Informationen unter www.wsm-net.de


Gestiegene Farbenproduktion

10. Februar 2011 – CPS Color hat seine Kapazitäten für die Farbenproduktion um beinahe 40 Prozent erhöht. Dieser Steigerung gingen 3,5 Millionen Investition in die Lieferkette und in Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen voran.

CPS Color hat seine Kapazitäten für die Farbenproduktion um beinahe 40 Prozent erhöht. Dieser Steigerung gingen 3,5 Millionen Investition in die Lieferkette und in Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen voran. CPS Color will damit seine Qualität und eine zügige Bereitstellung der Farben auch bei erhöhter Nachfrage sichern. CPS Color kann nun die erhöhte Nachfrage von April bis August befriedigen ohne im Voraus große Lagerbestände anzulegen. Der Farbverkauf macht 60 Prozent des Geschäfts bei CPS Color aus. In den Niederlanden wurde die Sittard-Produktionsstätte erneuert, unter anderem wurde die Abfüllanlage neu ausgestattet, so dass sie in zwei Schichten durchgehend arbeitet. Ein 2.500-Liter-Dissolver komplettiert das set-up.

Weitere Informationen unter www.cpscolor.com


Firmenneugründung

4. Februar 2011 – Um der stetig wachsenden Nachfrage nach automatisierten Lösungen im Umfeld von Oberflächenanlagen gerecht zu werden, hat die Rippert Unternehmensgruppe zum 1. Januar 2011 die Rippert Automation Systems GmbH gegründet.

Ziel der neuen Gesellschaft ist die Entwicklung moderner Lösungen für Handhabung und Robotik. Darüber hinaus sollen auch Lösungen im Bereich Klebe- und Lackiertechnik angeboten werden. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wurde Dr. Christof Jung berufen. Dr. Jung ist Maschinenbau-Ingenieur und seit über 20 Jahren im Bereich Handhabungstechnik und Robotik aktiv. Seit 1999 verantwortete er den Bereich Produktionstechnik-Entwicklung und –Fertigung bei der Hella Gruppe. Von Anfang 2006 bis zu seinem Wechsel zu Rippert war er als Geschäftsführer maßgeblich für den Aufbau der axelius automation GmbH zuständig, die sich als Systemintegrator für die Klebe-, Schraub- und Prüftechnik spezialisiert hat.
Sitz des neugegründeten Unternehmens ist Herzebrock-Clarholz im Stammhaus der Rippert Unternehmensgruppe.

Weitere Informationen unter www.rippert.de


Stark gestiegene Rohstoffpreise

2. Februar 2011 – Die Preise bei wichtigen Rohstoffen für gewerbliche Wasch- und Reinigungsmittel sind kontinuierlich gestiegen, zum Teil lag die Steigerungsrate seit Anfang des Jahres 2010 im zweistelligen Prozentbereich.

Klaus Wilbert, der Vorsitzende des Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz für industrielle und Institutionelle anwendung e.V. (IHO), informierte anlässlich der letzten Tagung, dass sich wichtige Schlüsselrohstoffe, wie Phosphorsäre, Phosphate, Phosphonate sowie Natron- und Kalilauge, deutlich verteuert haben. Wilbert führt mehrere Gründe hierfür an.

Bei manchen Tensiden werden Lieferengpässe erwartet, da aufgrund des hohen Bedarfs, der niedrigen Produktion und geringer Bestände die Versorgung mit nativen Alkoholen schwierig ist. Zusätzlich wirken sich die steigenden Getriedepreise auf dem Weltmarkt auf die Preise von nachwachsenden Rohstoffe aus. Hinzu kommt, dass die Veränderungen im europäischen Chemikalienrecht den Kostendruck verstärken. Die durch die Registrierung unter REACh entstehenden Kosten werden auf die Rohstoffpreise umgelegt. Einzelne Rohstoffe, deren Registrierung unwirtschafltich ist, werden aus Portfolios gestrichen.

Weitere Informationen unter www.iho.de


Touchscreen aus Kohlenstoff

27. Januar 2011 – Touchscreens finden immer mehr Zuspruch. Noch hat die Technik allerdings ihren Preis: Die kleinen Bildschirme enthalten seltene und teure Elemente. Fraunhofer-Forscher entwickeln daher eine alternative Elektrodenfolie mit kostengünstigen Carbon-Nanotubes.

Eine leichte Berührung mit den Fingerspitzen genügt: Auf Touchscreens kann man mühelos schreiben, navigieren, Menüfenster öffnen oder Bilder drehen. Unter der Glasoberfläche des Displays befindet sich eine hauchdünne Elektrode aus Indium-Zinn-Oxid, kurz ITO. Das Material ist für den Einsatz in Touchscreens geradezu ideal: Es leitet geringe Ströme hervorragend und lässt die Farben des Displays ungehindert passieren. Doch es gibt ein Problem: Weltweit gibt es nur wenige Indium-Vorkommen. Die Industrie ist daher stark an ITO-Alternativen interessiert, die ähnlich leistungsfähig sind. Fraunhofer-Forschern ist es jetzt gelungen, ein neues Elektrodenmaterial zu entwickeln, das ITO ebenbürtig und dazu noch deutlich billiger ist. Hauptbestandteile sind Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon-Nanotubes und preiswerte Polymere.

Auf den Träger, eine dünne Folie aus Polyethylenterephthalat (PET) wird eine Lösung aufgetragen. Beim Trocknen bildet die Mischung aus Carbon-Nanotubes und elektrisch leitenden Polymeren einen dünnen Film. Die Kohlenstoffröhrchen härten auf dem PET zu einem stabilen Netzwerk aus, in dem sich die elektrisch leitfähigen Polymere fest verankern können. Durch die Carbon-Nanotubes bleibt die Schicht stabil und lange haltbar trotz Feuchtigkeit, Druck oder UV-Licht. Verglichen mit ITO waren derartige Kunststoffverbünde bislang nicht besonders haltbar. »Zwar ist der elektrische Widerstand unserer Schicht etwas größer als der von ITO«, räumt Projektleiter Ivica Kolaric vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart ein. »Doch für eine Anwendung in elektrischen Geräten reicht das allemal.« Die Vorzüge sind offensichtlich: Kohlenstoff ist nicht nur kostengünstig und überall auf der Welt zu haben, sondern zugleich eine erneuerbare Ressource, die man beispielsweise aus Holz gewinnen kann. Während der Messe Nano Tech 2011 in Tokio werden Kolaric und seine Kollegen erstmals ihr Kohlenstoff-Touchdisplay präsentieren.

Weitere Informationen unter www.fraunhofer.de


Wachstumsmarkt Lacke und Farben

24. Januar 2011 – Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL) erwartet für die Branche ein Mengenwachstum von 2,5 Prozent und Umsatzzuwächse von fünf Prozent im laufenden Jahr 2011.

Bis zum Jahresende 2011 werden dann voraussichtlich knapp 1,9 Millionen Tonnen Lacke und Druckfarben im Wert von fünf Milliarden Euro im Inland verkauft werden, prognostiziert der Industrieverband in Frankfurt am Main. Gegenüber dem Jahr 2010, als die Inlandsumsätze um sechs Prozent stiegen, wäre dies ein leichter Rückgang der Wachstumsdynamik. Das für 2011 prognostizierte Wachstum des Inlandmarktes läge aber immer noch über den langfristigen Zuwächsen der Lack- und Druckfarbenabsätze des letzten Jahrzehnts, so die Berechnungen des VdL. Problematisch bleibt nach Angaben des Verbandes die Kostensituation der Lack- und Druckfarbenhersteller in Deutschland. Die stark gestiegenen Rohstoffkosten belasten die Margen der zumeist mittelständischen Firmen.

Der VdL schätzt, dass der Absatz von Autoserienlacken in Deutschland nach einem Wachstum von elf Prozent in 2011 noch einmal ein um vier Prozent in 2011 steigen wird. Erneut deutliche Zuwächse werden für die Lacklieferungen an den Maschinenbau, die Elektroindustrie und die Hersteller von Metallerzeugnissen erwartet. Hier rechnet der VdL mit Zuwächsen von bis zu elf Prozent im Jahr 2011. Ebenfalls positiv wird sich das Geschäft mit Korrosionsschutz-Beschichtungsmitteln entwickeln, da hier vom Wirtschaftsbau und dem sich stark entwickelnden Windenergiesektor positive Impulse für die Lacknachfrage ausgehen.

Weitere Informationen unter www.lackindustrie.de


EEG-Umlage belastet Betriebe

13. Januar 2011 – Die EEG-Umlage wird im Jahr 2011 nochmals um 70 Prozent um 1,4 Cent/kWh auf 3,5 Cent pro kWh (2010: 2,047 Cent/kWh) erhöht, Prognosen für die nächsten Jahre sehen einen Anstieg auf 4 bis 6 Cent/kWh voraus.

Die EEG-Umlage wird im Jahr 2011 nochmals um 70 Prozent um 1,4 Cent pro kWh auf 3,5 Cent pro kWh (2010: 2,047 Cent pro kWh) erhöht, Prognosen für die nächsten Jahre sehen einen Anstieg auf 4 bis 6 Cent pro kWh voraus. Dabei reichen die in 2010 beschlossenen Sonderkürzungen und die branchenseitig getroffenen Maßnahmen zur Energieeffizienz nicht aus, um den Kostenanstieg zu bremsen. Christoph Matheis, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V., spricht sich daher für eine Abschaffung der EEG-Umlage, mindestens aber für eine Begrenzung auf das derzeitige Niveau aus. Der kräftige Anstieg der EEG-Umlage in diesem Jahr raube der klein- und mittelständischen, energieintensiven Galvano- und Oberflächentechnik jegliche Spielräume für Neuinvestitionen. Durch die gleichzeitige Rohstoffverknappung sind in der Galvano- und Oberflächentechnik in diesem Jahr Preissteigerungen sowohl für die eingesetzte Verfahrenschemie als auch die Beschichtungsdienstleistung zu erwarten.

Weitere Informationen unter www.zvo.org


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Oerlikon Balzers übernimmt PVC-Beschichter

13. Dezember 2010 – Oerlikon Balzers übernimmt zum 1. Januar 2011 die auf PVD-Beschichtungen spezialisierte Hartec Gruppe und baut damit ihre führende Stellung im weltweiten Beschichtungsmarkt weiter aus.

Oerlikon Balzers übernimmt die im deutschen Stetten ansässige Hartec Anlagenbau zum 1. Januar 2011. Der künftig als Oerlikon Balzers Hartec GmbH firmierende Unternehmensteil beschäftigt rund 30 Mitarbeiter, die vollzählig übernommen werden. Die beiden bisherigen Inhaber Dipl. Ing. Carlos Ribeiro und Dr. Rüdiger Schäfer werden weiterhin für Oerlikon Balzers hartec tätig sein.

Weitere Informationen unter www.oerlikon.com/balzers


100-prozentige Beteiligung

6. Dezember 2010 – Die Mahr-Tochterfirma "Mahr France" ist seit dem 18. November 2010 Eigentümer von SMPR. Der französische Messtechnik-Hersteller bleibt eigenständig und auch als Marke erhalten.

Damit ist der Messtechnik-Hersteller SMPR im französischen Grand Couronne bei Rouen Mitglied der international tätigen Mahr-Gruppe, die ihre Zentrale in Göttingen hat. Bereits 2007 war Mahr mit 30 Prozent Beteiligung bei SMPR eingestiegen. Trotz der Übernahme wird die Marke SMPR zukünftig erhalten bleiben. Die Mahr Gruppe stärkt damit ihre Präsenz in Frankreich erheblich.

SMPR ist seit mehr als 35 Jahren am Markt tätig. Das Unternehmen entwickelt und fertigt kundenspezifische Produkte der dimensionellen Messtechnik, inklusive Software und Serviceleistungen. Der Messtechnik-Hersteller ist in den Segmenten Wellenmessung und Standardmesselementen für Ingenieurbüros Marktführer in Frankreich und schwerpunktmäßig in der Automobilindustrie sowie deren Zulieferer erfolgreich. Das Unternehmen beschäftigt 35 Mitarbeiter.

Weitere Informationen unter www.mahr.com


Korrosionsschutz unter einem Dach

2. Dezember 2010 – Die beiden weltweit vertriebenen Korrosionsschutzmarken Steuler Industrieller Korrosionsschutz und Keramchemie (KCH) hat Steuler zusammengeführt und strategisch zu dem Unternehmen Steuler-KCH GmbH gebündelt.

Bereits in den vergangenen Monaten übernahm Steuler die Keramchemie GmbH (KCH) sowie internationale Tochtergesellschaften und integrierte sie in die Steuler-Gruppe. Die Technologiebereiche von Steuler und KCH ergänzen sich gegenseitig. Sie umfassen Oberflächenschutz-Systeme, Feuerfest-Systeme und Kunststoff-Technik sowie den Bereich Schwimmbadbau. Dazu gehören das Materialgeschäft einschließlich der Produktionsstätten, alle Engineering- und Montagekapazitäten, sämtliche Vertriebskanäle sowie die in- und ausländischen Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Dadurch lassen sich starke Synergieeffekte erzielen, sei es Beschichtungen oder Ausmauerungen, Gummierungen, Industriefußböden oder mechanisch verankerte Thermoplastauskleidungen. Der enge Verbund der Bereiche Oberflächenschutz-Systeme, Feuerfest-Systeme und Kunststoff-Technik führt zu einem einzigartigen Komplettangebot an innovativen Auskleidungstechnologien und macht Steuler-KCH weltweit zu dem führenden Anbieter im industriellen Korrosionsschutz.

Weitere Informationen unter www.steuler.de


Einstieg bei Klebetechnik-Spezialisten

25. November 2010 – Eisenmann hat die Mehrheit bei der Intec Bielenberg, einem der Technologieführer für industrielle Klebesysteme, übernommen und ergänzt damit sein applikationstechnisches Portfolio. Die Intec Bielenberg GmbH & Co. KG bleibt als selbstständiges Unternehmen bestehen.

Durch die Beteiligung an einem der Technologieführer für industrielle Klebesysteme kann Eisenmann seinen Kunden künftig Applikationstechnik aus einer Hand anbieten. Weiterhin eröffnet die Verbindung neue Möglichkeiten der gemeinsamen Systementwicklung und Markterschließung. Durch diesen Zugewinn an Know-how erweitert Eisenmann seine Kompetenzen im Applikationsbereich für die Automobilindustrie. Große Marktchancen sieht Eisenmann im Hinblick auf den vermehrten Einsatz von automatisierter Klebetechnologie in der allgemeinen Industrie.

Die Intec Bielenberg GmbH & Co. KG mit Sitz in Erftstadt bei Köln wurde 1972 gegründet. Sie entwickelt, fertigt und vertreibt Pump- und Dosieranlagen sowie Steuerungstechnik für viskose und hochviskose Medien wie Klebstoffe, Leim oder Pasten. Intec-Klebtechniksysteme sind seit über 25 Jahren bei Automobilherstellern im Einsatz. Eine der Stärken des Unternehmens liegen im Mehrkomponenten-Kleben. Klebetechnik nimmt nicht nur in der Automobilindustrie einen immer höheren Stellenwert ein. Überall dort, wo Leichtbauteile aus Faserverbundstoffen oder ein Materialmix zum Einsatz kommen ist moderne Fügetechnik gefragt. Um die hohe Prozessgeschwindigkeit in der Fertigung aufrechtzuerhalten, liegt der Fokus dabei vor allem auf dem schnell aushärtenden Mehrkomponenten-Kleben.

Weitere Informationen unter www.eisenmann.com und www.bielenberg.de


Vortragsaufruf für ZVO-Oberflächentage

16. November 2010 – Immer wieder ist in Gesprächen mit Herstellern industrieller Bauteile feststellbar, dass für die spätere Bauteilqualität die Bauteiloberfläche, ihre Anforderungen und Eigenschaften wie Korrosionsschutz, Verschleißschutz, Reibeigenschaften oder Kohlendioxid-Reduzierung zunehmend von entscheidender Bedeutung ist. Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO) ruft dazu auf, bis 31. Januar 2011 Vorträge zu insgesamt drei Schwerpunktthemen einzureichen.

Die Schwerpunktthemen der ZVO-Oberflächentage vom 21. bis 23. September 2011 sollen dazu beitragen, die Oberflächentechnik und die industrielle Bauteilreinigung frühzeitig in die Überlegungen von Design, Entwicklung und Konstruktion einzubeziehen. Zu den drei Schwerpunktthemen Elektrochemie – Innovative Oberflächen für die Anforderungen von morgen, ressourceneffiziente Oberflächentechnik und ressourceneffiziente Bauteilreinigung können bis 31.Januar 2011 Vorträge eingereicht werden.

Weitere Informationen unter www.oberflaechentage.de/822.html


Engere Zusammenarbeit

8. November 2010 – Die GSB International und der GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. planen, ab 2011 enger zusammenarbeiten.

Im Laufe des Jahres 2011 verlegt die GSB deshalb ihre Geschäftsstelle nach Düsseldorf ins Haus der Metalle, so dass die Kooperation im Laufe des Jahres sukzessiv umgesetzt werden kann. Dem Plan stimmten die Mitgliedsunternehmen beider Verbände mit großer Mehrheit zu. Beide Organisationen bleiben unabhängig und rechtlich selbstständig.

Weitere Informationen unter www.gsb-international.de und www.aluinfo.de


Als Global Player ausgezeichnet

2. November 2010 – Für seine erfolgreiche Expansionsstrategie erhielt Mahr den Global Connect Award. Dieser Preis zeichnet Unternehmen aus, die sich im Ausland erfolgreich mit neuen Ideen etabliert haben, und wird alle zwei Jahre gemeinsam von den Industrie- und Handelskammern, Handwerk International und der Messe Stuttgart bundesweit ausgeschrieben.

Der Preis in der Kategorie "Global Player" wurde Mahr im Rahmen eines Empfangs der Baden-Württembergischen Landesregierung übergeben. Insbesondere das breitgefächerte Produktportfolio von Mahr überzeugte die Jury. Geräte zur dimensionellen Messtechnik können Kunden aus einer Hand weltweit kaufen. Dabei bietet das Unternehmen Messlösungen von der Beratung über die Technologie bis zum Messmittelmanagement inklusive Kalibrierungen. Die Mahr GmbH ist seit 1965 im Ausland aktiv und mittlerweile weltweit der drittgrößte Hersteller an Fertigungsmesstechnik. Der Exportanteil liegt bei über 40 Prozent; exportiert wird in 50 verschiedene Länder. Das Unternehmen verfügt über ein Netzwerk aus 15 Niederlassungen und 35 Vertretungen.

Weitere Informationen unter www.mahr.com


Volle Auftragsbücher

25. Oktober 2010 – Die Trumpf GmbH & Co. KG rechnet in diesem Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Umsatzwachstum von über 20 Prozent. Auch die zur Trumpf Gruppe gehörende Hüttinger Elektronik verzeichnet eine gute Auftragslage.

Um weiterhin von dem starken Asien-Geschäft zu profitieren will das Unternehmen seinen chinesischen Produktionsstandort weiter ausbauen. Mit Blick auf die guten Aussichten beendet das Unternehmen ab Januar 2011 die bisher geltenden Entgeltkürzungen. Im vergangenen Geschäftsjahr (Stichtag 30. Juni 2010), das noch unter der weltweiten Wirtschaftskrise litt, ging der Umsatz von Trumpf um rund 19 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zurück; dadurch hat das Unternehmen einen Verlust vor Steuern von 59 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Freiburger Hüttinger Elektronik GmbH + Co. KG verzeichnet ebenfalls wieder volle Auftragsbücher, vor allem aufgrund der Investitionstätigkeiten von Anlagenbauern in Asien. Bereits seit Januar 2010 spürt die Freiburger Hüttinger Elektronik GmbH + Co. KG eine starke Belebung des Geschäftes. Daher konnte das Unternehmen das Geschäftsjahr 2009/2010 mit einem Auftragseingang von 120 Millionen Euro abschließen, was einen Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Zwar sank der Umsatz im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr um 14 Prozent auf 102 Millionen Euro, wodurch sich auch bei Hüttinger ein Verlust nicht vermeiden ließ. Doch das aktuelle Geschäftsjahr begann vielversprechend. Daher geht Geschäftsführer Dieter Pauschinger davon aus, im Geschäftsjahr 2010/2011 wieder das Vorkrisenniveau bezüglich Auftragseingang und Umsatz zu erreichen.

Im Oktober 2010 bekam Hüttinger unter anderem den Zuschlag für ein millionenschweres Solarprojekt in China: In einer neuen Solarfabrik liefern künftig Gleichstromgeneratoren von Hüttinger die notwendige Prozessenergie zur Herstellung von Dünnschichtsolarzellen.

Wie die gesamte Trumpf Gruppe verzichtete auch Hüttinger während der Wirtschaftskrise auf betriebsbedingte Kündigungen. Und konnte aufgrund der hervorragenden Auftragslage bereits im Juli 2010 die Kurzarbeit beenden. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb daher im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Zum Geschäftsjahresende beschäftigte das Unternehmen weltweit 600 Mitarbeiter, 425 davon am Standort Freiburg.

Weitere Informationen unter www.huettinger.com


Merkblatt in Englisch

18. Oktober 2010 – Das Merkblatt 130 „Chemische Passivierung von metallischen Überzügen auf Stahlfeinblech“ ist jetzt auch in englischer Sprache erhältlich, der Titel lautet: „Chemical Passivation of Metallic Coatings on Steel Sheet“.

Oberflächenveredeltes Stahlfeinblech wird aufgrund seiner hervorragenden Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften für viele Bauteile im Fahrzeug-, Geräte- und Anlagenbau sowie im Bauwesen eingesetzt. Verarbeiter finden in dem Merkblatt Informationen über die chemische Passivierung der Oberflächen, die einen temporären Schutz während Lagerung und Transport der Bleche bietet. Unter dem Titel „Chemical Passivation of Metallic Coatings on Steel Sheet” (MB 130-E) wurde das Merkblatt in die englische Sprache übersetzt. Die Schrift kann in Einzelexemplaren kostenfrei beim Stahl-Informations-Zentrum bestellt werden und steht im Internet unter www.stahl-info.de (Schriftenverzeichnis/Downloads) zum Download bereit.

Weitere Informationen unter www.stahl-info.de


4. Nanoelectronic Days

18. Oktober 2010 – Die Nanoelectronic Days werden von der JARA-Fit Sektion der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) organisiert, einer Allianz der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich. Der Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW hat anlässlich der Konferenz drei Poster Awards für die besten wissenschaftlichen Poster in Form von Geldpreisen gestiftet. Den ersten Platz hat Eike Linn mit dem Thema "Solving the sneak path obstacle for crossbar arrays" gemacht, Platz zwei hat Sebastian Kuhlen mit dem Thema "Coherent electrical spin manipulation in strained indium gallium arsenid" belegt, und auf den dritten Platz hat es Dieter Weber mit dem Thema "Three-terminal memory device based on channel doping by electric field driven oxygen intercalation" geschafft. Die ersten drei Gewinner des Poster Awards erhalten vom Landescluster Geldpreise im Gesamtwert von 1.700 Euro.

Sponsor der Konferenz ist neben der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) auch der Cluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW, der die nordrhein-westfälische Unternehmens- und Forschungslandschaft in den Bereichen Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik sowie Innovative Werkstoffe und Optische Technologien betreut.

Weitere Informationen unter www.rtt-mh.de


Neue Stiftungsprofessur

5. Oktober 2010 – Die Stiftungsprofessur „Elektrochemie und Galvanotechnik" wird die Tage im Rahmen eines Festaktes an der TU Ilmenau offiziell vorgestellt. Der einzurichtende Masterstudiengang „Elektrochemie und Galvanotechnik" wird von der Universität und dem Zentralverband Oberflächentechnik gemeinsam getragen und ist bundesweit einzigartig.

Zum ersten Mal in Deutschland wird eine Stiftungsprofessur durch eine ganze mittelständische Wirtschaftsbranche eingerichtet und nicht, wie es bisher gängige Praxis ist, von einzelnen Firmen der Großindustrie. Möglich wurde die Stiftungsprofessur "Elektrochemie und Galvanotechnik" durch eine gemeinsame Initiative der Technischen Universität Ilmenau und des Zentralverbands Oberflächentechnik e.V. (ZVO).

Neue elektrochemische Verfahren werden künftig dringend benötigt, um Elektrofahrzeuge der Zukunft zu entwickeln. Durch elektrochemische Prozesse wandeln Brennstoffzellen die chemische Energie ihres Treibstoffs Wasserstoff direkt in elektrischen Strom und sind, da sie lediglich Wasserdampf freisetzen, ein sauberer Energiespender. Elektrochemische Verfahren werden ebenso dabei entscheidend sein, eine bessere Energiespeicherung durch Batterien zu erreichen.

Um den großen Bedarf der Wirtschaft an neuen Materialien zu befriedigen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung nötig. Da sich Forschungsarbeiten bislang häufig an potenten Großunternehmen orientierten, haben kleine und mittlere Unternehmen oft Schwierigkeiten, exakt an ihre Bedürfnisse angepasste Schichtsysteme zu finden und grundlegende Fragestellungen von der Wissenschaft schnell und befriedigend bearbeiten zu lassen. Die Einrichtung der Stiftungsprofessur „Elektrochemie und Galvanotechnik" an der Technischen Universität Ilmenau ermöglicht in idealer Weise eine solche Kooperation von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern in der Forschung einerseits und den industriellen Anwendern andererseits.

Wegen der langjährigen Erfahrung der TU Ilmenau auf dem Gebiet der Galvanotechnik hat der Zentralverband Oberflächentechnik die Stiftungsprofessur in Ilmenau angesiedelt. Sie wird seit dem 1. August durch Prof. Andreas Bund vertreten und soll in gemeinsamen Projekten Forschungsergebnisse liefern, die f¨r die gesamte mittelständisch dominierte Branche der Oberflächentechnik von Nutzen sein werden. Der Masterstudiengang wird sowohl Studierenden im Hauptstudium als auch berufsbegleitend angeboten.

Weitere Informationen unter www.zvo.org


Fusionierung abgeschlossen

23. September 2010 – Zum 1. Oktober fusionierten die Oltrogge-Tochterfirmen MK Lackiertechnik und Stadelmaier aus Markt Indersdorf zur MK Stadelmaier GmbH. Das neu entstandene Unternehmen wird integraler Bestandteil der Oltrogge Gruppe.

Im April 2010 wurde die MK Lackiertechnik aus Aichach hundertprozentige Tochter der Oltrogge Gruppe aus Bielefeld. Das Unternehmen MK Stadelmaier GmbH wurde bereits 2006 in die Oltrogge-Gruppe eingebunden und hat seinen Sitz in Aichach. Die Marken MK und Stadelmaier bleiben im Logo erhalten. Gleichzeitig wird der Firmenverbund mit Oltrogge bewusst transportiert. „Den Zusammenschluss mit Stadelmaier sehe ich markentechnisch sehr positiv. Beide Firmen haben eine starke Positionierung am Markt. Mit der Fusion runden sie ihr Produktsortiment und Dienstleistungsangebot ab bzw. bauen beide weiter aus. Die Synergien, die sich hier ergeben, bedeuten für unsere Kunden einen enormen Wettbewerbsvorteil“, so Daniel Oltrogge, geschäftsführender Gesellschafter von Oltrogge.

Weitere Informationen unter www.oltrogge.de


Stellungnahme erbeten

16. September 2010 – Gemeinsam mit Experten der Strahltechnik erarbeitete der VDMA Arbeitskreis Strahltechnik das jetzt als Entwurf öffentlich verfügbare VDMA Einheitsblatt 24379 "Strahltechnik - Anwendungen, Verfahren und Anlagen". Es füllt die nach der Zurückziehung der DIN8200 entstandene Lücke als offizielle Referenz zu den Fachbegriffen der Strahltechnik.

Zusätzlich zur Definition der Begriffe zu Anwendungen, Verfahren und Anlagen der Strahltechnik klärt es zu Einsatzmöglichkeiten von Strahlverfahren und Strahlanlagen für die Bearbeitung von Werkstücken auf. Mit Informationen zu Druckluft-, Schleuderrad- und Druckflüssigkeitsstrahlen deckt das Einheitsblatt alle industriell relevanten Strahlverfahren ab. Dabei ist Trockeneisstrahlen im Bereich Druckluftstrahlen eingegliedert. In einem tabellarischen Technologieüberblick wird zudem aufgezeigt mittels welcher Strahlsysteme und Strahlmittelarten eine Strahlanwendung umgesetzt werden kann. Gegliedert nach Werkstückparametern (Größe, Material, Geometrie) und Anlagenparametern (Automatisierung, Beladungsart, Serientauglichkeit, Werkstückbearbeitung, Mobilität) wird außerdem die Einsetzbarkeit unterschiedlicher Strahlanlagentypen dargestellt.

Die Entwurfsfassung kann kostenfrei bei der VDMA Fachabteilung Oberflächentechnik (oberflaeche@vdma.org) angefordert werden. Stellungnahmen zum Entwurf können bis zum 31. Oktober 2010 an die VDMA Fachabteilung Oberflächentechnik eingereicht werden.

Weitere Informationen unter www.vdma.org


Drei Auszeichnungen erhalten

7. September 2010 – BASF Coatings in Indien hat kürzlich drei Auszeichnungen von Tata Motors, Mahindra & Mahindra sowie Honda Motorcycle und Scooter India (HMSI) als Lieferant für die Autoserienlackierung erhalten.

BASF erhielt von HMSI den "Best Supplier Award" für seine hervorragende Leistung für das Jahr 2009. Der Motorradhersteller zeichnet damit BASF in Indien bereits zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren für die beste Leistung in der Kategorie Farbe aus.  
Tata Motors Limited, Indiens größter Automobilhersteller, honorierte die herausragenden Leistungen der BASF in der Kategorie Farben für die Jahre 2008 bis 2009 ebenfalls mit dem "Best Supplier Award". Bewertet wurden bei der Auswahl Kategorien wie Qualität, Kosten, Lieferzuverlässigkeit und Entwicklung. Mahindra, führend im Nutzfahrzeug-Segment in Indien, verlieh der BASF den "Best Performance Award" für 2009 bis 2010 in der Kategorie Wertschöpfung.

BASF gehört in der Autoserienlackierung zu den Top drei Lieferanten in Indien und ist Partner aller wichtiger Automobil- und Motorradhersteller. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden durch Forschung und Entwicklung, Produktion und technischen Service. Im anwendungstechnischen Zentrum in Mangalore werden Kundenanforderungen schnell und effizient bearbeitet. Hier werden maßgeschneiderte Lösungen entwickelt und umgesetzt

Weitere Informationen unter www.basf-coatings.de


Leitfaden liegt als Entwurf aus

1. September 2010 – Der ZVO legt den Entwurfs-Leitfaden „Sicherheitsanforderungen an Transporteinrichtungen von Galvanik-Anlagen“ zur Kommentierung vor. Stellungnahmen werden erbeten bis Ende des Jahres.

In Ermangelung einer nationalen und harmonisierten Europäischen Norm für die Sicherheit von Transportsystemen für vertikale Galvanikanlagen soll der Entwurfs-Leitfaden des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. (ZVO) als Hilfsmittel für die Beurteilung der Konformität mit den „grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen bei Konzipierung und Bau von Maschinen und Sicherheitsbauteilen“ der EG – Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, anzuwenden ab dem 29.12.2009, dienen. Er zeigt, ohne verbindlich zu sein, Maßnahmen zur Erreichung der Konformität auf.

Der Leitfaden bezieht sich auf zweckdienliche europäische und internationale Normen. Diese sind als normative Verweisungen aufgeführt. Weiterhin sind nationale Normen und Richtlinien angegeben, die zur Erfüllung der EG – Maschinenrichtlinie nützlich sind. Diese sind in Anhang A (informativ) aufgelistet.

Transportsysteme im Sinne des Leitfadens sind Hebe- und Fördereinrichtungen einer vertikalen Galvanikanlage, die ausschließlich dem Transport der Ware und eventuell vorhandenen Anodenträgern von einer Position zur anderen dienen. Das Dokument beschreibt alle signifikanten Gefährdungen, Gefährdungssituationen und Gefährdungsereignisse, die auf diese Transportsysteme zutreffen, wenn sie bestimmungsgemäß und entsprechend den vorhersehbaren Bedingungen des Herstellers verwendet werden.

Der Entwurfs-Leitfaden wird der Öffentlichkeit zur Prüfung und Stellungnahme vorgelegt. Stellungnahmen werden erbeten bis 31.12.2010, vorzugsweise als Datei per E-Mail an: mail@zvo.org oder schriftlich an den Zentralverband Oberflächentechnik e.V., Postfach 101063. 40710 Hilden. Der Entwurfs-Leitfaden ist ausschließlich im Internet unter www.fvo.org / Technischer Ausschuss abrufbar.

Weitere Informationen unter www.fvo.org


Pilotanlage zur Rotorblattbeschichtung

23. August 2010 – Allein für neu installierte Windenergieanlagen besteht eine zusätzliche Fertigungskapazität von jährlich 13.500 Rotorblättern. Deren Oberfläche trägt maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit der Anlage bei. ABB Robotics hat hierzu eine Beschichtungstechnologie entwickelt, die Einsparungen je nach Parameter zwischen 10 und 40 Prozent ermöglicht.

Rotorblätter messen in der Länge bis zu 70 Meter bei einer Oberfläche von 80 bis 300 Quadratmeter. Ihre Oberfläche ist ein Erfolgskriterium für die Effizienz des gesamten Systems: Eine gleichmäßige Beschichtung schützt vor Witterungseinflüssen und insbesondere vor Verschleiß. Damit wird der Servicebedarf verringert und die Lebensdauer gesteigert.

Zur Beschichtung hat ABB das Konzept Lackierportal entwickelt. Ein Portal fährt über den Flügel, und zwei oder mehrere seitlich hängend angeordnete Roboter bewegen sich auf einer vertikalen Verfahrachse. Die Robotersteuerung koordiniert die Bewegungen und dosiert den Materialauftrag mit den integrierten Zerstäubern. Aktuell baut ABB mit einem Windenergieanlagen-Hersteller eine Pilotanlage. Nach Studien der auf automatisiertes Lackieren spezialisierten Experten sinken die Materialkosten für mittlere Anlagengrößen um 10 Prozent, die Investitionskosten, der Energieverbrauch und die Vorbereitungszeit um je 20 Prozent sowie die benötigte Hallenfläche um 40 Prozent.

Die Portaltechnik Lackierportal zum Beschichten der Oberflächen von Windrotorblättern oder anderer großer Komponenten stellt ABB auf der Husum Wind Energy 2010 vom 21. bis 25. September vor.

Weitere Informationen unter www.abb.de/robotics.


Marktpräsenz in Indien

16. August 2010 – Mit der Übernhame der Haden India Pvt. Ltd. erweitert Eisenmann
seine Marktpräsenz in Indien. Dadurch wird das Unternehmen über
insgesamt vier Stanorte in Indien verfügen.

Künftig firmiert Haden India mit seinen drei Standorten unter dem Namen Eisenmann Surface Finishing Systems India Pvt. Ltd. Die neue deutsche Muttergesellschaft ist bereits seit Juni 2010 mit der Eisenmann India Pvt. Ltd. in Chennai auf dem indischen Markt präsent. Die insgesamt vier Standorte sind in den iindischen Wirtschaftszentren Chennai, Mumbai (Thane), Pune und Delhi angesiedelt.

Das Portfolio von Haden India passt nahezu perfekt zu dem seines neuen deutschen Mutterunternehmens. Vor allem die Business Units General Finishing (Metall- und Kunststoff-Lackieranlagen) sowie Automotive Systems (Anlagentechnik für die Automobilindustrie) sind durch das bisherige Engagement und die Kundenbasis der neuen Dependance vertreten. Deshalb soll sie ihren eigenständigen Charakter behalten und passende Eisenmann-Technologien schrittweise in ihr Portfolio integrieren. Darüber hinaus wird sich Eisenmann India künftig um die Erschließung neuer Absatzmärkte im Land kümmern, dazu zählen vor allem die Umwelttechnik- und Karbonfaserindustrie, für die das Familienunternehmen hochtechnologische Lösungen im Portfolio hat.

Weitere Informationen unter www.eisenmann.com.


Sulzer übernimmt Bekaert-Sparte

12. August 2010 – Sulzer Metco ergänzt sein Produktportfolio in der Dünnschichttechnik um die Sparte Diamond-like Carbon (DLC) Coatings (diamantähnliche Kohlenstoffbeschichtungen). Das von Bekaert übernommene DLC-Geschäft ist auf die Entwicklung und Vermarktung von Dünnschichtverfahren spezialisiert.

Der Transaktionswert beträgt 11,0 Millionen Euro (14,5 Millionen Schweizer Franken). Dieses Geschäft erzielte 2009 mit seiner DLC-Technologie einen Umsatz von 12,5 Millionen Euro (16,5 Millionen Schweizer Franken). Die Akquisition stärkt die geographische Präsenz und ergänzt das Technologieangebot von Sulzer Metco in der Dünnschichttechnik. Die Bekaert-Produktnamen wie Cavidur und Dylyn bleiben bestehen, nur der Markenname wird von Bekaert auf Sulzer geändert.

Durch die Akquisition stärkt Sulzer Metco das Servicenetz in Europa und in den USA. Die Transaktion umfasst alle sechs Produktionsstandorte in Belgien, Frankreich, Deutschland und den USA mit insgesamt rund 150 Mitarbeitern. Die DLC-Aktivitäten werden in das bestehende Dünnschichtgeschäft von Sulzer Metco integriert, das sich damit auf Anwendungen in der Zerspanung, der Umformung, der allgemeinen Automobilindustrie, dem Motorsport, der Halbleitertechnik und der Kunststoffverarbeitung konzentriert.

Weitere Informationen unter www.sulzer.com.


Qualicoat plus Seaside

9. August 2010 – Das Problem der Filiformkorrosion bei pulverbeschichteten Aluminiumteilen beschäftigt Architekturplaner und die Anbieter von Fassaden- und Gebäudebauteilen. Voranodisation samt anschließender Pulverbeschichtung führt die König Metallveredelung GmbH durch. Sie ist auf der Messe Aluminium 2010 vertreten.

Umfangreiche Untersuchungen und Laborprüfungen haben gezeigt, dass die bisher angewandten Vorbehandlungsverfahren (Chromatierung, chromfreie Vorbehandlung) keinen ausreichenden Schutz gegen das Phänomen Filiformkorrosion bieten. Nach heutigem Erkenntnisstand ist allein die Voranodisation geeignet, Filiformkorrosion zu unterbinden, sofern dieses Verfahren unter exakt definierten und kontrollierten Bedingungen durchgeführt wird.

Bereits seit einigen Jahren hat die König Metallveredelung GmbH die Voraussetzungen dafür geschaffen, was mit dem Prüfzeugnis des ifo Instituts für Oberflächentechnik in Schwäbisch Gmünd bestätigt wird. Damit ist König berechtigt, die Voranodisation und die anschließende Pulverbeschichtung als Komplettleistung im eigenen Hause auszuführen.

Zwischenzeitlich wurde die Lizenz zur Führung des international anerkannten Qualicoat-Qualitätslabels mit dem zusätlichen Vermerk Seaside speziell für Anwendungen in besonders aggressiven Küstenregionen erworben.

Aluminium 2010 in Essen

Wie bereits in den Vorjahren wird König auch 2010 auf der wichtigsten Messe der Aluminiumbranche in Essen vom 14.-16. September 2010 vertreten sein — wieder als Mitaussteller in Halle 7, Stand 7B16 auf dem Messestand des Aluminiumforum Hochrhein, zu dessen Gründungsmitgliedern das Unternehmen zählt.

Das nächste „Großereignis" steht dann im Jahr 2011 an. Zurzeit plant man bei der König Metallveredelung für das dann anstehende 50-jährige Jubiläum.

Weitere Informationen unter www.koenigmetall.de


Gemeinsam forschen und entwickeln

14. Juli 2010 – BASF Coatings GmbH und Henkel AG & Co KGaA haben die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens vereinbart, um innovative Korrosionsschutz-Lösungen für die Automobilindustrie zu entwickeln.

Beide Partner werden sich zu je 50 Prozent an dem Joint Venture beteiligen, das voraussichtlich Anfang 2011 seine Arbeit aufnehmen wird. Die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens mit Sitz in Düsseldorf bedarf noch der kartellrechtlichen Zustimmung.

Das Joint Venture ist zunächst auf Forschung und Entwicklung ausgerichtet. Es soll die spezifischen Kompetenzen beider Unternehmen in den Bereichen Metallvorbehandlung und Tauchlackierung zusammenführen. Dabei ist es das Ziel, Produkte und Verfahren zu entwickeln, die hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und Umweltverträglichkeit deutliche Vorteile bieten gegenüber den heutigen Standardprozessen zum Korrosionsschutz in der Automobilindustrie. Insbesondere eine Verringerung der Prozessschritte für Metallvorbehandlung und Korrosionsschutz würde für die erste Phase der Automobillackierung Vorteile bieten. Ihr bisheriges Produktportfolio werden beide Partner weiterhin getrennt vermarkten.

Weitere Informationen unter www.basf-coatings.de und unter www.henkel.de.


TÜV-zertifiziert

14. Mai 2010 – Media Soft erhielt unlängst für ihr Qualitätsmanagementsystem das TÜV Cert Siegel des TÜV Saar. Relevante Prüfkriterien waren dabei primär die Entwicklung von Software, die Stabilität und Zukunftssicherheit der Programme, das Projektmanagement bei der Einführung und die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen. Auch die Reaktionszeiten an der Hotline und die Bewertung der Kundenzufriedenheit wurden berücksichtigt.

Mit dem OTEC Leitstand bietet Media Soft ein schnelles Werkzeug zur Feinplanung, Auftragssteuerung, Durchsetzung und Überwachung der Fertigung beziehungsweise von Fertigungsterminen. Durch einfache Bedienung lassen sich Aufträge anlagenübergreifend einplanen und ändern. Die Einplanung erfolgt wahlweise auf Basis von Artikel- oder Verfahrensarbeitsplänen, wobei die einzelnen Arbeitsgänge auch noch im eingeplanten Zustand änderbar sind. Die „Gantt“ Darstellung erlaubt eine umfassende Übersicht in beliebigen Zeiträumen über eine beliebige Zahl von Anlagen.

Kurzfristige Aufträge und eilige Lieferungen werden durch den OTEC Leitstand schnell, effizient und problemlos planbar. Dabei verschaffen graphische Darstellungen und auswählbare Zeiträume Planungssicherheit und erleichtern die Handhabung. Zusätzlich können die durch den Leitstand vorhandenen Informationen für Auswertungen herangezogen werden.

Ergänzend für das in die Systemsoftware OTEC integrierte Dokumentenmanagementsystem OTEC DMS wurde ein automatisiertes Scanmodul entwickelt, das mit Hilfe einer Barcodeorganisation den Scanvorgang externer Dokumente vereinfacht. Damit können nun auch Dokumente wie Vereinbarungen, Kundenbestellungen, Kundenlieferscheine und andere relevante Dokumente mit geringem Aufwand innerhalb der bereits vorhandenen Dokumentenstruktur vorgangs- und/oder schlagwortbezogen abgelegt werden. Dies vereinfacht Auftragsrecherchen und die Auffindung von kompletten Vorgängen.

Weitere Informationen unter www.media-soft.com und im Online-Messeführer.


Perspektiven der Industriellen Lackiertechnik

15. April 2010 – Die Industrielle Lackiertechnik bietet nach wie vor enorme Einsparpotenziale beim Energie- und Materialverbrauch, ist sich der Abteilungsleiter der Lackiertechnik des Fraunhofer IPA Dieter Ondratschek sicher. Um Wirtschaftlichkeit und Ökologie miteinander zu vereinbaren, müssen einige wichtige Ziele umgesetzt werden, betonte er auf der Pressekonferenz zur Paintexpo.

Angestrebt wird eine Verkürzung der Prozesskette und der Prozesszeiten. Einsparpotentiale lassen sich zum einen durch den Einsatz von Überwachungssystemen bei Lackierprozessen realisieren, und zum anderen durch eine Minimierung von Einschaltzeiten. Eine Anlagensteuerung bezüglich aktuell geforderter Leistung und Standby-Schaltungen bei Umrüstungen sind sinnvoll.

Die Entwicklung gleichwertiger Alternativen zu den beim Lackieren am meisten verwendeten Spritzverfahren wird von hoher Bedeutung für zahlreiche lackierverarbeitende Unternehmen sein. Ziel ist hier die Verminderung der Lackoverspray-Entstehung auf ein Maß, das einen weitgehenden Verzicht erstens der großen Zu- und Abluftmengen und zweitens die Maßnahmen zu Beseitigung des Lackoverspays auf einen minimalen Aufwand reduziert. Masterial und Kosten könnten eingespart werden. Wenn sich der Lack-Overspray ließe, würde auch der hohe Energiebedarf zur Konditionierung der Spritzkabinenluft auf einen Bruchteil schrumpfen. Dieser Ansatz kann zum Beispiel beim selektiven Beschichten bereits ohne Maskierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Hier kommen neu entwickelte Beschichtungsmodule zum Einsatz.

Lackierunternehmen sollten um laufende Informationen zu Neuenticklungen von Beschichtungsmaterialien und -technologien bemüht sein. Die Eignung neuer Technologien für den Lackierbetrieb ist von einer ganzheitlichen Bewertung abhängig.

Weitere Informationen unter www.ipa.fraunhofer.de


Wissenschaftlich fundierte Schaumanalyse

25. März 2010 – Schäumbarkeit - Stabilität - Drainage: Mit dem Dynamic Foam Analyzer DFA100 schnürt Krüss ein Rundumpaket für die Schaumanalyse.Schaum- und Flüssigkeitsvolumen werden permanent und berührungslos bestimmt.Dank hoher Aufnahmerate nimmt das Gerät es auch mit sehr instabilen Schäumen auf.

In der Säule werden Volumina ab 20 Milliliter mit hoher Reproduzierbarkeit aufgeschäumt - per Gasstrom oder Rührer. Die Software liefert routinemäßig Kenngrößen wie Zerfallshalbwertszeit oder Werte analog zu Ross-Miles. Zugleich bestimmt sie mit neuen, patentierten Parametern den Übergang von der reinen Drainage zum Zerfall und den Endpunkt der Drainage. Die Messung kann sehr flexibel parametrisiert werden.

Raumsparendes Design, zügiger Säulenwechsel bei einfacher Reinigung sowie automatische, statistisch ausgewertete Wiederholungsmessungen bedeuten hohen Messkomfort. Erheblichen Zeitgewinn bringt die Option zur parallelen und unabhängigen Messung an mehreren Säulen ein. Wer Schaumerzeugung oder -vermeidung analysieren will, findet im DFA100 einen kompetenten Helfer. Das Gerät wird auf der Analytica 2010 zum ersten Mal präsentiert.

Weitere Informationen unter www.kruss.de


Gemeinsame Implantatherstellung

11. März 2010 – Formschleifen, Fräsen, Konturbearbeiten und High-End-Finish: die Haas Schleifmaschinen GmbH und die Rösler Oberflächentechnik GmbH, bündeln seit kurzem ihr Know-how auf dem Gebiet der Implantatherstellung.

Hochpräzises Schleifen und Fräsen hat sich in der formgebenden Geometrieherstellung für orthopädische Implantate (Knie, Hüfte) als der Kernprozess weltweit durchgesetzt. Dies beruht maßgeblich auf der Maschinen- und Fertigungstechnik des Schleifspezialisten Haas. Parallel forschte und entwickelte Rösler eine Prozess- und Anlagentechnik auf Basis des Schleppschleifens für die anschließende Finalbearbeitung. Addieren sich beide Technologien, kann so aus Rohguss- oder Schmiedewerkstücken ein High-End-Produkt entstehen. Beide Partner haben deshalb ein gemeinsames Ziel: Die komplette Prozesstechnologie für die Oberflächenbearbeitung von Implantaten anzubieten - vom Formschleifen, Fräsen, Konturbearbeiten bis zum Oberflächenfinish. Haas und Rösler präsentieren sich gemeinsam an unterschiedlichen Fachmessen 2010 – erstmals an der Grindtec in Augsburg.

Weitere Informationen unter www.rosler.de


Welt der Oberfläche

5. März 2010 – Auf der Welt der Oberfläche, dem Gemeinschaftsstand des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. (ZVO), präsentieren die Mitaussteller zur O&S vom 8. bis 10. Juni zahlreiche Neuheiten – von dekorativen und funktionellen Oberflächen über Kunststoffmetallisierung sowie Anlagen- und Automatenbau bis zur Industriellen Teilereinigung.

Unter anderem bietet die AGO Argentum GmbH mechanische Bearbeitung von Schleifen über Polieren bis zu Strahlen an. An dekorativen Beschichtungen werden Kupfer/Nickel, Kupfer/Nickel/Chrom, Kupfer/Zinn- und Ruthenium angeboten, außerdem Versilbern und Vergolden. Atotech hat mit der Einführung von Zylite ST 40 in den europäischen Markt ein ammoniumfreies saures Zinkverfahren entwickelt, das ohne Borsäure arbeitet. Denn im Rahmen des GHS (Global Harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien) soll Borsäure spätestens zum 1. Dezember 2010 als giftig deklariert werden. Bandelin stellt auf der O&S die Oszillation MO 40 mit dem Ultraschaffreinigungsgerät Sonorex Technik RM 40 UH aus. Die oszillierende Bewegung des Reinigungsgutes im Bad verstärkt die Reinigungswirkung des Ultraschalls und spült angelöste Verschmutzungen besser ab. Diese automatische Kobbrwegung wird in Kombination mit einem Ultraschall-Reinigungsrät der Sonorex Technik RM-Reihe eingesetzt.

Weitere Informationen unter www.zvo.org


Gut Beraten

3. März 2010 – Der Technologiepark RhyTech Materials World im Schweizer Neuhausen am Rheinfall ist um eine weitere Firmenansiedlung reicher: FME GmbH - Fuchs Materials & Engineering ist per 1. Januar 2010 operativ tätig. Die FME bietet Beratung und Entwicklung in ausgewählten Bereichen der Material- und Beschichtungstechnik im Korrosionsschutz sowie der Licht- und Solartechnik an.

Der Firmengründer Dr. Roman Fuchs war seinerzeit auf exakt diesem Gelände bei der damaligen Alusuisse (heute: Alcan) Abteilungsleiter Oberflächen, später Leiter Entwicklung und Innovation in einem Aluminiumwerk und schließlich Technischer Leiter in einem im Korrosionsschutz sowie der Lackproduktion tätigen KMU gewesen. Diese Kompetenzen bündelt er nun in seinem eigenen Unternehmen im RhyTech. Dort hat er zwei Räume angemietet, samt eigenem Versuchs- und Prüfraum. In zwei bis drei Jahren, so lautet seine Planung, soll aus seinem Einmannbetrieb eine Firma mit mehreren Angestellten werden.

RhyTech Materials World ist im Jahre 2008 gegründet worden. Der Technologiepark ist ein Gemeinschaftsprojekt der Alcan Technology & Management AG, Neuhausen, dem ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen und dem Kanton Schaffhausen.

Weitere Informationen unter www.fme-gmbh.ch


Automatik/Hand im Doppelpack

26. Februar 2010 – Um den Ansprüchen der Kunden auch durch Automatikbeschichtung im Serienbereich auf Jumbo-Coat-Anlagen gerecht zu werden, entwickelte die Meeh GmbH in Wimsheim eine Kombikabine.

Diese ermöglicht dem Kunden wahlweise die Applikation bei sperrigen Werkstücken von Hand in der Großraumkabine oder die Beschichtung von Standardprodukten in einem direkt daran angeschlossenen Automatikbereich der optional auf Rückgewinnung gefahren werden kann. Hierbei kann sowohl von Hand vor- oder nachbeschichtet werden. Die erste Anlage mit Kombikabine wird bereits bei einem Kunden mit Erfolg eingesetzt.

Weitere Informationen unter www.jumbo-coat.de


Solid slide

22. Februar 2010 – Einen gleitmodifizierten POM-Werkstoff (Polyoximethylen) für die elektrostatische Beschichtung hat die Solid Composites GmbH in Zusammenarbeit mit weiteren Firmen entwickelt. Das thermoplastische Beschichtungspulver zeichnet sich durch gutes Gleit- und Reibverhalten insbesondere gegen Stahl und Polyamid aus.

Die tribologischen Eigenschaften thermoplastischer Kunststoffe werden entscheidend durch den Aufbau ihrer Makromoleküle geprägt. Die daraus resultierenden Kennwerte wie E-Modul, Druckfestigkeit und Kristallinität sind für die Abriebbeständigkeit verantwortlich. Hohe Festigkeiten führen zu einer Abnahme der wahren Kontaktfläche und des Deformationsvolumens. Für den Spritzguss sind je nach tribologischer Anforderung zahlreiche Polymere wie beispielsweise PA (Polyamide) oder PBT (Polybutylenterephthalat) oder verfügbar, die durch Zugabe von Gleitadditiven oder mittels Faserverstärkung zusätzlich modifiziert werden.

Als Beschichtungswerkstoffe sind diese jedoch nicht einsetzbar. Der Markt bietet heute drei thermoplastische Beschichtungspulver in Elektrostatikqualität an: PA12, PA11 und PP/PE. Im Hochtemperaturbereich sind Fluorpolymere und PEEK-Werkstoffe verfügbar. Die Solid Composites GmbH – ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT – hat in Zusammenarbeit mit weiteren Firmen erstmals einen gleitmodifizierten POM-Werkstoff für die elektrostatische Beschichtung entwickelt. Das Material lässt sich wie ein konventioneller Pulverlack bei Objekttemperaturen von 200 °C in jeder ES-Beschichtungsanlage zu gleichmäßigen funktionalen Schichten verarbeiten. Die Haftung auf metallischen Substraten wird durch den Einsatz eines angepassten Primersystems erreicht. Der niedrige Gleitkoeffizient von 0,07 und die hohe Abriebfestigkeit des POM ermöglichen ausgezeichnetes Gleit- und Reibverhalten insbesondere gegen Stahl und Polyamid. Bei Temperatur bis 100 °C in der Anwendung ist das System damit vielen teureren Hochleistungspolymerschichten überlegen. Das Pulver wird unter dem Handelsnamen »Solid slide« vertrieben.

Weitere Informationen unter www.neuematerialien.de


Vorläufige Zahlen 2009

18. Februar 2010 – Nach dem schwierigem Geschäftsjahr 2009 blickt Dürr optimistischer in die Zukunft. Das operative Ergebnis ist mit 25 Millionen Euro deutlich positiv und der Auftragsbestand um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zudem konnte die Nettofinanzverschuldung durch einen starken Cashflow komplett abgebaut werden.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau verzeichnete im Jahr 2009 infolge der Wirtschaftskrise einen ungemein starken Einbruch. Auch Dürr litt unter dieser Entwicklung. Nach voäufigen Zahlen ging der Auftragseingang des Konzerns um 19 Prozent auf 1.185 Millionen Euro zurück.

Damit entwickelte sich Dürr allerdings deutlich besser als der Durchschnitt des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, der einen Bestellrückgang von 38 Prozent verzeichnete. Der Auftragseingang von Dürr verbesserte sich im Jahresverlauf 2009 kontinuierlich und lag im vierten Quartal 81 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Umsatz fiel im Geschäftsjahr 2009 um 33 Prozent auf 1.078 Millionen Euro. Dafür war neben dem schwachen Auftragseingang zwischen Ende 2008 und Mitte 2009 auch der überraschend starke Rückgang im Service-Geschäft verantwortlich. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende mit 1,0 Milliarden Euro um acht Prozent über dem Vorjahreswert und stellt somit eine gute Ausgangsposition für 2010 da.

Das operative Ergebnis, also das Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungsergebnis und Steuern (EBIT) betrachtet vor dem Einmalaufwand, war mit 25 Millionen Euro wie erwartet klar positiv (Vorjahr 73 Millionen Euro). Auch nach Restrukturierungskosten und anderen Einmalaufwendungen war das EBIT mit 6 Millionen Euro positiv. Vor allem aufgrund von steuerlichen Sondereffekten betrug das Ergebnis nach Steuern -26 Millionen Euro. Der operative Cashflow verbesserte sich 2009 von Quartal zu Quartal und verdreifachte sich gegenüber dem Vorjahr auf 95 Millionen Euro. Die Nettofinanzverschuldung konnte Dürr nach eigenen Angaben zum Jahresende komplett abbauen. Erstmals seit zehn Jahren wurde damit ein positiver Finanzstatus erzielt. Die Eigenkapitalquote lag mit 31 Prozent über der Zielgröße von 30 Prozent. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich zum Jahresende 2009 um 7 Prozent auf 5.712 Personen.

Der Anlagenhersteller erwartet für das Jahr 2010 eine Umsatzausweitung von mindestens sieben Prozent. Eingerechnet sind eine Umwandlung der Auftragsbestände zum Jahresende 2009 im Jahr 2010 zu rund 80 Prozent in Umsatz, außerdem anstehenden Neuprojekte in den Emerging Markets und die erwartete Erholung im Service-Geschäft. Das EBIT wird sich aus heutiger Sicht aufgrund der umgesetzten Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen deutlich verbessern und das Ergebnis nach Steuern mindestens die Nulllinie erreichen.

Der komplette Jahresabschluss 2009 wird nach Prüfung und Billigung durch den Aufsichtsrat auf der Bilanzpressekonferenz am 17. März 2010 in Stuttgart vorgestellt. Die Ergebnisse in dieser Meldung sind vorläufig und wurden weder durch den Aufsichtsrat genehmigt noch von dem externen Wirtschaftsprüfer geprüft.

Weitere Informationen unter www.durr.de


Partner für Benelux-Markt

16. Februar 2010 – Eine exklusive Vertriebsvereinbarung für den Benelux-Markt haben Reiter, Winnenden, Hersteller von automatischen Nasslackieranlagen für die Holzverarbeitung, und Range + Heine, Winnenden, Hersteller von Flut- und Spritzanlagen sowie Lackrückgewinnungssystemen, geschlossen.

Sämtliche Geräte und Anlagen von Range + Heine für die Holzindustrie werden von Reiter, Büro Benelux, vertreten. Die Geräte und Systeme von Range + Heine in Verbindung mit Reiter Lackieranlagen bilden ein Gesamtkonzept, wenn es sich um vollautomatische Lackieranlagen für die Holzindustrie handelt. Beide Unternehmen sind durch ihre langjährige Erfahrung und Aktivitäten in der Holzimprägnierung, Fluten, Lackieren, Abwasserentsorgung sowie Rückgewinnung von Overspray in der Lage, ihre Kunden kompetent zu beraten.

Die Kombination des Know-hows von Reiter und Range + Heine ermöglicht das Projektieren und Realisieren kompletter Lackieranlagen für die Holzindustrie. Reiter ist ein Anbieter automatischer elektrostatischer Lackier- und Applikationstechnik in Europa mit Tochterfirmen in Großbritannien, Österreich, Benelux und Indien.

Weitere Informationen unter www.reiter-oft.de, www.range-heine.de


Professionelles Gleitschleifen

8. Februar 2010 – Im Januar dieses Jahres wurde die Avatec GmbH gegründet. Das Stuttgarter Unternehmen ist der neue Ansprechpartner für Gleitschleiftechnik.

Der Geschäftsführer Andreas Haller ist kein Unbekannter in der Branche und kann bei Bearbeitungs- und Prozessfragen seine langjährige Erfahrung einbringen. Avatec stellt vom 17.-20. März in Augsburg auf der GrindTec in Halle3, Stand 328 zusammen mit den Firmen Niederberger PFS AG (Bürst- und Entgratmaschinen) und Stähli Läpp Technik AG (Läppmaschinen) aus.

Weitere Informationen unter www.avatec.de


Service Center eröffnet

4. Februar 2010 – Die CPS Color GmbH hat ihren deutschen Standort aus dem Rheinland-Pfälzischen Bornich nach Hückelhoven in Nordrhein-Westfalen verlegt. Der neue Standort vereint auf einer Fläche von 460 Quadratmetern mehrere Büros, ein Warenlager für Maschinen und Ersatzteile sowie einen Showroom, in dem die breite Produktpalette an Maschinen, Anlagen und Software präsentiert wird.

Die neuen Büros liegen in einem Gewerbepark, der nur 25 Kilometer vom niederländischen Sittard entfernt ist. Hier befindet sich eine der Produktionsstätten für Pigmentpasten von CPS Color. So können die Servicemitarbeiter viel enger mit ihren niederländischen Kollegen aus Forschung, Entwicklung und Produktion zusammenarbeiten.

Geplant ist, im Showroom die gesamte Produktpalette einschließlich sequentieller und simultaner Dosieranlagen, Mischer, Rüttler und verschiedener Softwareprodukte auszustellen. Durch die kurze Entfernung zwischen Sittard und Hückelhoven können Kunden, die an unserer Komplettlösung interessiert sind, sowohl die Pigmentpastenfertigung in Sittard als auch die Dosieranlagen, Softwareprodukte und den Service-Bereich in Hückelhoven an einem Tag besichtigen.

In ihren neuen Bürogebäuden kann CPS Color Anlagen vorinstallieren, ein Lager aufbauen und gebrauchte Geräte reinigen und überholen, um somit deren Lebensdauer zu verlängern. Durch die Einrichtung einer Telefon-Hotline mit technischem Support für Kunden und eines Ersatzteilversands können die Dienstleistungen des neuen Kompetenzzentrums weiter ausgebaut werden.

Das Service Competence Center bietet in naher Zukunft auch spezifische Schulungsmöglichkeiten für interne und externe Servicetechniker. Einige der elf Mitarbeiter arbeiten am neuen Standort; die Mehrheit von ihnen arbeitet jedoch in größtmöglicher Kundennähe im Außendienst und bildet so das Servicenetzwerk in Deutschland.

Weitere Informationen unter www.cps-color.de


Kalibrieren

2. Februar 2010 – Mahr in Göttingen betreibt ein DKD-Labor für Oberflächen, Form- und Konturnormale. Ab sofort ist dieses Labor auch für vertikale Längenprüfgeräte akkreditiert. Das Audit zur Erweiterung der Akkreditierung erfolgte 2009 durch die Begutachter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Die DIN EN ISO 17025 konnte voll erfüllt werden und die beantragte Erweiterung zur Kalibrierung von Messuhren- und Feinzeiger-Prüfgeräten wurde bestätigt.

Bisher wurden Handmessmittel wie Messuhren und Feinzeiger zur rückführbaren (Re-)Kalibrierung zum Hersteller eingeschickt. Jetzt ist es dem Kunden möglich, diese Messmittel mit seinem eigenen Messuhren-Prüfgerät selbst bei kleinsten Unsicherheiten zu kalibrieren. Ab sofort kann das Messgerät selbst, das heißt unabhängig vom Hersteller, mit DKD-Kalibrierschein versehen werden. Die dadurch angebbare kleinste Unsicherheit ist 0,15 Mikrometer.

Alle Unternehmen, die ihre Messgeräte im DKD-Labor von Mahr überprüfen und kalibrieren lassen, erhalten objektive Messergebnisse und Dokumentation. Sie sichern und dokumentieren damit ihre Qualität, können ihre Messmittel wie Messuhren und Feinzeiger selbst kalibrieren und schaffen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung ihres eigenen Qualitätsmanagement-Systems z.B. nach ISO 9001. Sie sichern damit den Anschluss an das nationale und internationale Längeneinheitensystem.

Weitere Informationen unter www.mahr.de


Klebetechnik-Zuwachs

28. Januar 2010 – Der Dürr-Konzern hat zum 25. Januar 2010 den Geschäftsbetrieb der Firma Kleinmichel, Bernried, übernommen. Das Unternehmen ist auf Klebetechnik für den Automobilbau und die allgemeine Industrie spezialisiert. Durch die Akquisition ergänzt Dürr sein vorhandenes Produkt- und Leistungsportfolio in der Klebetechnik und beschleunigt den Ausbau dieses zukunftsträchtigen Geschäftsfelds.

Durch die Übernahme von Kleinmichel ist Dürr in der Lage, Lösungen für alle Klebeprozesse in der Fahrzeugproduktion anzubieten. Auf dieser Basis will sich Dürr in diesem Bereich zu einem der führenden Anbieter entwickeln. Dabei setzt der Konzern auf sein dichtes internationales Vertriebs- und Service-Netzwerk und strebt eine deutliche Expansion des Geschäfts an. Die Aktivitäten in der Klebetechnik sind Teil des Geschäftsbereichs Application Technology, in dem das Lackier- und Sealing-Robotergeschäft angesiedelt ist.

Weitere Informationen unter www.durr.com


Umweltforum

26. Januar 2010 – Die Errichtung und der Betrieb oberflächentechnischer Anlagen stellt den Unternehmer und seine Verantwortlichen Jahr für Jahr vor neue Herausforderungen. Der ZVO unter Federführung des Ressorts Umwelt und Chemie informiert am 3. März die Branchenunternehmen über die wichtigsten Änderungen in den Verordnungen und Richtlinien der Umweltgesetzgebung.

Beschichter, denen nicht ganz klar ist, wie sie die europäische Chemikalienverordnung REACH und die Verordnung über die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (CLP/GHS) konkret umzusetzen haben, können hier die Informationen einholen: Was wird zukünftig im Sicherheitsdatenblatt stehen und wie ist damit umzugehen? Wer wird wirklich vom Zulassungsverfahren betroffen sein? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen kommen tatsächlich auf ein Unternehmen zu?

In einem Vortrag wird das Impulsprogramm Materialeffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie BMWi vorgestellt. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Lokalisierung und Erschließung von Material-Einsparpotenzialen mit Fördermitteln für Beratungsprojekte und Netzwerke.

Die Referenten sind Praktiker mit langjähriger Erfahrung in der Galvano- und Oberflächentechnik; einige Referenten haben direkt an den Entwicklungsprozessen zur REACH-Umsetzung mitgearbeitet und haben Erfahrung in konkreter Beratungsarbeit gesammelt.

Zum Nachweis gegenüber Behörden und dem Arbeitgeber erhalten die Teilnehmer am Ende jeder Veranstaltung je in Zertifikat. Die Veranstaltung findet gut erreichbar im Mövenpick Hotel Stuttgart Airport statt.


www.zvo-umweltforum.de

Patentstreit beigelegt

21. Januar 2010 – 3M und Sata GmbH & Co. KG, Hersteller des Sata RPS Rapid Preparation Systems, sind zu einer gütlichen Einigung hinsichtlich eines Patentverletzungsrechtsstreits gelangt, der im August 2006 begann und sich auf 3M Gebrauchsmuster bezog, die ihre Paint Preparation System-Produkte abdecken. 3M produziert und verkauft ein Einwegbecher-Farbmischsystem unter dem Markennamen PPS.

Gemäß den Bestimmungen der Vereinbarung erkennt Sata die Rechtsbeständigkeit und Durchsetzbarkeit der 3M Gebrauchsmuster und der entsprechenden Patentrechte weltweit an. In der Vereinbarung, deren Details vertraulich sind, stimmte unter anderem jede der beiden Parteien zu, eine Lizenz unter Patenten der anderen Partei zu nehmen.



www.sata.com

Weniger Gift

18. Januar 2010 – Der ZVO hat eine Stellungnahme zur Verwendung von Perfluoroktansuflonat (PFOS) in der Oberflächentechnik herausgegeben. PFOS wird unter anderem als Netzmittel in Chromelektrolyten eingesetzt, ist persistent, bioakkumulativ und steht im Verdacht, toxisch zu sein. Substitute werden auf Serientauglichkeit getestet.

Die Substanz PFOS kann durch Spülen mit direktem Überlauf in Sammelbehälter und durch Wartungsarbeiten oder das Ablassen von Spülen ins Abwasser gelangen. Doch auch durch weniger offensichtliche Wege, etwa durch Kleckern beim Dosieren oder über Absaugschächte und Wäschervorlagen, kann das Abwasser belastet werden.

Die aktive Unterstützung durch das Ressort Umwelt und Chemie des ZVO hat un ter anderem dazu beigetragen, dass Substitute zu PFOS in den unterschiedlichsten Anwendungen auf ihre Serientauglichkeit getestet werden. Gangbare Alternativen sind polyfluorierte Substanzen, vergleichbar mit PFOS und in nahezu allen Verfahren wie Chromschwefelsäurebeize, Glanzchrom- und Hartchromelektrolyten einsetzbar, sowie fluorfreie Substanzen, die bereits teilweise in Glanzchromelektrolyten eingesetzt werden;

Die Mitgliedsbetriebe im ZVO (Betreiber Oberflächen behandelnder Anlagen) haben sich zum Ziel gesetzt, Verfahren und Techniken so aufeinander abzustimmen, dass durch deren Anwendungen Flora und Fauna durch den Eintrag von PFOS nicht geschädigt werden. Durch die gezielte Unterstützung der Mitglieder des ZVO konnte in einem kurzen Zeitraum von weniger als 18 Monaten der Anteil von auffälligen kommunalen Kläranlagen in NRW um mehr als 90 Prozent reduziert werden.

Noch bis 30. Juni 2010 läuft das Projekt Galvarec – Materialeffizenz durch Teilstrombehandlung chromathaltiger Spülwässer. Das vorrangige Ziel dieses Forschungsvorhabens, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, ist die Entwicklung eines Teilstrom-Reinigungsverfahrens für die Spülwässer galvanischer Prozesse, insbesondere bei der Verchromung. Neben der Bergischen Universität (Analytische Chemie und Sicherheitstechnik/Umweltchemie) beteiligen sich die Firmen Herbert Schmidt GmbH & Co. KG, Galvano Röhrig GmbH, Detlef Bingen GmbH und Chemisches Laboratorium Dr. R. Fülling.

Durch Anionen- und Kationenaustauscher sowie durch eine Membranfiltration soll das Spülwasser soweit gereinigt werden, dass eine längere Standzeit resultiert und nachfolgende Behandlungsbäder geringer belastet werden. Die über die Ionentauscher zurückgewonnenen Metallionen und anderen Prozesschemikalien sollen in den Prozess zurückgeführt werden. Durch die Rückgewinnung werden nicht nur Materialeinsparungen von erheblichem Wert erzielt und die betriebliche Abwasserreinigung entlastet. Darüber hinaus wird das bisher durch die betriebliche Abwasserreinigung nicht zurückgehaltene Netzmittel Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) dem Abwasser ferngehalten und umweltschonend wieder verwendet. Ein weiteres Ziel besteht in der Untersuchung der Eignung von Netzmitteln, die frei von perfluorierten organischen Verbindungen (PFT) sind. Beständigkeit und Wirksamkeit, Neben- und Reaktionsprodukte, die während der galvanischen Prozesse entstehen, Auswirkungen auf die Chromschichtbildung und andere Effekte sollen in Langzeitversuchen untersucht werden.

Weitere Informationen unter www.zvo.org


Neues Ausstellungsformat

13. Januar 2010 – Auf Wunsch von Herstellern und Unternehmen der industriellen Lackiertechnik wird es auf der O&S 2010 ein neues Ausstellungsformat geben – die "OundS@Lounge". Unter dem Leitthema „Energie- und Ressourceneffizienz in der Lackiertechnik“ ermöglicht die Lounge als zentraler Treffpunkt der Lackiertechnikbranche den Teilnehmern ein Umfeld, ihren individuellen Messeauftritt mit Services wie Kontaktanbahnung, Präsentation und Besucherführung effektiv zu verbinden.

„Das neue Lounge-Konzept auf der O&S 2010 beinhaltet alles, was für eine erfolgreiche Messebeteiligung unseres Unternehmens erforderlich ist. Es kombiniert ein effizientes und zugleich kostengünstiges Umfeld mit einem individuellen Unternehmensauftritt und einem umfassenden Service für unsere Gäste“, findet zum Beispiel Thomas Rippert, Geschäftsführer der Firma Rippert Anlagentechnik. Besprechungsräume mit moderner Tagungstechnik, Sitzgruppen für Gespräche sowie der offene Bar- und Restaurantbereich in der Lounge-Area bieten Platz für entspanntes Networking und Wissenstransfer. Eine zentrale Podestfläche bietet den Teilnehmern zudem Auslagemöglichkeiten für Broschüren und Exponate „zum Anfassen“.

Mit dem neuen Lounge-Konzept der O&S sind alle Services für teilnehmende Unternehmen und ihre Kunden inklusive. So können Aussteller ihren Firmenauftritt in der Lounge ohne Zusatzkosten kalkulieren. Weitere Informationen über das Konzept sowie über das Komplettpaket liefert die Website.

Weitere Informationen unter www.ounds-messe.de


Finnische Kooperation

11. Januar 2010 – Die TIG Group aus Hamburg kooperiert ab sofort mit dem finnischen Unternehmen Ehovoc Oy. Ehovoc produziert und liefert seit zehn Jahren katalytiscvhe Abluftreinigungssysteme für VOC-Gase, die unter anderem in der Lackier-, Druck- und Chemikalienindustrie anfallen.

Die TIG Group mit Hauptsitz in Hamburg ist ein Zusammenschluss von fünf Einzelunternehmenaus aus den Bereichen Automation, Umwelttechnik, Wasser- und Reinstwasseraufbereitung sowie Apparatebau und Serviceleistungen. Die Ehovoc AG mit Sitz in Oulu, Finnland, entwickelt und vertreibt Anlagen zur katalytischen Nachverbrennung.

Weitere Informationen unter www.tig-group.com


- 2009 -


Neue Richtlinie für Feuerverzinken

17. Dezember 2009 – Mit der DASt-Richtlinie 022 „Feuerverzinken von tragenden Stahlbauteilen“ gibt es ein neues Regelwerk zum Feuerverzinken von tragenden Stahlbauteilen im Bauwesen, das voraussichtlich ab Januar 2010 in die Bauregelliste A aufgenommen wird und ab diesem Zeitpunkt verbindlich anzuwenden ist. Dies bedeutet, das Ausschreiber, Planer, Konstrukteure und Fertigungsbetriebe die Richtlinie für Bauteile im Bauwesen zukünftig berücksichtigen müssen.

Die neue Richtlinie ergänzt die bislang geltenden Normen DIN EN ISO 1461 „Durch Feuerverzinken auf Stahl aufgebrachte Zinküberzüge (Stückverzinken)“ und DIN EN ISO 14713 „Leitfäden und Empfehlungen zum Schutz von Eisen- und Stahlkonstruktionen vor Korrosion - Zinküberzüge“, die auch weiterhin Gültigkeit haben werden. In der Richtlinie werden übergreifend Aspekte der Planung, der Konstruktion, der Fertigung und der Feuerverzinkung von tragenden Stahlkonstruktionen beschrieben, um die erforderlichen Sicherheitsanforderungen an Bauprodukte verstärkt in den Regelwerken zu integrieren.

Die DASt-Richtlinie 022 gilt für das Feuerverzinken von tragenden, vorgefertigten Stahlbauteilen, die entsprechend der Normenreihe DIN 18800 oder DIN EN 1993 und DIN EN 1090-2 bemessen und gefertigt sind. Hierzu gehören alle Konstruktionen für die ein Standsicherheitsnachweis erforderlich ist, das heißt schwere Stahlkonstruktionen, aber auch leichte Konstruktionen wie beispielsweise Treppen, Balkone, Geländer, Unterstände oder Carports.

Neben den Anforderungen für die Planung, Konstruktion und Fertigung der zum Feuerverzinken vorgesehenen Bauteile definiert die DASt-Richtlinie 022 auch Anforderungen an den Feuerverzinkungsprozess und die Überprüfung der fertig verzinkten Bauteile. Zusätzlich zur internen Produktionskontrolle erfolgt eine externe Überwachung im Rahmen des Übereinstimmungsverfahren „ÜZ“, das zertifizierte Verzinkereien zur Vergabe des sogenannten Ü-Zeichens berechtigt.

Mit dem Inkrafttreten der neuen DASt-Richtlinie 022 wird ein übergreifendes Regelwerk mit dem Ziel der Qualitätssicherung von tragenden, feuerverzinkten Bauprodukten eingeführt. Die DASt-Richtlinie ist für den einfachen, praktischen Einsatz konzipiert und gibt anhand von Tabellen und Schaubildern schnell ablesbare Anforderungen und Lösungen vor. Weitere Informationen zur DASt-Richtlinie 022 und eine kostenlose Bestellmöglichkeit der Richtlinie gibt es auch beim Institut Feuerverzinken GmbH.

Weitere Informationen unter www.dast022.de


Nachholbedarf bei Energieeffizienz

14. Dezember 2009 – Aufgrund der Wirtschaftskrise investieren in Deutschland nur noch 30 Prozent der produzierenden Unternehmen in Energieeffizienz. Vor der Krise waren es fast doppelt so viele. Gleichzeitig ist jedoch der Stellenwert von Energieeffizienz für fast jedes dritte Unternehmen gestiegen. Dies ergab eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz bei Entscheidungsträgern aus Industrie und Gewerbe. Nach der Krise wollen demnach über 60 Prozent in Energieeffizienz investieren. Nachholbedarf besteht vor allem bei kleinen Unternehmen.

‚Die Unternehmen rechnen mit steigenden Strompreisen und suchen nach Lösungen, um Kosten zu sparen. Dabei wollen sie verstärkt auf Energieeffizienz setzen, auch wenn sie zur Zeit noch nicht die Mittel dafür aufbringen können", sagt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der dena. Drei Viertel der Unternehmen mussten zuletzt zum Teil starke Umsatzeinbußen hinnehmen. ‚‚Nach eigenen Angaben sparen die Unternehmen mit Energieeffizienzmaßnahmen durchschnittlich 15 Prozent ihrer Energiekosten. Die Investitionen belaufen sich im Schnitt auf 30.000 Euro. Nach unseren Erfahrungen amortisieren sich die Maßnahmen in der Regel nach zwei bis drei Jahren."

Die Umfrage zeigt, dass auch kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern stark von einer Steigerung der Energieeffizienz profitieren: Diejenigen, die bereits etwas getan haben, erreichten mit Einsparungen von 17 Prozent mehr als der Durchschnitt. In den vergangenen zwölf Monaten investierten jedoch nur 22 Prozent der kleinen Unternehmen in Energieeffizienzmaßnahmen. Bei großen Unternehmen und Betrieben mit hohen Energiekosten waren es hingegen 60 Prozent. In der Zeit nach der Wirtschaftskrise planen sogar 88 Prozent von ihnen in Energieeffizienz zu investieren. Insgesamt erzielte der Maschinenbau im Vergleich zu anderen Branchen besonders hohe Energieeinsparungen.

Mit einem umfangreichen Informationsangebot unterstützt die Initiative EnergieEffizienz insbesondere mittelständische Unternehmen bei der Senkung der Energiekosten; zum Beispiel mit einem Leitfaden zum Energiemanagement, mit Broschüren zu Querschnittstechnologien wie Druckluft und Pumpen, mit Online-Tools zum Abschätzen von Einsparpotenzialen oder mit der Dokumentation von Referenzprojekten.

Weitere Informationen unter www.industrie-energieeffizienz.de


Strahltechnik aus Indien

7. Dezember 2009 – Der indische Strahlanlagenproduzent MecShot ist jetzt auch in Europa mit seinem kompletten Lieferprogramm durch die Firma Wiwox GmbH Surface Systems vertreten.

MecShot ist Hersteller und Exporteur von Strahlräumen, Filtern, Schleuderradstrahlanlagen und automatisierten Strahlprozessen. Insbesondere auf den asiatischen Märkten ist MecShot für den Bau von hochwertigen Shot-Peening-Strahlanlagen im Bereich Luftfahrt und Nukleartechnik bekannt. Die 1990 gegründete Firma ist zertifiziert entsprechend CE, ISO und OHSAS.

Weitere Informationen unter www.wiwox.de


Neuer Eigentümer

30. November 2009 – Die Firma Kaltenbach aus Lörrach hat mit Wirkung zum 20. November 2009 Teile der Gietart Machinefabriek B.V., Hengelo in den Niederlanden, erworben. Mit dieser Investition in den neuen Geschäftsbereich Strahl- und Konservierungsanlagen baut Kaltenbach seine Stellung als Systemanbieter für die Profilstahl- und Blechbearbeitung aus.

Die neu gegründete 100%ige Tochtergesellschaft Kaltenbach Shotblast & Painting Systems B.V. hat den Geschäftsbereich Strahlen und Konservieren von Gietart übernommen, insgesamt 65 Mitarbeitern werden dort beschäftigt. Somit kann Kaltenbach weiterhin Ersatz- und Verschleißteile, Service und neuen Maschinen der Marke Gietart liefern.

Bedingt durch die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise musste der Hersteller von Strahl- und Konservierungsanlagen Gietart für die stahlverarbeitende Industrie aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten Konkurs anmelden. Die beiden Unternehmen Kaltenbach und Gietart haben seit vielen Jahren zusammengearbeitet. Die Integration des erworbenen Geschäftsbereiches in die Kaltenbach-Firmengruppe soll so rasch wie möglich erfolgen, wobei die Schwerpunke des Unternehmens wie Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service unverändert am Standort Hengelo verbleiben werden.

Weitere Informationen unter www.kaltenbach.de


Hightech-Lackierkonzept

24. November 2009 – Rehau eröffnete in diesen Tagen im südafrikanischen Port Elizabeth eine weitere Produktionsstätte für seinen Geschäftszweig Automotive. Die modulare Lackieranlage ist nach neuesten ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten gebaut.

In Port Elizabeth wird Rehau künftig den Gesamtumfang an vorderen und hinteren Stoßf ängern für die Rechtslenkermodelle für den VW Polo fertigen und lackieren. Just in Sequence gehen die komplett konfektionierten Stoßfängersysteme direkt an das Montageband des nahegelegenen VW-Werkes in Uitenhage. Rund 130 neue Arbeitsplätze werden durch die Vor-Ort-Präsenz neu entstehen. Die Investitionssumme für das neue Werk im Nelson-Mandela-Bay-Logistic-Park beläuft sich summa sumarum auf rund 20 Millionen Euro. Ein Großteil davon kommt allein der Fertigung selbst zu Gute.

In Port Elizabeth kommen bei der modularen Lackieranlage eine CO2-Reinigung, ein völlig neues Lackierkabinenkonzept sowie eine Infrarottrocknung zum Einsatz. "Bisher stellt jede neue Lackieranlage ein Unikat dar, das vor Ort aus tausenden von Einzelteilen zusammen gebaut werden muss", erklärt Helmut Ansorge, Executive Director Operations & Technology Automotive bei Rehau. Viele Versuche in dem Lackiertechnikum in Feuchtwangen, Deutschland, sicherten die Idee einer vollständig modulare Lackieranlage mit teilweise völlig geänderten Prozessabläufen ab. Die Ergebnisse besprachen wurden mit dem Anlagenbauer Dürr umgesetzt. Die sehr kompakte Ausführung lässt es zu, dass alle Baugruppen in vorgefertigten Modulen hergestellt werden können, die dann im jeweiligen Produktionswerk zusammen gebaut werden.

Die Reinigung der Bauteile vor der Lackierung erfolgt mit flüssigem CO2. Roboter sind hierzu mit speziellen Düsen ausgerüstet, die ähnlich dem Beflammprozess die Teileoberfl äche abfahren, wobei in diesem Düsenarray aus dem fl üssigen CO2-Eiskristalle werden. Ergebnis ist eine saubere und trockene Oberfläche. Damit lässt sich der Raumbedarf für die Lackiererei um nahezu ein Viertel reduzieren und die Durchlaufzeit erheblich verkürzen. Auch die Lackierkabinen sind in ihrer technischen Auslegung stark ver ändert worden, wodurch das Umlaufwasser aus den Lackierkabinen entfernt werden konnte, das bisher für die Aufnahme des Oversprays, also des Lacknebels, der nicht auf das zu beschichtende Bauteil gelangt, notwendig war.

Zusammen mit dem Entfall der wässrigen Reinigung der Bauteile ist es gelungen, auf Wasser im Lackierprozess völlig zu verzichten. Damit entfallen auch die Prozesse zur Aufbereitung und zur Reinigung des Wassers, welche bisher mit dem Einsatz zahlreicher Chemikalien verbunden waren. Der dem Lackieren nachgeschaltete Trocknungsprozess mit seinen riesigen Trocknern, in denen die frisch lackierten Teile mit heißer Luft umströmt werden, ist durch eine Technologie ersetzt worden, die mittels spezieller Strahler und konditionierter Luft in einem Bruchteil der bisher ben ötigten Zeit erfolgt. Das verkleinert den Raumbedarf der Lackieranlage deutlich und reduziert den Energiebedarf erheblich.

Weitere Informationen unter www.rehau.de


Energieeffiziente Projekte

17. November 2009 – Bis zum 7. Februar 2010 können sich Unternehmen aus Industrie und Gewerbe, die vorbildlich die betriebliche Energieeffizienz gesteigert haben, um den Energy Efficiency Award 2010 bewerben.

Den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis schreibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz aus. Der internastionale Wettbewerb ist für Industrie- und Gewerbebetriebe jedweder Größe und Branche offen, die erfolgreich Energieeffizienzmaßnahmen durchgeführt haben. Die Preisträger werden am 20. April 2010 auf dem World Energy Dialogue der Hannover Messe 2010 ausgezeichnet.

Die Jury bewertet die eingegangenen Projekte anhand der folgenden Beurteilungskriterien: Energieeinsparung, Wirtschaftlichkeit, Innovationsgrad, Übertragbarkeit auf andere Unternehmen, Umwelteffekte und Klimaschutzrelevanz.

Weitere Informationen unter www.industrie-energieeffizienz.de


REACH für die Galvanotechnik

4. November 2009 – Das ZVO-Ressort Umwelttechnik und Chemie hat Unterlagen zur Beschreibung von Verwendungen und Expositionen im Sinne von REACH für die Galvanotechnik erarbeitet.

Entsprechend der REACH-Verordnung, Artikel 10, muss ein Registrant eines Stoffes in seinem technischen Dossier Informationen zur Verwendung des Stoffes angegeben. Eine Verwendung gilt als "identifiziert", sobald ein nachgeschalteter Anwender die Verwendung in schriftlicher Form an den direkten Liefernten mitteilt (REACH Artikel 37 (2)).

Das ZVO-Ressort Umwelt und Chemie hat im Auftrag von nachgeschalteten Anwendern, Formulierern und Betreibern von Oberflächen bearbeitenden Anlagen, von Stoffherstellern und Importeuren in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der chemischen Industrie Unterlagen zur Beschreibung von Verwendungen und Expositionen im Sinne von REACH für die Galvanotechik erarbeitet.

Die Formulare beschreiben mehr als 90 Prozent der bei der Oberflächenbearbeitung anfallenden Verwendungen und Expositionen.

Zur Kommunikation innerhalb der Lieferkette wird die Weitergabe dieser Formulare empfohlen, nachdem diese auf den jeweiligen Betrieb und seine Verwendung hin kontrolliert und gegebenenfalls abgeglichen, ergänzt oder erweitert wurden.

Die Expositionsszenarien können auf www.zvo.org, Rubrik REACH (dort rechts Unterrubrik Expositionsszenarien anklicken) abgerufen werden.

Weitere Informationen unter www.zvo.org


 

Guter Messeverlauf

28. Oktober 2009 – Die Parts2clean, Leitmesse für Reinigung in Produktion und Instandhaltung, zieht Bilanz: 4.350 Besucher aus 26 Ländern informierten sich vom 20. bis 22. Oktober 2009 über das Angebot der 231 Aussteller der parts2clean und Corosave in Stuttgart. Damit konnte die internationale Leitmesse für Reinigung in Produktion und Instandhaltung das hohe Niveau des Vorjahres sowohl bei der Zahl der Aussteller als auch der Fachbesucher halten.

Die Zahl der Aussteller aus 14 Ländern hat das Niveau des Boomjahres 2008 erreicht. Der Anteil ausländischer Aussteller lag bei 14,3 Prozent. Trotz der in sehr vielen Unternehmen nach wie vor existierenden Reisebeschränkungen für Messebesuche entsprach die Besucherzahl fast dem Vorjahr (4.482 in 2008) Die hohe Fach- und Entscheidungskompetenz der Besucher – über 89 Prozent sind in Investitionsentscheidungen involviert – sorgte bei nahezu allen Ausstellern für einen positiven Messeverlauf.

„In den Gesprächen ging es einerseits um kurzfristig zu realisierende Anlagenkonzepte, andererseits um Projekte, die in den Jahren 2011 und 2012 abgeschlossen sein sollen. Der erstaunlich gute Messeverlauf zeigt, dass die parts2clean für Anbieter und Anwender industrieller Reinigungstechnik die wichtigste Messe ist“, so das Resümee von Karlheinz Schechinger, Sales Director bei der Dürr Ecoclean GmbH. Ähnlich fiel das Fazit von Dr. Rolf Schreinert, Produkt Manager Industrial Cleaning, EnviroFalk GmbH, aus: „Wir konnten sehr gute Kontakte zu Unternehmen aus der Medizintechnik, Metallverarbeitung, Optik sowie vielen weiteren Branchen knüpfen und haben ein ähnlich positives Ergebnis wie bei der parts2clean 2008 erzielt“.

Es wurde über konkrete Projekte gesprochen, von denen einige schon in die Umsetzungsphase kommen. "In manchen Unternehmen arbeitet man jetzt schon an Dingen, um sich besser zu rüsten. Für uns ist die Messe daher deutlich besser verlaufen, als wir erwartet haben“, erklärt Roland Jung, Bereichsleiter Oberflächentechnik bei der Hermann Bantleon GmbH. Auch hinsichtlich der geknüpften Neukontakte und der Pflege der bestehenden Geschäftsverbindungen zogen viele Aussteller ein positives Fazit.

An Attraktivität gewinnt die parts2clean zunehmend auch für Anbieter nachgelagerter Prozesse. „Ziel unserer ersten Teilnahme an der parts2clean war, Synergien zu nutzen. Denn es kommen auch Unternehmensvertreter zur Messe, die Teile lackieren und mit diesen wollten wir über Projekte sprechen. Das ist auch gelungen, so dass wir mit dem Messeverlauf zufrieden sind“, erklärt Werner Naujok, Vertrieb und Niederlassungsleiter Oberflächentechnik, Rippert Anlagentechnik GmbH & Co. KG.

Die Bereiche temporärer Korrosionsschutz, Konservierung und Verpackung gereinigter Bauteile deckte wie bereits 2008 die integrierte Corosave ab. Für rund 20 Prozent der Besucher war dieses Angebot ausschlaggebend für die Reise zum Stuttgarter Messegelände. Dies zeigt, dass neben der effizienten Reinigung von Bauteilen und Oberflächen auch das Thema Erhaltung der Sauberkeit während Lagerung und Transport immer mehr in den Fokus von Fertigungs- und Instandhaltungsunternehmen rückt.

Gefragt war auch das deutschsprachige parts2clean Fachforum. Der Veranstalter zählte 1.197 Besucher, die den Vorträgen zu Teilereinigung, Verfahrenstechnik, Restschmutzbestimmung, Badpflege und Korrosionsschutz lauschten.

Die nächste parts2clean und Corosave findet vom 12. bis 14. Oktober 2010 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.

Weitere Informationen unter www.fairxperts.de


Technologie-Einkauf

RocTool kündigt den Kauf von Indumold an, der Technologie für die induktive Erwärmung von Spritzgießwerkzeugen Damit bietet RocTool der Industrie ein Portfolio an Technologien für das Erwärmen mittels Induktion an. Die Leitungen für die Erwärmung mittels Induktion können entweder in die Form integriert werden, wie es bei der Indumold-Technologie der Fall ist, oder um die Form herum verlegt werden, wie beim Cage System.

Das Indumold-Verfahren wendet sich ausschließlich an die Kunststoffindustrie. Es ist sowohl in Deutschland, als auch international gut aufgenommen worden. Die Technologie wird bereits in großen Produktionsanlagen in Deutschland eingesetzt. Darüber hinaus gehören dem Kunststoff Institut Lüdenscheid etwa hundert Industriepartner an, die für das Indumold-Verfahren sehr aufgeschlossen sind. Seit seiner Gründung im Jahre 2000 entwickelt RocTool innovative Prozesse für das schnelle Formen von Werkstoffen. Sitz und Forschungszentrum des Unternehmens befinden sich in Savoie Technolac in Le Bourget du Lac (Frankreich).

Weitere Informationen unter www.kunststoff-institut.de


Neuer Arbeitskreis Strahltechnik

Am 7. Oktober 2009 wurde in der konstituierenden Sitzung der Arbeitskreis Strahltechnik des VDMA, Fachabteilung Oberflächentechnik, gegründet. Der Arbeitskreis ist die industrielle Plattform der Strahltechnikanbieter. Zu seinen Mitgliedern zählen Hersteller von Anlagen, Maschinen und Komponenten der Strahltechnik.

Ziel ist es, dem interessierten Anwender eine bessere Orientierung innerhalb des breitgefächerten Anwendungsspektrums der Strahltechnik zu geben. Als Sprecher des Arbeitskreises wurde Ulf Kapitza, Leiter Marketing bei Agtos Gesellschaft für technische Oberflächensysteme GmbH gewählt. Themenabhängig werden Anbieter von Strahlmitteln, Betreiber von Strahlanlagen sowie Forschungseinrichtungen und Behörden in die Aktivitäten eingebunden. Anwenderbranchen werden zur Strahltechnik über unternehmensneutrale Informationen zu Begriffen und Verfahren der Strahltechnik, wie auch über Anwendungsbeispiele aus den Unternehmen informiert. Zu den vielseitigen Fragestellungen in der Technischen Regelsetzung erarbeiten die Mitglieder des Arbeitskreises gemeinschaftliche Positionen und Informationen. In diesem Zusammenhang geht es inbesondere um die Abstimmung einer Nomenklatur für Maschinen, Anlagen und Komponenten aus Herstellersicht sowie um eine einheitliche Interpretation von Fragestellungen zur Maschinensicherheit und dem Explosionsschutz.

Weitere Informationen unter www.vdma.org/strahltechnik


Hartstoffschicht

9. Oktober 2009 – Hartstoffschichten, beispielsweise aus Wolframkarbid-Kobalt, machen hochbeanspruchte Maschinenbauteile verschleißbeständig und nahezu wartungsfrei. Isotec hat eine Hartstoff-Schicht entwickelt, die mit ihrer Micro-Grip-Eigenschaft dort neue Lösungen bietet, wo mehr Griffigkeit, höheres Reibmoment und längere Standzeiten von Bauteilen gefordert werden.

Sogar die Mikroverzahnung zweier Bauteile zur Erhöhung des Mitnahmeeffektes ist durch Micro-Grip möglich. Mittels des VMI-Microplas-Verfahrens, einem kalten Beschichtungsprozess mit einer Prozesstemperatur von zirka 50 Grad Celsius, kann selbst auf sehr dünnwandigen Bauteilen mit komplizierten Geometrien die harte Schicht präzise und verzugsfrei aufgebracht werden. Die Schicht zeichnet sich durch gute Haftung und Verbindung mit dem Untergrund aus. Sie ist beständig gegen abrasiven Verschleiß und es sind zäh-harte Schichten möglich. Die Schichtdicke liegt je nach Anwendungsgebiet bei 10 bis 20 Mikrometer. Am Einsatzbeispiel Hydrodehnspannfutter lassen sich die Vorteile der Schicht gut erkennen. Hydrodehnspannfutter gehören derzeit in der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und bei der Herstellung hochpräziser Teile zu den am meisten eingesetzten Werkzeugaufnahmen. Die Spannflächen der Werkzeughalter sind im Allgemeinen glattgeschliffen. Dadurch kann das Werkzeug unter Bearbeitungslast durchdrehen oder herausgezogen werden. Kaltverschweißen ist ein weiteres Systemproblem bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung. Durch die maßgenaue Beschichtung der Kontaktfläche zum Werkzeug entsteht eine sehr gute Griffigkeit der Oberfläche, ein höheres Reibmoment und dadurch eine längere Standzeit des Maschinenteils. Dehnt sich die beschichtete Fläche zum Aufnehmen oder Lösen des Werkzeuges, so platzt die Schicht nicht ab. Das Bauteil funktioniert zuverlässig mit einer langen Lebensdauer und nebenbei kann auch die Ersatzteilbevorratung minimiert werden.

Weitere Informationen unter www.iso-tec.de


Neues EU-Projekt InForm

7. August 2009 – Um den Austausch von Ideen und Know-how über chemische Formulierung mit neuen Materialien zwischen herausragenden Wissenschaftlern aus der ganzen Welt fördern, wurde das dreijährige EU-Projekt InForm gestartet. Eingebunden sind 17 weltweit führende Forschungseinrichtungen, darunter die Dechema e.V.

Die Entwicklung formulierter Produkte mit neuen Materialien - einschließlich Nanomaterialien - erfordert eine sorgfältige Untersuchung von Umwelteinflüssen und toxikologischen Effekten. Die Formulierung ist dabei ein Schlüsselschritt für die Entwicklung von leistungsfähigen, preiswerten und nachhaltigen Produkten. Bisher basiert sie jedoch auf einem Kreislauf aus wiederholten Messungen und Tests, und die Optimierung hängt hauptsächlich von der Erfahrung des Formulierers ab.

Ziel des dreijährigen Projektes ist es deshalb, dass Wissenschaftler aus Europa, den USA und dem asiatisch-pazifischen Raum die vorhandenen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet zusammenführen und so das wissenschaftliche Verständnis des Themas vertiefen. InForm gliedert seine Aktivitäten in sechs wesentliche Themenstränge. Die Angebote umfassen wissenschaftliche und technische Foren, Networking-Veranstaltungen, Bestandsaufnahmen und technische Workshops. Die Europäische Commission fördert das Projekt durch das 7. Europäische Rahmenprogramm. Es wird von der EU mit 1,7 Millionen Euro finanziert.

Die Themenstränge umfassen: Formulierung von Nano-Bio-Materialien, Handhabung und Verarbeitung von Nanopulvern, Prozessintensivierung und Formulierungen mit nanoskaliger weicher Materie, Physikalische Chemie auf der Nanoebene, Formulierung "intelligenter" und funktioneller Beschichtungen, Filme und Folien auf der Nanoebene sowie Toxikologie und gesundheitliche Auswirkungen von Nanomaterialien.

Weitere Informationen unter www.dechema.de


Marktstudie zur Hartverchromung

3. August 2009 – Beschichter, Nutzer von Hartchromschichten und Lieferanten (Anlagen, Chemie, Beratung etc.) haben die Gelegenheit, an der Marktstudie des Fraunhofer IPA teilzunehmen. Sie tragen so zu einer aussagekräftigen Darstellung der Situation der Hartverchromungsbranche bei, die bei dem eigenen Marktauftritt als Argumentationshilfe dienen kann. Die Beantwortung der Fragen unter www.hartchromtagung.de dauert nur wenige Minuten.

Die Oberflächentechnikbranche als Ganzes ist groß und thematisch sehr breit aufgestellt. Die Galvanotechnik wird als eigene Branche mit spezifischer Technologie in Marktstudien beispielsweise von Banken oder Beratungsunternehmen meist nicht wahrgenommen. Innerhalb der Galvanotechnik sind die verschiedenen Unternehmen wie Lohnbeschichter, Chemie- und Anlagenlieferanten zum Teil noch weiter spezialisiert und werden noch weniger als relevante industrielle Gruppe erkannt.

Genau so gilt dies auch für die Firmen, die im Bereich der Hartverchromung aktiv sind.
In den letzten Jahren wurden nur zwei Studien zur spezifischen Situation in der Galvanotechnik durchgeführt: Im Jahr 2001 vom VDI die Studie "Marktsituation in der Oberflächentechnik" und im Jahr 2005 vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA die "Marktanalyse Galvanotechnik". Beide Studien waren breit angelegt und zum Teil stark technologisch ausgerichtet.

Aktuell ist es deshalb nicht möglich, eine Aussage zur wirtschaftlichen und technologischen Situation von Unternehmen abzugeben, die sich mit der Hartverchromung beschäftigen.

Das Ziel des Fraunhofer IPA's ist es:

• Der Hartverchromungsbranche ein Gesicht innerhalb der Oberflächentechnik-Industrie zu geben und ihre Bedeutung mit belastbaren Zahlen zu untermauern.

• Die Situation und die Entwicklung des Marktes innerhalb des deutschsprachigen Raums zu erfassen und aus den Daten erkennbare Trends den Unternehmen als Information zur Verfügung zu stellen.

• Gegenüber der öffentlichen Hand und Verbänden ist mit einer fundierten Datenbasis ein sehr viel selbstbewussterer Auftritt möglich.


Das Fraunhofer IPA möchte die Leser der mo Metalloberfläche aus diesem Grund bitten, sich an der Marktstudie zu beteiligen. Sie erreichen diese online unter:
www.hartchromtagung.de

Die Ergebnisse dieser Umfrage werden ab Dezember 2009 vorliegen. Allgemein zusammengefasste Auswertungen werden Ende 2009 auf www.hartchromtagung.de präsentiert.

Weitere Informationen unter www.hartchromtagung.de


In fünfter Generation

24. Juli 2009 – Deutschlands ältester Betrieb für Kunststoffbeschichtungen Hüni + Co feiert in diesen Tagen 150. Geburtstag. In der fünften Generation führt heute Peter Hüni das Unternehmen, das im Jahr 1859 gegründet wurde. Ab 1959 befasste man sich zusätzlich zur Lederfabrikation mit Kunststoffbeschichtigungen und seit 1964 ausschließlich mit diesem Metier. Doch wie wird aus einer traditionsreichen Lederfabrik Deutschlands ältestes Unternehmen für hochbeständige Kunststoffbeschichtungen?

Als die Firma 1859 von Hans Heinrich Hüni von Horgen als Lederfabrik Hüni & Cie in Friedrichshafen gegründet wird, ist allenfalls der "Kunststoff" Gummi bekannt, es folgen Schellack und Zelluloid. Erst 1907 wird der erste vollsynthetische Kunststoff erfunden: Bakelit. Da ist Hüni + Co schon fast 50 Jahre am Markt. Mit einem Produkt, für das die Hünis seit vielen Generationen als Experten gelten: Leder.

Durch die Fortschritte der chemischen Industrie kommen neue Gerbverfahren zum Einsatz - chemische Gerbstoffe lösen die traditionellen vegetabilen ab. Kunstleder schickt sich an, Leder auf breiter Front als Werkstoff abzulösen. Die gesamte Lederindustrie steht vor einem Umbruch.

Knapp 100 Jahre nach der Firmengründung stößt Hüni + Co in einen komplett anderen Wirtschaftszweig vor: die Kunststoffbeschichtung. Neben der Lederfabrik ist die Apparate- und Behälterfabrik Balluff & Springer ansässig. Dort werden Aluminiumtanks für die Getränkeindustrie hergestellt. Mitte der 50er Jahre haben die Nachbarn Probleme. Der mit Schwefel haltbar gemachte Wein kann nicht mehr in Aluminiumtanks gelagert werden, da das Aluminium durch den Schwefel Geschmack abgibt. Bei Hüni + Co wird daraufhin im Zentrallabor experimentiert. Die in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Lackfabrik Dr. Mäder AG entwickelte Beschichtung aus hochresistenten Kunstharzen verhindert, dass die eingelagerten Getränke wie Süßmost, Wein oder Bier einen unerwünschten Geschmack annehmen.

1959 stellt Otto P.W. Hüni den neuen Geschäftszweig Protec vor, für den eine neue Fertigungshalle mit zwei großen 50 000 Liter-Einbrennöfen für innenbeschichtete Tanksgebaut wurde. Anfangs werden überwiegend lokale Kunden beliefert, aber bald auch Winzer und Obstproduzenten aus dem weiteren Umkreis.

1965 ist es soweit: Otto P.W. Hüni zieht einen Schlussstrich: Nach 106 Jahren wird die Lederfabrik aufgegeben. Für den erfolgreichen Start des neuen Geschäftsfeldes sorgt auch ein Boom auf dem Behältermarkt. Traditionelle Holzfässer werden durch moderne Lagertanks aus Metall ersetzt, die wiederum beschichtet werden müssen.

Beschichtungen von Hüni + Co werden bis nach Malaysia geliefert. Immer vom Bodensee aus. Aus der Eckener Straße, in Friedrichshafen. Hier ist die Firma seit 150 Jahren ansässig. Diese Verbundenheit zur Region Oberschwaben ist ein Merkmal von Hüni + Co. Der Exportanteil beträgt bis zu 40 Prozent, trotz oder wegen dieser regionalen Betrachtungsweise der Dinge. Der Anteil an der Eposint AG in Pfyn in der Schweiz wurde im Frühjahr 2009 wieder abgestoßen – auch weil Pfyn "so weit weg ist", so Peter Hüni.

Weitere Informationen unter www.hueni.de


Hoffnung für Ruwel-Werk Pfullingen

24. Juli 2009 – Für den schwäbischen Standort Pfullingen der Ruwel GmbH mit Hauptsitz in Geldern zeichnet sich eine Zukunftslösung ab. Insolvenzverwalter Horst Piepenburg hatte angekündigt, dass das Werk Pfullingen aus eigener Kraft nicht über den 31. August hinaus fortgeführt werden kann. Nunmehr liegt ein Angebot des früheren Ruwel-Eigentümers Bernd Zevens vor, den Standort Pfullingen zum 1. September 2009 zu übernehmen.

Der Klever Unternehmer Bernd Zevens hatte Ruwel 1993 erworben und durch die Übernahme von fünf weiteren Werken zum größten Leiterplattenhersteller in Europa ausgebaut. Die Ruwel-Gruppe führte er bis 2001 selbst aktiv, bevor er den Aufsichtsratsvorsitz übernahm und diese Funktion nach der Veräußerung des Unternehmens 2006 abgab. Der vielfältig tätige Unternehmer konzentriert sich auf nationale, meist regionale Engagements. Das Werk Pfullingen fertigt unter anderem Muster, kleine und mittlere Serien von zweiseitigen Schaltungen und Multilayer bis 20 Lagen. Hauptabsatzbranchen sind die Industrieelektronik und die Medizintechnik. Darüber hinaus bietet das Werk Pfullingen die Eilfertigung von Leiterplatten für die Entwicklungsabteilungen namhafter Elektronikhersteller an.

Bernd Zevens, der dem Standort Pfullingen bis heute noch vertraglich verbunden ist, will mit dem beschriebenen Produktportfolio das Werk in die Lage versetzen, selbständig auf Dauer am Standort Deutschland zu agieren. Wegen der vertraglichen Verbindungen und aus strategischen Erwägungen mache es für Zevens daher Sinn, Werk Pfullingen wieder in seine Unternehmensgruppe aufzunehmen, Über Einzelheiten des Angebotes selbst haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Den Ruwel-Hauptsitz im niederrheinischen Geldern wird Insolvenzverwalter Horst Piepenburg aufgrund der stabilisierten Auftragslage auf jeden Fall bis zum Jahresende weiterführen können. Mit rund 220 Mitarbeitern hat das Werk Geldern heute eine auch auf Dauer wirtschaftliche Betriebsgröße erreicht.

Weitere Informationen unter www.ruwel.com


Energieeffizienz bei der Teilereinigung

21. Juli 2009 – Durchschnittlich betragen die Energiekosten eines Unternehmens 10 bis 20 Prozent der Gesamtkosten. Davon sind 70 Prozent Verschwendung. Die Firma MTM GmbH schlägt bei der energieintensiven Produktion insbesondere im metallverarbeitenden Bereich die Integration eines Blockheizkraftwerkes zur Energieversorgung vor. Ein enegiebewußtes Unternehmen kann eine Waschanlage mit einem Blockheizkraftwerk betreiben, ohne Netzenergie zu verschwenden. Dabei gewinnt es elektrische Energie für die bewegten Teile. Mithilfe der Abwärme beheizt es die Prozessmedien.

Der Frage, was geschieht, wenn die Energiekosten drastisch steigen, gingen Ingenieure der Firma MTM nach. Bereits im letzten Jahrzehnt erhielt das Unternehmen Preise, wie den Linne-Umweltpreis Schweden, den Innovationspreis Berlin Brandenburg und den Eta-Regionalpreis Mitteldeutschland für umweltschonende und innovative Technologien.

Blockheizkraftwerke können Reinigungsanlagen mit Strom für mechanische Komponenten versorgen und Wärme zum Beheizen von Prozessbädern und Trocknern liefern. Gerade für Aufgabenstellungen der Teilreinigung ist dies ein Energie- und Betriebskosten senkender Vorteil, da deutlich mehr Primärenergie für den Betrieb der Waschanlage umgewandelt wird. Praktisch temperiert die Wärmeenergie des Blockheizkraftwerks Prozessbäder und Trockner über Wärmetauscher-Systeme. In der Aufheizphase erwärmen Elektroheizkörper über Standard und die Abwärme die Prozessbäder. Damit werden bis zu 100 Prozent der eingesetzten Primärenergie ausgenutzt.

Weitere Informationen unter www.mtm-gmbh.com


Kapazitäten erweitert

16. Juli 2009 – Zestron ist ein weltweit kontinuierlich wachsendes Unternehmen im Präzisionsreinigungsbereich für die Elektronik- und Metallindustrie. Dies belegt auch die neue Firmenzentrale in Ingolstadt, in die Zestron eingezogen ist.

Im 3.400 Quadratmeter großen Neubau stechen vor allem das neue Technische Zentrum sowie das Analytikum heraus. Diese sind mit 1000 Quadratmeter Fläche doppelt so groß wie bisher. Im Technischen Zentrum stehen den Kunden neueste Reinigungsmaschinen führender Hersteller (Ultraschallanlagen, Spritzreinigungsanlagen, Injektionsflutanlagen) für kostenlose Reinigungsversuche zur Verfügung. Im Analytikum können anschließend Oberflächentests mit allen gängigen Verfahren durchgeführt werden. Durch das erweiterte Maschinenangebot werden Kunden zukünftig noch bessere Testmöglichkeiten zur Ermittlung ihrer optimalen Reiniger-/Anlage-Kombination für die Präzisionsteile-Reinigung geboten.

Weitere Informationen unter www.zestron.com


Neue Bandschleifmaschine für Industrie und Serienproduktion

30. Juni 2009 – Der Elektrowerkzeughersteller C. & E. Fein GmbH hat eine neue Bandschleifmaschine entwickelt. Die stationäre Schleifmaschine Grit GIS 150 ist für das Extremschleifen von Stahl und Edelstahl in der metallverarbeitenden Industrie entwickelt. Mit einer Bandbreite von 150 Millimetern erweitert sie das Grit GIS Industrieprogramm für professionelle Standardanwendungen im Metall- und Stahlbau. Die Grit GIS 75 und GIS 150 Bandschleifmaschinen sind besonders leistungs- und abtragsstark sowie einfach zu installieren.

Die Bandschleifmaschinen eignen sich für das Abtragsschleifen und Entgraten von Stahl und Edelstahl. Ein robuster Drehstrommotor mit vier Kilowatt Leistung sorgt für einen optimalen Arbeitsfortschritt. Die Kontaktscheibe mit Wendelnut wirkt beim Schleifen wie eine Verzahnung und erhöht so die Abtragsleistung. Die Kraft wird durch eine mit Polyurethan beschichtete Antriebsscheibe annähernd schlupffrei auf das Schleifband übertragen. Polyurethan-Beschichtungen verbessern den Reibungswiderstand. Außerdem wird die Standzeit gegenüber Antriebsscheiben aus Aluminium wesentlich erhöht. Die Laufruhe und geringere Vibrationen entlasten zudem den Handwerker bei der Arbeit.

Das Bandspannsystem regelt mit einer Gasfeder automatisch die Spannung und gleicht Längentoleranzen aus. Bänder können so einfach aufgespannt werden. Der Flächenschleiftisch ermöglicht ein lineares Schleifen von Flachmaterialien und Profilen. Bei Nichtgebrauch kann er abgesenkt werden und schont somit den Grafitbelag zwischen Schleiftisch und Schleifband. Für besonderen Bedienkomfort sorgen die verstellbare Arbeitshöhe, der abnehmbare Spänefang und ein werkzeuglos verstellbarer Augenschutz. Ein Anschluss für externe Absauganlagen ist integriert. Alle Grit GIS Bandschleifmaschinen für die Industrie werden künftig mit einem Phasenwenderstecker ausgeliefert, der die Erst-Inbetriebnahme auch ohne Elektrofachkraft möglich macht.

Weitere Informationen unter www.fein.de


RNV bei Abluft mit siliziumorganischen Verbindungen

24. Juni 2009 – Bei der regenerativen Nachverbrennung (RNV) von siliziumorganischen Verbindungen, wie sie bei Lack- und Beschichtungs-Materialien eingesetzt werden, entsteht ein feiner kristalliner Sand, der mit der Zeit das Zusetzen regenerativer Wärmetauschermassen bewirkt. Dieses Problem umgeht Eisenmann mit einer Spezialform regenerativer Nachverbrennung.

Siliziumorganische Verbindungen finden sich neuerdings in den verschiedensten Lack- und Beschichtungs-Materialien, weil sie deren Eigenschaften entscheidend verbessern. Dies gilt beispielsweise für bestimmte Haftvermittler und Klarlacke, wie die immer häufiger verwendeten Nanolacke. Auch in verschiedenen Kunststoffen sind siliziumorganische Verbindungen im Einsatz. Bei der Bearbeitung werden diese teilweise freigesetzt.

Schwierigkeiten ergeben sich allerdings bei Abluftreinigung, die nach den Verarbeitungsprozessen häufig notwendig wird, zum Beispiel mittels einer RNV. Bei der Verbrennung der organischen Anteile dieser „Metallorganischen Verbindungen“ entsteht kristallines Siliziumdioxid – ein sehr feiner kristalliner Sand, der meist über kurz oder lang das Zusetzen regenerativer Wärmetauschermassen bewirkt.

Als Problemlösung bietet Eisenmann eine Spezialform regenerativer Nachverbrennung an. Die Wärmetauscher-Schüttung dieser RNV ist als Wanderbett konzipiert. Dabei wird die aus Keramik-Kugeln bestehende Schüttung außerhalb des Reaktors im Gegenstrom zum Abluftstrom geführt. Die Relativbewegungen der Wärmeträgerkörper wirken selbstreinigend und schließen Funktionsstörungen durch Zusetzen weitgehend aus. Darüber hinaus wird bei besonders heiklen Inhaltsstoffen wie den hier angesprochenen siliziumorganischen Verbindungen vor Wiedereintritt in den Reaktor eine zusätzliche Staubabscheidung vorgesehen.

Weitere Informationen unter www.eisenmann.de


Kompendium zur NRW Nano-Konferenz

22. Juni 2009 – Klein, sparsam, effizient – Unternehmen aus der Mikro- und Nanotechnologie helfen mit, dass neue Produkte mit weniger Energie mehr Leistung bringen und Produktionsprozesse effizienter laufen. Zur NRW Nano-Konferenz vom 22. bis 23. Juni in Dortmund bringt IVAM Research das Kompendium " Energie und Effizienz" heraus, in dem Unternehmen und Institute ihre Leistungen im Bereich "Green Technologies" vorstellen.

So bringen mikrofluidische Displays bis zu 90 Prozent Leistungsvorteile im Vergleich zu den bereits sehr sparsamen LED-Anzeigen. Moderne Laserbearbeitung spart im Vergleich zu herkömmlichen Prozessen bis zu 50 Prozent Energie. Diese und weitere Anwendungen stellt das Kompendium "Effizienz und Energie" samt der Kontaktdaten der Anbieter vor. Das Kompendium steht ab heute zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.ivam-research.com


Kurzzeitkorrsionsprüfung entwickelt

8. Juni 2009 – Nach 13 Ringversuchen und 650 Kilogramm geprüften Teilen hat es der Zentralverband Obeflächentechnik e.V. (ZVO) geschafft, eine Methode zur Kurzzeitkorrosionsprüfung zu entwickeln, mit dem in 90 Sekunden die Prozesssicherheit feststeht.

Mit diesem Test reagiert der ZVO auf eine Forderung der Automobilindustrie, nach der schon unmittelbar nach der eigentlichen Beschichtung und nicht erst nach mehreren Prüftagen in der Salzsprükammer der prozesssichere Korrosionsschutz feststellbar sein sollte. Zu keiner Zeit war es Absicht, mit dieser neuen Prüfmethode den Salzsprühtest nach DIN 50021 zu ersetzen. Bei der Kurzzeitkorrosionsprüfng geht es um den Vergleich, eine Korrelation zum Salzsprühtest gibt es nicht. Die muss sich jeder Anwender selbst erarbeiten. Mit wachsender Erfahrung im Umgang mit der neuen Prüfmethode ist das aber kein Problem.

Dank der neuen Prüfmethode können Prozesse noch sicherer gestaltet werden, und es dauert in der Regel nur 90 Sekunden, bis die Farbe während der Korrosionssprüfung von Gelb nach Rot umschlägt.Das ist genau die Zeit, die ab jetzt benötigt wird, um festzustellen, ob ein kathodischer Korrosionsschutzprozess nach wie vor prozesssicher arbeitet. Durch diese neue Kurzzeitkorrosionsprüfung können neue Verfahren und Produkte noch schneller zur Marktreife gebracht werden. Sie eignet sich daher auch hervorragend für Entwickler von Korrosionsschutzsystemen. In wenigen Minuten lässt sich erkennen, ob das neu entwickelte Verfahren oder das neue Produkt besser ist als das alte.

Die Vorschrift für die Korrosionsschutzprüfung ist über die ZVO Service GmbH zum Preis von 150 Euro erhältlich und ist für ZVO-Firmenmitglieder kostenfrei.

Weitere Informationen unter www.zvo.org


 

Neue Fraunhofer-Gesellschaft offiziell eröffnet

15. Juni 2009 – Fraunhofer hat eine neue Tochter: Fraunhofer Austria Research GmbH. Unter dem Dach der neuen Gesellschaft arbeiten zwei Forschungsgruppen in Graz und Wien. Gemeinsam mit den dort ansässigen Technischen Universitäten entwickeln sie praktische Lösungen für Auftraggeber aus der Industrie.

Die Fraunhofer Research GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Auftrag, die Aktivitäten der Fraunhofer-Einrichtungen in Österreich zu bündeln. Damit hat die Fraunhofer-Gesellschaft eine Rechtspersönlichkeit in Österreich und ist als „echte“ österreichische Forschungsgesellschaft antragsberechtigt bei österreichischen Forschungsprogrammen. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft sind Wilfried Sihn (Technische Universität Wien) und Dieter Fellner (Technische Universität Graz), die auch bisher die jeweilige Forschungsgruppe an ihrer Universität leiteten.  Dieter Fellner leitet außerdem das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt.

Die Projektgruppe für Produktions- und Logistikmanagement PPL an der TU Wien wurde Ende 2004 eingerichtet. Die Fraunhofer-Gruppe in Wien ist darauf spezialisiert, Produktions- und Logistik-Netzwerke von Produkten oder Unternehmen sowohl unter ökologischen als auch ökonomischen Gesichtspunkten zu optimieren. Seit November 2007 gibt es zudem eine Forschergruppe für Grafische Datenverarbeitung an der TU Graz. Ein neues Programm, das die Grazer Forscher entwickelt haben, ermöglicht beispielsweise die hochauflösende computergrafische Visualisierung von Oberflächen. Mittlerweile wird die Technik von Partnern aus der Automobilindustrie beim Design von Kotflügeln und Felgen eingesetzt.

In 2008 erwirtschafteten die Fraunhofer-Gesellschaften mit Auftragsforschung 52 Millionen Euro im europäischen Wirtschaftsraum, allein in Österreich waren es knapp 7 Millionen. Österreich ist damit der wichtigste Partner der Fraunhofer-Gesellschaft in Europa.

Weitere Informationen unter www.fraunhofer.at


 

Beschichtungen für dynamisch beanspruchte Komponenten

9. Juni 2009 – Neben technischen Spezifikationen sind Ressourcenschonung und Materialeffizienz zentrale Ansprüche an funktionstragende Bauteile, wie sie in dynamisch beanspruchten Komponenten der Automobil- und Elektroindustrie sowie des Maschinenbaus eingesetzt werden. Unter diesem Gesichtspunkt gewinnen neuartige Beschichtungen an Bedeutung.

Anforderungen wie dünne Schichtdicken bis in den Sub-Mikrometerbereich, hohe Form- und Kantentreue sowie extreme Maßhaltigkeiten lassen sich mit optimierten Coatings, die auf multifunktionalen Schichtsystemen und neuartigen Multilagensystemen basieren, erfüllen. In diesem Feld hat die Rudolf Hillebrand GmbH & Co. KG prozesssichere Verfahren zur Marktreife entwickelt. Diese beschichten reproduzierbar vom Stückgut über Massenware bis hin zu Stückzahlen im Millionenbereich.

Die multifunktionalen Schichten überzeugen durch ihre hohe Lebensdauer, bedingt durch Verschleiß-, Korrosions- und Temperaturbeständigkeit in korrosiven und tribologisch anspruchsvollen Umgebungen. Um diese Eigenschaften zu erzielen, werden neu entwickelte Additive und nanoskalige Füllstoffe verwendet. Aktuelle Entwicklungen von Hillebrand überstehen beispielsweise 720 Stunden im Salzsprühtest und Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius ohne erkennbaren Materialangriff.

Die Kombinationsschichten verfügen beispielsweise über einen Korrosionsschutz bei gleichzeitig gleitaktivem Verhalten. Eine solche Beschichtung wurde kürzlich genutzt, um ein neuartiges Schließsystem für Fahrzeuge der Oberklasse zu realisieren, das den aktiven und passiven Passantenschutz erheblich verbessert und alle Vorgaben der zugehörigen EU-Richtlinie erfüllt.

Weitere Informationen unter www.hillebrand-coating.com


 

Beschichtungen für dynamisch beanspruchte Komponenten

9. Juni 2009 – Neben technischen Spezifikationen sind Ressourcenschonung und Materialeffizienz zentrale Ansprüche an funktionstragende Bauteile, wie sie in dynamisch beanspruchten Komponenten der Automobil- und Elektroindustrie sowie des Maschinenbaus eingesetzt werden. Unter diesem Gesichtspunkt gewinnen neuartige Beschichtungen an Bedeutung.

Anforderungen wie dünne Schichtdicken bis in den Sub-Mikrometerbereich, hohe Form- und Kantentreue sowie extreme Maßhaltigkeiten lassen sich mit optimierten Coatings, die auf multifunktionalen Schichtsystemen und neuartigen Multilagensystemen basieren, erfüllen. In diesem Feld hat die Rudolf Hillebrand GmbH & Co. KG prozesssichere Verfahren zur Marktreife entwickelt. Diese beschichten reproduzierbar vom Stückgut über Massenware bis hin zu Stückzahlen im Millionenbereich.

Die multifunktionalen Schichten überzeugen durch ihre hohe Lebensdauer, bedingt durch Verschleiß-, Korrosions- und Temperaturbeständigkeit in korrosiven und tribologisch anspruchsvollen Umgebungen. Um diese Eigenschaften zu erzielen, werden neu entwickelte Additive und nanoskalige Füllstoffe verwendet. Aktuelle Entwicklungen von Hillebrand überstehen beispielsweise 720 Stunden im Salzsprühtest und Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius ohne erkennbaren Materialangriff.

Die Kombinationsschichten verfügen beispielsweise über einen Korrosionsschutz bei gleichzeitig gleitaktivem Verhalten. Eine solche Beschichtung wurde kürzlich genutzt, um ein neuartiges Schließsystem für Fahrzeuge der Oberklasse zu realisieren, das den aktiven und passiven Passantenschutz erheblich verbessert und alle Vorgaben der zugehörigen EU-Richtlinie erfüllt.

Weitere Informationen unter www.hillebrand-coating.com


Opel ersetzt seine bisherige Metallvorbehandlung

4. Juni 2009 – Die Adam Opel GmbH in Kaiserslautern produziert für den Opel Insignia unter anderem die Vorder- und Hinterachsen. Zur Verbesserung des Korrosionsschutzes und zur Optimierung der Lackhaftung erfolgt eine Vorbehandlung, die vor kurzem von der Zinkphosphatierung auf die neue Oxsilan-Technologie der Firma Chemetall GmbH umgestellt wurde. Signifikante Kostenreduzierungen im sechsstelligen Bereich sind das Resultat.

In einer zweijährigen partnerschaftlichen Entwicklungsarbeit führten Chemetall und Opel Kaiserslautern unter Einbeziehung des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim umfangreiche Verfahrensoptimierungen und Qualitätstests durch. Das neue Oxsilan-Verfahren bei Opel in Kaiserslautern ist seit Februar 2009 ist im Serien-Einsatz.

Durch die Einführung des Oxsilan-Verfahrens konnte, neben anderen Modifikationen im Produktionsablauf, die Bandgeschwindigkeit von 2,4 auf 3,1 Meter pro Minute erhöht und damit die Produktivität der Anlage signifikant verbessert werden. Dauerte die bisherige Behandlungszeit in der Phosphatierzone 90 Sekunden, sind beim Oxsilan-Prozess 60 Sekunden ausreichend. Zusätzlich konnte ein Spülbad nach der Oxsilan-Behandlung außer Betrieb genommen werden. Im Gegensatz zur konventionellen Phosphatierung benötigt der neue Prozess deutlich weniger Spülwasser.

Die Oxsilan-Technologie ist zusätzlich schlammarm. Durch den deutlich geringeren Beizangriff auf dem Stahl im Konversionsbad bilden sich nur kleine Mengen an Eisenhydroxid. Damit ist die Abwasserbehandlung wesentlich vereinfacht. Mit einer intelligenten Mehrfachnutzung von Spülwässern ist die dezentrale Abwasserbehandlung bei Opel nun nicht mehr notwendig. Auch entfällt die kostenintensive Beheizung, da das Oxsilan-Bad bei Raumtemperatur (25 Grad Celsius) arbeitet.

Opel stellt eine Produktivitätssteigerung von 30 Prozent und eine Kostenreduzierung im mittleren sechsstelligen Bereich seit der Verfahrensumstellung fest.

Weitere Informationen unter www.chemetall.com


Neue Großanlagen-Aufträge für KBA-CleanAir

18. Mai 2009 – In Zeiten der Finanzkrise ist es der KBA-CleanAir im ersten Quartal des Jahres 2009 gelungen, Aufträge für u. a. drei Thermisch-Regenerative Abluftreinigungsanlagen (TRA) mit einem Auftragsvolumen von insgesamt rund 2,5 Millionen Euro zu erhalten. Neben einem der größten Hersteller flexibler Verpackung weltweit für ein Werk in Spanien (TRA 90.000) waren auch ein Hersteller von Elektroisolierstoffen in Polen (TRA 100.000) sowie eine Druckerei im Nahen Osten (TRA 140.000) von der Kompetenz und Technik der KBA-CleanAir überzeugt. Dank des integrierten Energiemanagement-Systems dienen diese Anlagen nicht nur dem Umweltschutz, sondern liefern auch Überschuss-Energie zur Erzeugung von Thermoöl oder Heißwasser. So ist die Anlage für Spanien bereits mit einem 1.400-kW-Abhitzekessel für Thermoöl ausgestattet und die beiden anderen Anlagen für eine spätere Nachrüstung einer Wärmerückgewinnung vorbereitet.

Weitere Informationen unter www.kba-cleanair.de


Fusion von Wheelabrator und Disa

13. Mai 2009 – Disa Group, ein Unternehmen in der Formen- und Gießereitechnologie, hat sich mit der Wheelabrator Group, tätig in der Oberflächenbearbeitungstechnik, zusammengeschlossen, um ein weltweites Unternehmen für die Aufbereitung von Metallteilen zu schaffen. Zum Stichtag am 1. Mai haben die zwei Unternehmen, beide im Besitz von Mid European Partners, vom deutschen Bundeskartellamt die offizielle Genehmigung für den Abschluss der am 4. September 2008 begonnen Fusion erhalten. Als eine Organisation beschäftigen Disa und die Wheelabrator Group 2.500 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten und beliefern zusammen unterschiedlichste Industrien wie die Luftfahrt-, Automobil-, Energie-, Gießerei-, Medizin-, Eisenbahnund die Schiffsbauindustrie.

Weitere Informationen unter www.wheelabrator.com


Dürr und EADS/Airbus schließen Rahmenabkommen

29. April 2009 – Anfang April hat Dürr mit dem Flugzeughersteller EADS/Airbus einen Rahmenvertrag über die Lieferung von insgesamt 57 Lackierkabinen geschlossen. Der Großauftrag soll in zwei Phasen bis Ende 2013 abgewickelt werden; mehr als die Hälfte des Projekts entfällt auf die Jahre 2009 und 2010. Insgesamt werden zunächst sieben Airbus-Werke in Deutschland, Frankreich und Spanien beliefert.


Farbe für den Nano

17. April 2009 – Basf liefert wichtige Produkte und technische Lösungen, die der indische Autobauer Tata Motors zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen sowie zur Verschönerung des äußeren Erscheinungsbildes seines neuen Nano-Modells braucht. Saugrohre versorgen den Automotor mit der Luft, die für den Verbrennungsprozess benötigt wird. Früher wurden sie aus Aluminium gefertigt. Durch die Verwendung von glasfaserverstärktem Ultramid, einem technischen Kunststoff der Basf, lassen sich 40 Prozent Gewicht einsparen. Dies wiederum führt zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und weniger Emissionen. Der sichtbarste Beitrag zum Nano sind Farbe und Glanz der Außenlackierung des Fahrzeugs. Basf beliefert Tata Motors seit 1998 mit Fahrzeuglacken für die Modelle Indica, Sumo, Safari und Indigo sowie andere von dem Autobauer vertriebene Modelle.

Weitere Informationen unter www.basf.com


Produktionsrekordjahr in der Allgemeinen Lufttechnik

14. April 2009 – Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fachverbands Allgemeine Lufttechnik im VDMA in Aachen sahen die Mitgliedsunternehmen nach dem Rekordjahr 2008 für das laufende Jahr mittelfristig weiterhin gute Chancen. Das Jahr 2009 wird allerdings schwierig, auch wenn der Auftragseinbruch der Branche aktuell geringer ausfällt als für den Maschinenbau insgesamt. Die Branche blickt auf das sechste Wachstumsjahr in Folge mit einen Produktionsrekord von voraussichtlich 12,1 Milliarden Euro (+5 Prozent) zurück. Am kräftigsten legten die Segmente Montagen und Instandhaltungen (+15 Prozent) sowie Oberflächentechnik (+11 Prozent) zu. Überproportional wuchsen die Exporte nach Ost- und Südostasien und Lateinamerika. Für 2009 ist von stark rückläufigen Exporten auszugehen.

Weitere Informationen unter www.vdma.org


7. parts2clean angekündigt

8. April 2009 – Lösungen für eine kosten- und ökoeffiziente sowie reproduzierbare Teilereinigung in nahezu allen Branchen präsentiert die 7. parts2clean. Die internationale Leitmesse für Reinigung in Produktion und Instandhaltung findet vom 20. bis 22. Oktober 2009 in Stuttgart statt. Ergänzend zu den Ausstellerinformationen bietet das dreitägige, deutschsprachige parts2clean Fachforum umfangreiches Know-how rund um die Reinigung in Produktion und Instandhaltung. Am 19. und 20. Oktober wird außerdem erstmals ein internationaler, zweisprachiger (Deutsch/Englisch) Kongress unter dem Titel "Anforderungen, Technologien, Märkte – weltweit" durchgeführt. Die mit der Fraunhofer Allianz Reinigungstechnik als fachlichem Kooperationspartner organisierte Veranstaltung hat zum Ziel, sowohl Anwendern als auch Herstellern industrieller Reinigungstechnik eine Grundlage zu bieten, um neue Märkte erfolgreich zu erschließen. Zeitgleich zur parts2clean wird in diesem Jahr auch die internationale Fachmesse für Korrosionsschutz, Konservierung und Verpackung, Corosave, durchgeführt.

Weitere Informationen unter www.parts2clean.de


Kurzarbeit bei Single

6. April 2009 – Looser Holding bleibt im Geschäftsbereich Temperierung von der weltweiten Konjunkturkrise nicht verschont. Daher führt Single zum 1. April 2009 Kurzarbeit ein. Verwaltungsrat und Konzernleitung gehen davon aus, dass sich die Auftragssituation bei Single Temperiertechnik in Hochdorf in den nächsten Monaten nicht verbessern wird. Von dieser Maßnahme sind rund 70 Mitarbeiter in der Produktion und der Verwaltung betroffen. Mit dem Entscheid sollen die Kapazitäten den aktuellen Marktbedingungen angepasst werden. Die Konzernleitung geht davon aus, dass sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte wieder entspannen wird.

Weitere Informationen unter www.looserholding.com


Entlastung bei hohen Stromkosten

2. April 2009 – Unternehmen, die aus produktionstechnischen Gründen viel Strom verbrauchen, werden dieses Jahr bei ihren Stromkosten entlastet. Als Grundvoraussetzungen gelten ein Jahresstromverbrauch von mehr als zehn Gigawattstunden, ein Verhältnis von Stromkosten zur Bruttowertschöpfung von mehr als 15 Prozent sowie ein zertifiziertes Energiemanagement. LRQA ist zugelassen, das Energiemanagement zu bestätigen und die erforderliche Zertifizierungsbescheinigung auszuhändigen. Dies kann im Anschluss an eine Zertifizierung nach der Umweltnorm ISO 14001:2004 oder in einem separaten Audit geschehen.

Bis zum 30. Juni 2009 müssen die Unternehmen dann einen ausgefüllten Antrag, zusammen mit der LRQA Bescheinigung, beim Bundesamt für Wirtschaft und Außenkontrolle einreichen, um eine Begrenzung der Stromkosten bewilligt zu bekommen.

Weitere Informationen unter www.lrqa.de


Karl Roll kooperiert mit Shanghai Nuosun

Die Karl Roll GmbH & Co. KG, Hersteller von Anlagen und Systemen für die industrielle Teilereinigung, hat mit der Shanghai Nuoson Enterprise Development Co. Ltd. eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Entsprechend übernimmt Nuosun die Vertriebs- und Serviceaktivitäten für das komplette Programm der Roll Reinigungssysteme, das sowohl mit Lösemittel (Kohlenwasserstoffe, modifizierten Alkohole, Chlorkohlenwasserstoffen) als auch mit wässrigen Medien betriebene Anlagen umfasst, auf dem chinesischen Markt. Roll hat sich für die Kooperation mit Nuosun entschieden, da das Unternehmen im Bereich der spanenden Bearbeitung in China etabliert ist und so Synergieeffekte genutzt werden können. Nuoson mit Sitz in Shanghai und Niederlassung Chongqing repräsentiert als Verkaufs- und Service-Partner verschiedene europäische Hersteller von CNC-Bearbeitungssystemen.

Weitere Informationen unter www.karl-roll.de


Dekra erweitert Prüfspektrum für Teilereinigung

27. März 2009 – Die Dekra Umwelt GmbH hat ihr Labor für Umwelt und Produktanalytik in Stuttgart im Bereich technische Sauberkeit erweitert. Für die Automobilindustrie und Zulieferindustrie bietet Dekra Testverfahren an, um Partikel-Verunreinigungen auf Bauteilen zu bestimmen. Zum Einsatz kommen akkreditierte Prüfverfahren nach VDA 19 / ISO 16232 sowie herstellerspezifische Anforderungen. In dem neuen Spülkabinett werden Restpartikel mit hochreinem Lösemittel unter Reinraumatmosphäre von den Bauteilen gespült. Die Anlage sammelt die Partikel auf einem Filter, der dann mit einem vollautomatisiertem Lichtmikroskop ausgewertet wird.

Das Spektrum der zu prüfenden Teile reicht von Kleinteilen über Komponenten hydraulischer Systeme bis hin zu Zylinderkurbelgehäusen, Ölwannen und Getrieben. Grund für die Erweiterung des Labors ist laut Unternehmensangaben die zunehmende Bedeutung der Teilereinigung, vor allem in der Automobilindustrie. Dadurch steige auch die Bedeutung der analytischen Messtechnik, um Verunreinigungen auf Bauteilen zu bestimmen und die Einhaltung von Grenzwerten für Restschmutz zu überwachen.

Weitere Informationen unter www.dekra.com


Dürr optimistisch für 2009

25. März 2009 – Für 2008 hat Dürr seine unternehmerischen Ziele weitgehend erreicht. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Das Konzernergebnis konnte mit rund 45 Millionen Euro verdoppelt werden. Eigenkapitalquote und Nettofinanzverschuldung erreichten mit 31 Prozent die besten Werte seit zehn Jahren. Der Konzern tritt daher dem weltweiten Konjunkturabschwung offensiv entgegen.

Dürr rechnet sich für 2009 gute Chancen bei der Auftragsvergabe der Automobil- und Flugzeugindustrie aus. Ein detailliertes Maßnahmenpaket sieht zudem eine Produkt- und Marktoffensive vor, um zusätzliche Nachfrage zu generieren. Intern setzt Dürr auf strikte Ausgabenkontrolle, ein enges Vorrats- und Forderungsmanagement sowie auf flexible Arbeitszeitinstrumente. Außerdem hat das Unternehmen das bisher defizitäre Endmontage-Fördertechnikgeschäft auf profitable Kernprodukte redimensioniert. In Frankreich und den USA werden die Kapazitäten an die Nachfrage angepasst, wodurch bis Ende des ersten Quartals 2009 250 Stellen entfalllen. Insgesamt erwartet Dürr für 2009 einen moderaten Rückgang von Geschäftsvolumen und Ergebnis.

Weitere Informationen unter www.durr.com


Neue Fördertechnik für VW Südafrika

23. März 2009 – Mit einer Förderanlage im südafrikanischen VW-Werk Uitenhage wird im Frühjahr 2009 die elfte Fastplant-Installation in Betrieb genommen. Dürr liefert das System für die gesamte Endmontagelinie, dessen Herzstück Fastplant bildet. Auf die mit Schubplattformen ausgestatteten Trim-Linien I und II folgt die aus Fastplant-Modulen bestehende Chassis-Linie. VW verzichtet in der Chassis-Linie auf den Einsatz von Hubgehängen und nutzt stattdessen eine steigfähige Elektrohängebahn. Daran schließt sich im Final-Bereich eine weitere Schubplattform an. Im Finish-Bereich bildet ein Kunststoffgliederband den Schluss der Linie.

Die Modultechnik Fastplant befindet sich bereits auf dem Weg nach Südafrika. Im Frühjahr 2009 soll die Anlage bereits eine erste Vorserie der neuen Modellgeneration produzieren. Das System, das auf fünf vormontierten, frei platzierbaren Modultypen basiert, lässt sich schnell zusammenbauen und spart so Zeit und Kosten. Diesen Vorteil nutzen bereits General Motors, Toyota, Ford, Audi und BMW für die Großserien-, SKD- und CKD- Fertigung.

Weitere Informationen unter www.durr.com


Nanolacke gesundheitlich unbedenklich

19. März 2009 – Nanoteilchen, die in einer ausgehärteten Lackschicht fest eingebunden sind, können durch die normalen, alltäglich vorkommenden Beanspruchungen einer lackierten Oberfläche nicht freigesetzt werden. Dieses Ergebnis fanden Wissenschaftler des Instituts für Verfahrenstechnik und Umwelttechnik an der Technischen Universität Dresden heraus. Es wurde eine Beanspruchung von beschichteten Oberflächen simuliert, wie sie zum Beispiel durch das Gehen auf Fußböden ausgelöst wird. Die bei den Messungen gefundenen Konzentrationen an Nanopartikeln lagen unter drei Partikel pro Kubikzentimeter. Zum Vergleich: In einem normalen Wohnraum befinden sich etwa 5000 Nanopartikel in jedem Kubikzentimeter Luft.

Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie zog aus den Ergebnissen der Studie den Schluss, dass von lackierten Oberflächen, die Nanopartikel enthalten, im alltäglichen Gebrauch kein Risiko für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt ausgehen.

Weitere Informationen unter www.lackindustrie.de


Whitford kauft Akzo Nobel Non Stick Coatings

17. März 2008 – Whitford Worldwide und Akzo Nobel haben bekannt gegeben, dass Whitford Akzo Nobel Non Stick Coatings LLC (ANNS) gekauft hat. Mit dem Integrationsprozess, der einigen Monate in Anspruch nehmen dürfte, wurde bereits begonnen. Beide Unternehmen sind auf Antihaft-Beschichtungen spezialisiert, jedoch mit unterschiedlichem geografischem Fokus. Als Begründung für die Übernahme führte der Vorstand von Akzo Nobel an, dass er keine Möglichkeit sah, Marktführer auf globaler Ebene zu werden. Unter der neuen Führung sehe er allerdings gute Wachstumschancen.

Beide Firmen erklärten, dass es keine Veränderungen im Produkt-Mix geben wird. Alle ANNS- und Whitford-Produkte werden weiterhin hergestellt. ANNS-Produkte werden noch einige Zeit in den bisherigen Fabriken gefertigt, bevor sie allmählich in die Whitford Produktion eingegliedert werden. Auch die Produktcodes bleiben unverändert, um Verwirrung zu vermeiden. Whitford, ein privat geführtes Unternehmen, besitzt Produktionsstätten in acht Ländern und ist Produzent der weltweit größten Palette an Fluorpolymer-Beschichtungen.

Weitere Informationen unter www.whitfordww.com


Neue Abscheidetechnik für Lackierkabinen

27. Februar 2009 – In Holzgerlingen stellte Eisenmann mit E-Scrub ein neues elektrostatisches Abscheidesystem für Lack-Overspray vor. Eine Kabine mit der neuen Technik ist nur wenig teurer, aber effizienter sowie energiesparend und umweltfreundlich. Auch die Umrüstung von Altanlagen soll problemlos möglich sein.

Der beim Lackierprozess anfallende, überschüssige Lacknebel (Overspray) gelangt bei E-Scrub durch gezielte Luftführung in der Lackierkabine über trichterförmige Ablaufflächen in das neue Elektroabscheidesystem. Dabei wird bereits auf den mit einem Trennmittel benetzten Ablaufflächen ein Teil des Oversprays gebunden. Das Trennmittel transportiert die Lackpartikel in die darunter liegende Trennmittelvorlage.

Der überwiegende Anteil des Oversprays wird am unteren Ende der Ablaufflächen in so genannte Abscheidemodule umgelenkt. Diese Hochspannungsmodule besitzen positiv geladene Abscheideplatten, die durch ein Kreislaufsystem ebenfalls mit Trennmittel umspült werden. Darüber hinaus verlaufen innerhalb des Moduls horizontal zwischen den Abscheideplatten Hochspannungsdrähte. Passieren die sich noch im Umluftstrom befindlichen Lackpartikel die Hochspannungsdrähte, laden sie sich negativ auf und werden von den positiv geladenen Abscheideplatten angezogen. Auch dort bindet das Trennmittel die Lackpartikel und sie fließen nach unten in die Trennmittelvorlage ab.

Außerdem ermöglicht E-Scrub einen 95-prozentigen Umluftbetrieb. Dadurch lassen sich gegenüber der herkömmlichen Nassauswaschung eine Energieeinsparung von bis zu 78 Prozent und eine entsprechende Reduzierung des CO2-Ausstoßes erzielen. Darüber hinaus benötigt das System 87 Prozent weniger Wasser und deutlich weniger Chemikalien. Die Elektrostatik des Systems schaltet sich automatisch produktionsabhängig zu und ab, wodurch sich weitere Energieeinsparungen ergeben. Darüber hinaus ermöglicht E-Scrub durch den Verzicht auf aufwändige mechanische Filtertechnik konstante Strömungsverhältnisse ohne Druckschwankungen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für optimale Produktionsbedingungen und hohe Lackierqualität.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der März-Ausgabe der mo Metalloberfläche.

Weitere Informationen unter www.eisenmann.de


Seminarprogramm 2009

26. Februar 2009 – Auf über 70 Seiten bietet das Seminarprogramm 2009 des Z.O.G. (Zentrum für Oberflächentechnik Schwäbisch Gmünd e.V.) ein vielseitiges Angebot zur Aus-, Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Galvano- und Oberflächentechnik, Gold- und Silberschmiede, Gestaltungslehre sowie Arbeitspädagogik. Kompetente Referenten aus Schulen, Industrie und Forschung vermitteln Wissen in Theorie und Praxis, mit dem die berufliche Qualifikation stetig und nachhaltig verbessert werden soll. Die begrenzte Anzahl der Kursteilnehmer begünstigt dabei einen hohen Lernerfolg. In Diskussionen kann auf die fachspezifischen Probleme Einzelner besonders gut eingegangen werden. Ferner dienen die Z.O.G-Seminare als wertvolle Plattform für Fachgespräche und zum Aufbau von Netzwerken in den verschiedenen Fachkreisen. Das Veranstaltungsprogramm und weitere Informationen zu dem Seminarangebot sind auf der Homepage des Z.O.G. erhältlich.

Weitere Informationen unter www.zog.de


Sturm-Gruppe zahlt Mitarbeitern Zuschuss für Autokauf

19. Februar 2009 – Die Sturm-Gruppe aus Niederbayern versucht mit einer Sonderaktion den Absatz seiner Hauptkunden im Automotivbereich anzukurbeln. Jeder Mitarbeiter der Sturm-Gruppe, der einen Neuwagen von BMW, Daimler oder VW kauft, erhält 3.000 Euro Firmenzuschuss. Damit möchte die Firma Kaufinteressenten, die die Abwrackprämie beantragen können zu einem Autokauf bewegen, aber auch Mitarbeiter, die nicht mit der Umweltprämie rechnen können, zu einem Neuwagenkauf motivieren.

Knapp 500 Mitarbeiter zählt die Sturm-Gruppe, die im Maschinenbau mit den Schwerpunkten Beschichtungsanlagen, Fördertechnik, Sondermaschinen und Blechverarbeitung tätig ist. Laut Wilhelm Sturm, Geschäftsführer der Sturm-Gruppe, profitieren von der Bezuschussung eines Neuwagens von Firmenkunden nicht nur das eigene Unternehmen und die eigenen Mitarbeiter, sondern auch die Automobilhersteller und deren Mitarbeiter. Da nicht jeder Mitarbeiter bereit sein wird, sich aufgrund des Zuschusses ein eigenes Auto zu kaufen, hat das Unternehmen verschiedene Phasen der Bezuschussung vorgesehen. So kommen erst die Mitarbeiter zum Zug. Sollte dann das bereitgestellte Budget von 150.000 Euro noch nicht ausgeschöpft sein, gelten Kauf- oder Leasingverträge auch für Verwandte der Mitarbeiter. Der Firmenchef erwartet, dass das Budget voll zur Auszahlung kommt.

Weitere Informationen unter www.sturm-gruppe.com


Umsatzrückgang beim Lackgeschäft erwartet

17. Februar 2009 – Die Absätze von Lacken und Farben im Inlandsmarkt werden im Jahr 2009 voraussichtlich um vier Prozent geringer ausfallen als im Vorjahr. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie in Frankfurt (VdL) schätzt, dass im laufenden Jahr nur noch 1,5 Millionen Tonnen Lacke und Farben in Deutschland verkauft werden. Die Umsätze werden auf 3,9 Milliarden Euro und damit erstmals seit vielen Jahren unter die Vier-Milliarden-Euro-Grenze zurückgehen. Gegenüber 2008 werden die Umsätze damit um 3,6 Prozent zurückgehen.

Im Jahr 2008 sanken die Absatzmengen um 3,4 Prozent auf rund 1,5 Millionen Tonnen, die Umsätze lagen um 1,4 Prozent unter den Umsätzen von 2007 und beliefen sich auf rund 4 Milliarden Euro. Der wichtige Marktsektor der Bautenanstrichmittel schrumpfte im Vorjahr um fast 5 Prozent und wird in 2009 nochmals 4,5 Prozent rückläufig sein. Für den Absatz von Autolacken werden Produktionsrückgänge von etwa 7,5 Prozent erwartet. Auch alle anderen Industriebereiche rechnen mit rückläufigen Lackabsatzmengen. Lediglich der Bereich Korrosionsschutz und die Verwendung von Schiffsfarben werden das Jahr 2009 ohne Rückgänge überstehen. Aufträge bei Schiffsneubauten und die Erneuerung der Infrastruktur sind langfristig angelegte Projekte.
Die Lackhersteller hoffen auf das zweite Halbjahr 2009, wenn erste positive Impulse von den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung ausgehen könnten. Vor allem Programme zur energetischen Sanierung des Gebäudebestandes könnten für Wärmedämmverbundsysteme, Putze und Fassadenfarben positive Nachfrageeffekte auslösen.

Weitere Informationen unter www.lackindustrie.de und www.druckfarben-vdl.de


Neuer Vertriebsleiter für Autoreparaturlacke

13. Februar 2009 – Dirk Steen wurde zum 1. Januar 2009 neuer Leiter der Einheit Vertrieb Deutschland des Bereichs Autoreparaturlacke der BASF Coatings AG. Zum selben Zeitpunkt übernimmt er in Personalunion die Leitung der Funktion Vertrieb Glasurit, Lackmarke der BASF Coatings. Bisher war Steen Senior Manager Asia Pacific, BASF Polyurethane Specialties (China) Co. Ltd., Shanghai. In seiner neuen Funktion folgt er auf Joachim Straßner, der bei der BASF SE in Ludwigshafen die Leitung Regionales Marketing für Pigmente für Kunststoffe und Spezialitäten übernommen hat.

Weitere Informationen unter www.basf.de


Polymerisationsanlage in China errichtet

9. Februar 2009 – Im chinesischen Shanghai Chemical Industrie Park errichtet Evonik Industries derzeit eine neue Produktionsanlage - das Gebäude steht bereits, jetzt wird die Anlagentechnik eingebaut. Sie wird Teil eines der weltweit größten integrierten Produktionsstandorte für Methacrylate sein.

Dank des Einsatzes einer innovativen Polymerisationstechnik ist es möglich, Festbindemittel herzustellen, die für eine verbesserte Leistungsfähigkeit der fertigen Lacke und Farben sorgen sollen. Die in der neuen Anlage hergestellten Produkte werden insbesondere für Beschichtungen in der Industrie verwendet, so zum Beispiel in Lacken für Schiffe, Container und Kunststoffe, aber auch als Bindemittel in Druckfarben und keramischen Transferlacken. Die Anlage soll in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres in Betrieb gehen.

Weitere Informationen unter www.evonik.de


Mehr Qualität im Verdichtungsprozess

5. Februar 2009 – Der Verband für die Oberflächenveredlung von Aluminium (VOA) hat ein neues Merkblatt erarbeitet, das sich den verschiedenen Methoden der Verdichtung von anodischen Oberflächenschichten widmet. Den Fachbetrieben an die Hand gegeben, kann das Merkblatt nach Angaben des Branchenverbandes wertvolle Hilfestellung leisten, um die Qualität des Verdichtungsprozesses zu optimieren.

Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat dem VOA deutlich gemacht, dass in den Anodisationsbetrieben oft Unsicherheit darüber herrscht, welche Anforderungen an das Verdichtungswasser zu stellen sind, damit schließlich eine einwandfreie Verdichtungsqualität erzielt werden kann. Diese Problematik greift das neue Merkblatt auf. Präzise werden dort die verschiedenen Möglichkeiten der Verdichtung von anodischen Oberflächenschichten mit den jeweils notwendigen Voraussetzungen und Wasserqualitäten beschrieben.

Beim Verdichtungsprozess häufig auftretende Probleme werden ausführlich thematisiert, beispielsweise die Einflüsse von störenden Ionen. Die vorhandenen Prüfmöglichkeiten sind dabei umfassend darstellt. Der Branchenverband hofft mit dem neu erarbeiteten Merkblatt einen wichtigen Beitrag dazu zu leisten, die Qualitätskriterien beim Verdichtungsprozess zu verbessern. Das neue Merkblatt 06 ist gegen eine geringe Schutzgebühr in der Geschäftsstelle des VOA in Nürnberg zu erhalten.

Weitere Informationen unter www.voa.de


Entwicklungsabkommen über Bildhologramme

2. Februar 2009 – Die Bayer MaterialScience AG, Bayer MaterialScience LLC und das kanadische Unternehmen Ultimate Holographic Reproductions Inc. (UHR) haben die Unterzeichnung eines Joint Development Agreements bekannt gegeben. Ziel des Entwicklungsabkommens ist, die breite Vermarktung qualitativ hochwertiger und farbechter holographischer Bilder voranzutreiben. Dazu liefert Bayer MaterialScience vollfarbig belichtbare, einfach zu prozessierende Photopolymere, die sich für die Massenreplikation von farbechten Masterhologrammen von Ultimate Holographic Reproductions eignen. Farbige Hologramme haben ein breites Einsatzpotenzial – so etwa in der Werbung, in der Verpackungs- und Unterhaltungsindustrie, bei der Herstellung verschiedenster hochwertiger Druckerzeugnisse und im Produktdesign.

Im Rahmen des Entwicklungsabkommens plant UHR, seine Replikationstechnologie an die Photopolymere von Bayer MaterialScience anzupassen. Bayer MaterialScience strebt an, Photopolymere in vielfältige holographische Anwendungen zu bringen. Hologrammherstellern soll eine attraktive Alternative zu bisher erhältlichen, schwierig zu prozessierenden Materialklassen angeboten werden. Beide Unternehmen gehen davon aus, dass die Zusammenarbeit die Nachfrage nach hochwertigen, farbechten Bildhologrammen steigern wird.

Weitere Informationen unter www.bayermaterialscience.de


Neuer Geschäftsführer VDI Technologiezentrum

30. Januar 2009 – Sascha Hermann (42) übernimmt mit sofortiger Wirkung die Geschäftsführung der VDI Technologiezentrum GmbH in Düsseldorf. Hermann wird Nachfolger von Dr. Ralph Jürgen Peters, der sich neuen Aufgaben zuwenden will. Hermann arbeitete nach dem Bauingenieur-Studium in Essen im RWE-Konzern. Dort wirkte er unter anderem als Assistent des Vorstandsvorsitzenden der RWE Umwelt AG und zuletzt als Geschäftsführer bei der RWE Umwelt Rohstoff GmbH. Die vergangenen drei Jahre war er beim VDI e.V. Bereichsleiter "Beruf und Gesellschaft". Diese Funktion wird er kommissarisch beibehalten.

Die VDI Technologiezentrum GmbH ist seit 1973 im Auftrag und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), anderer öffentlicher Auftraggeber und der Wirtschaft tätig.


Glasurit erhält weltweite Freigabe von Volvo

26. Januar 2009 – Der Automobilhersteller Volvo hat seinen Vertragshändlern und Werkstätten weltweit die Freigabe für Glasurit-Lacke der Reihe 90 erteilt. Glasurit ist eine Lackmarke der BASF Coatings. Entscheidend für die Empfehlung von Glasurit-Lacken durch die Ingenieure von Volvo waren neben der Qualität auch das dichte Trainingsnetzwerk und die weltweite Präsenz.

Mit der Freigabe ist die Reihe 90 nun im neuen Bodyshop-Managementsystem von Volvo aufgeführt. Dieses System mit dem Namen VIDA (Volvo Information and Diagnostics for After Sales) erleichtert Vertragshändlern und Werkstätten die Auftragsabwicklung: Wenn ein Betrieb einen Auftrag eingibt, werden Lackprodukte und -hersteller angezeigt, die für die Reparatur freigegeben sind. Unter diesen bevorzugten Partnern befindet sich jetzt auch die Premium-Marke Glasurit.

Weitere Informationen unter www.glasurit.de


Die News der vorhergehenden Jahre finden Sie im News-Archiv 2007-2008